SHL: Rechtsverfahren von Alroy-Aktionärsgruppe gegen Unternehmen erledigt

Die Klage gegen SHL Telemedizin von Seiten eigener Aktionäre ist erledigt. Im Januar hatte eine Aktionärsgruppe um Yariv Alroy gegen das Unternehmen sowie die Aktionäre Cai Mengke und Himalaya Asset Management Limited eine Klage gegen die Wahl von Ronen Harel zum Verwaltungsrat eingereicht. Nun habe das Amtsgericht Tel Aviv die Klage gegen SHL am 18. Oktober gelöscht, nachdem es ein Versäumnisurteil gegen Frau Cai Mengke und Himalaya gefällt habe, wie es in einer Mitteilung von SHL vom Donnerstag heisst.
19.10.2017 08:01

Das Gericht habe zudem erklärt, dass zum Zeitpunkt der Klageeinreichung die besagten Aktionäre kontrollierende Aktionäre des Unternehmens waren. Das Verfahren gegen die Gesellschaft wurde ohne Kostenfolge erledigt und das Gericht erklärte weiter, dass das Urteil keine Ansprüche gegen von der Gesellschaft nach diesem Zeitpunkt gefasste Beschlüsse erhebt. SHL prüfe, ob dieses Urteil allfällige Auswirkung habe, heisst es.

Wie am 13. Oktober 2017 veröffentlicht, hält Himalaya weniger als 3% der Aktien des Unternehmens. Laut Mitteilung an die SIX sank der Anteil von Himalaya demnach per 11. Oktober auf 0,8% von zuvor gemeldeten 20,05%. Als neuer Grossaktionär wurde gleichzeitig Kun Shen, ein Privatinvestor mit Domizil in Hongkong, mit einem Anteil von 23,52% gemeldet. Zum Zeitpunkt der Klageerhebung hielten laut SIX-Meldungen Mengke 29,85% und Himalaya 10,12% an SHL. Die Aktionärsgruppe um die Familien Alroy und Shalev wiederum meldete per vergangenen Dezember eine Beteiligung von 23,05% am Medtech-Unternehmen.

yr/tp

(AWP)