SHL Telemedicine: UEK setzt in Verfahren Frist für Aktionär Kun Shen

Die Wechsel im Aktionariat des an der Schweizer Börse kotierten Telemedizin-Anbieter SHL beschäftigen die Übernahmekommission (UEK) weiter. Im Rahmen eines Verfahrens wegen möglicher Verletzungen der Angebotspflicht fordert die UEK nun den Hongkonger Aktionär Kun Shen auf, ihr einen Schweizer Bevollmächtigten oder eine Schweizer Zustelladresse zu nennen, und sich im laufenden Verfahren zu äussern.
17.11.2017 19:52

Die UEK gibt Kun Shen eine Frist bis zum 28. November 2017, wie einem am Freitag veröffentlichten Verfahrensentscheid zu entnehmen ist. Kun Shen hatte im Oktober einen Anteil von 23,5% an der SHL Telemedicine übernommen und diesen im November auf 25,92% erhöht. Im Gegenzug hatte der Fonds Himalaya TMT seinen Aktienanteil von 20,1% fast vollständig abgestossen.

Bereits im August war bekannt geworden, dass die UEK ein Verfahren wegen einer möglichen Pflicht des Fonds Himalaya TMT sowie von Xu Xiang und von Cai Mengke zur Unterbreitung eines öffentlichen Übernahmeangebots führt. Das Verfahren geht auf eine Anzeige von Nehama &Yoram Alroy Investment und Elon Shalev. Die Antragsteller machten in Hinblick auf das mögliche Pflichtangebot einen Preis von 8,70 CHF pro Aktie geltend, hiess es damals.

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(AWP)