Syngenta vereinbart in den USA Vergleich mit Klägern wegen Gen-Mais

Der Agrochemiekonzern Syngenta hat sich in einem US-Rechtsstreit wegen der gentechnisch veränderten Maissorten "Agrisure Viptera" und "Agrisure Duracade" mit den Klägern auf einen Vergleich geeinigt. Syngenta werde dabei einen Fonds für die Begleichung von Ansprüchen berechtigter Kläger einrichten, teilte der im Besitz der chinesischen ChemChina befindliche Schweizer Agrochemiekonzern am Dienstag mit. Der Vergleich müsse noch vom Gericht genehmigt werden.
26.09.2017 18:50

Weitere Informationen zum Vergleichsfonds und zum Stellen von Ansprüchen sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden, heisst es weiter. Mit dem Vergleich könnten beide Seiten die Unsicherheit eines laufenden Verfahrens vermeiden.

In der seit längerem schwelenden Auseinandersetzung machen zahlreiche US-Farmer Syngenta dafür verantwortlich, dass China ab Ende 2013 den Import von mehreren Millionen Tonnen Mais blockierte, da er Spuren des Genmais Viptera enthalte. Dieser war in China lange nicht zugelassen. Erst ab Ende 2014 konnte der Genmais nach China exportiert werden. Im vergangenen Jahr hatte ein US-Bezirksgericht die Klagen von US-Farmern als Sammelklage zugelassen.

tp/mk

(AWP)