Swatch und Richemont notieren nach Uhrenexportdaten schwach

Die Daten zu den Schweizer Uhrenexporten nutzen den Titeln von Swatch und Richemont am Dienstag nicht viel. Waren die Aktien vorbörslich noch stark gefragt, rangieren sie im frühen Handel auf den hintersten Plätzen im SMI.
21.08.2018 10:04

Gegen 9.20 Uhr stehen Swatch 1,1 Prozent tiefer auf 424,60 Franken und Richemont büssen 0,6 Prozent auf 84,70 Franken ein. Mit dem Schweizer Leitindex SMI geht es derweil um 0,17 Prozent nach unten.

Die Uhrenexporte kletterten im Juli um 6,6 Prozent auf 1,82 Milliarden Franken. Damit verlangsamte sich das Wachstum aber im Vergleich zum Juni (+11,8 Prozent). Die ZKB hat diese Verlangsamung vor dem Hintergrund der höheren Vorjahresbasis erwartet.

Kumuliert von Januar bis Juli betrage das Wachstum aber starke 10,5 Prozent, so die Experten. Wie üblich dürfe ein einzelner Monat nicht überbewertet werden, aber immerhin sei der Monat Juli zusammen mit Juni der drittwichtigste Monat des Jahres, stricht die ZKB hervor.

Wegen der Handelskonflikte bestehen Bedenken im Markt, dass sich das Wachstum der Schweizer Uhrenexporte im zweiten Halbjahr 2018 nicht nur wegen der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr stark abflachen könnte. Zumindest der Juli kann diese Bedenken entkräften, urteilt die ZKB.

ra/rw

(AWP)