Tagesüberblick Wirtschaft

Montag, 6. März 2017
06.03.2017 17:41

GELDPOLITIK: (Zürich) Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2016 einen Jahresgewinn von 24,5 Milliarden Franken erzielt. Bereits im Januar kündigte die SNB ein Ergebnis von gut 24 Milliarden an. Bund und Kantone erhalten 200 Millionen mehr als erwartet. Die öffentliche Hand erhält von der SNB für 2016 insgesamt 1,7 Milliarden Franken, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Im Januar hatte sie noch eine Ausschüttung von 1,5 Milliarden in Aussicht gestellt. Der Grossteil des SNB-Gewinns 2016 geht auf die umfangreichen Devisenanlagen zurück. Allein dort erzielte die Nationalbank einen Erfolg von 19,4 Milliarden Franken. Auf dem Goldbestand verbuchte die SNB dank des um 11 Prozent gestiegenen Goldpreises einen Bewertungsgewinn von 3,9 Milliarden Franken. Nach Berücksichtigung der Ausschüttungsreserve von 1,9 Milliarden Franken beträgt der Bilanzgewinn 21,7 Milliarden Franken.

UMSATZREKORD: (Zürich) Der Flughafen Zürich hat 2016 erstmals mehr als eine Milliarde Umsatz erzielt. Er erhöhte sich um 2,4 Prozent auf 1013 Millionen Franken, wie die Flughafenbetreiberin mitteilte. Der Reingewinn lag mit 248 Millionen Franken um 38 Prozent über dem Vorjahr. Unter Ausklammerung von verschiedenen Sondereffekten stieg der Gewinn um 11 Prozent auf 240 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis (EBITDA) stieg um 15 Prozent auf 579 Millionen Franken. Der Umsatzanteil des Fluggeschäfts betrug dabei rund 61 Prozent. Im Fluggeschäft nahm der Umsatz um 3,9 Prozent auf 620 Millionen Franken zu. Im Nicht-Flugbereich erhöhten sich die Erträge unterproportional um 0,2 Prozent auf 392 Millionen Franken. Bereits im Januar hatte der Flughafen die Passagierzahlen für 2016 bekannt gegeben. Das Jahr wurde mit einem neuen Rekord von 27,7 Millionen Passagieren abgeschlossen, das waren 5,3 Prozent mehr als 2015.

WIEDER GEWINN: (Olten SO) Der Energiekonzern Alpiq hat es aus den roten Zahlen geschafft. Der Reingewinn (nach IFRS) erreichte 294 Millionen Franken nach einem Verlust von 830 Millionen Franken im Vorjahr, als hohe Wertberichtigungen auf den Kraftwerkspark das Ergebnis belasteten. Das Betriebsergebnis EBITDA vor Sondereffekten liegt indes bei 395 Millionen Franken und damit wie angekündigt unter Vorjahr. Tiefe Grosshandelspreise sowie ein ungeplanter Stillstand des Kernkraftwerks Leibstadt hätten die hiesige Stromproduktion als Haupttreiber belastet, teilte Alpiq mit. Der Umsatz sank 2016 im Vergleich zum Vorjahr auf 6,08 Milliarden von zuvor 6,72 Milliarden Franken. Für das laufende Jahr rechnet Alpiq damit, dass das operative Ergebnis 2017 durch verschiedene Faktoren belastet sein wird.

ÜBERNAHME ANGEMELDET: (Peking) Der chinesische Staatskonzern ChemChina hat nach eigenen Angaben die geplante 43 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Syngenta bei den dortigen Behörden zur Wettbewerbsprüfung angemeldet. Das chinesische Handelsministerium habe einen entsprechenden Antrag am 9. Februar angenommen, sagte Firmensprecher Ren Kan. Damit trat er Aussagen des scheidenden chinesischen Handelsministers Gao Hucheng entgegen. Dieser hatte am Rande eines Treffens des chinesischen Parlaments erklärt, das Ministerium habe bislang noch keinen Antrag von ChemChina für die Übernahme von Syngenta erhalten. Die Syngenta-Aktie hatte daraufhin bis zu zwei Prozent an Wert verloren. Die Frist für das Übernahmeangebot läuft bis zum 28. April.

GEWINNZONE: (Renens VD) Nach dem Taucher im Vorjahr hat der Mobilfunkanbieter Salt wieder in die schwarzen Zahlen zurückgefunden. Unter dem Strich erzielte die Salt-Muttergesellschaft Matterhorn Telecom Holdings 2016 einen Reingewinn von 98,1 Mio. Fr. nach einem Verlust von 100,6 Mio. Fr. im 2015. Die massive Verbesserung ist der heftigen Kostenreduktion in allen Bereichen zu verdanken. So konnte Salt die kommerziellen Kosten, die IT- und Netzwerkkosten sowie Personalkosten massiv senken. Auch die Restrukturierungskosten waren deutlich geringer. Salt war am 23. April 2015 an den französischen Telekomunternehmer Xavier Niel verkauft worden. Dank der geringeren Kosten stieg der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um 24 Prozent auf 428,4 Mio. Franken. Der Umsatz schrumpfte indes um 12,2 Prozent auf 1,126 Mrd. Franken. Salt verlor 7,5 Prozent seiner Kunden.

SCHWIERIGES JAHR: (Bern) Die Schweizer Backwarenindustrie blickt auf ein schwieriges Jahr 2016 zurück. Weil sich die Nachfrage aus dem Ausland erneut deutlich zurückbildete, reduzierte sich der Absatz von Biscuits, Cakes oder ähnlichen Produkten um 0,8 Prozent. Auch der Ausblick bleibe aufgrund des schwierigen Währungsumfelds, dem regulatorischer Mehraufwand und der Unsicherheit über die künftigen agrarpolitischen Rahmenbedingungen getrübt, teilte der Schweizerische Verband der Backwaren- und Zuckerwaren-Industrie mit. Die insgesamt 24 Schweizer Hersteller von Dauerbackwaren setzten im vergangenen Jahr insgesamt 448 Millionen Franken um. Damit sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent. Der Grund war der starke Rückgang im Exportgeschäft. Dort verdiente die Dauerbackwaren-Branche mit 101 Millionen Franken fast ein Zehntel weniger als im Vorjahr. Demgegenüber erholte sich das Inlandgeschäft. Nach einem Absatzrückgang im 2015 stieg der Umsatz im 2016 gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozent auf rund 347 Millionen Franken.

ARBEITSMARKT: (Neuenburg) Gemessen an der Entwicklung der Beschäftigung galten in der Schweiz im Jahr 2014 rund 4600 Firmen oder 7,6 Prozent als wachstumsstark: Sie schufen damit überdurchschnittlich viele Stellen. Drei Viertel davon entstammen dem Dienstleistungsgewerbe, nur ein Viertel davon sind Firmen aus der Industrie und dem Baugewerbe. Insgesamt haben die 4594 wachstumsstarken Schweizer Unternehmen zwischen 2011 und 2014 88'245 neue Stellen geschaffen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte. Als wachstumsstark gelten dabei Firmen mit mindestens 10 Beschäftigten, welche über drei Jahre hinweg die Zahl der Beschäftigten jährlich im Schnitt um 10 Prozent oder mehr erhöht. Mit rund drei Vierteln gehörten die meisten dieser Firmen dem Dienstleistungssektor an. Dort betrug die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate fast 19 Prozent. Dieser Wert lag im sekundären Sektor, zu welchem die Industrie und der Bausektor angehört, bei nur 15 Prozent.

MEHR ERTRAG: (Zürich) Der Finanzdienstleister VZ Holding hat im Geschäftsjahr 2016 zwar etwas mehr Erträge erwirtschaftet, der Reingewinn stagnierte hingegen. Die Erträge legten 2016 um 4,2 Prozent auf 235,9 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen mitteilte. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) wuchs lediglich um 0,6 Prozent auf 107,2 Millionen Franken. Denn den Mehrerträgen von 9,5 Millionen Franken standen zusätzliche Betriebskosten von 8,8 Millionen Franken gegenüber. Darin widerspiegle sich einerseits die wachsende Anzahl von Kunden und Dienstleistungen, andererseits investiere die Gruppe laufend in zukünftiges Wachstum, teilte der Finanzdienstleister weiter mit. Der Betriebsaufwand wuchs überdurchschnittlich um 7,4 Prozent. Die Zahl der Vollzeitstellen nahm um knapp 69 auf 772 zu, was die Personalkosten nach oben trieb.

ÜBERNAHME: (Paris/Rüsselsheim) Der französische Autokonzern PSA hat sich mit General Motors (GM) auf die Übernahme des Herstellers Opel verständigt. Der Kaufpreis für die GM-Europasparte liegt bei 1,3 Milliarden Euro, wie die Unternehmen in Paris mitteilten. PSA mit seinen bisherigen Marken Peugeot, Citroën und DS will damit zu einem "europäischen Auto-Champion" und zur Nummer Zwei hinter Volkswagen aufsteigen. Neben dem Automobilgeschäft erwirbt PSA in einem Joint Venture mit der Grossbank BNP Paribas auch das europäische Finanzierungsgeschäft GM Financial. Dieses wird mit 0,9 Milliarden Euro bewertet. PSA legt damit insgesamt 1,8 Milliarden Euro auf den Tisch.

FRAUENFEINDLICHE KAMPAGNE: (Paris) Eine neue Werbekampagne des französischen Modehauses Saint Laurent mit auffallend dünnen Models in "erniedrigenden" Posen sorgt derzeit in Frankreich für Empörung. Bei seiner Behörde seien rund 50 Beschwerden gegen die beiden Werbeplakate eingegangen, sagte der Chef der französischen Werbeaufsicht (ARPP), Stéphane Martin. Noch sei keine Entscheidung über ein Verbot der Kampagne gefallen, sagte er weiter. Doch habe das Modehaus die geltenden Regeln "eindeutig" verletzt. Eines der in ganz Paris hängenden Plakate zeigt ein auf dem Boden liegendes Model im Pelzmantel mit weit geöffneten Beinen in Netzstrümpfen. Auf dem zweiten Plakat beugt sich ein mit einem Body bekleidetes Model auf Stöckelschuhen mit Gummirollen über einen Hocker, den Hintern weit nach oben gestreckt.

GESCHÄFT MIT GAZPROM: (Wien) Der Wiener Ölkonzern OMV hat Geschmack gefunden an Geschäften mit dem russischen Energieriesen Gazprom. Nach einem milliardenschweren Anteilstausch und dem jüngsten Einstieg in ein mehrheitlich von Gazprom geführtes Gasfeld in Sibirien sehen die Österreicher Möglichkeiten für weitere Kooperationen, wie Vorstandsmitglied Johann Pleininger sagte. Die teilstaatliche OMV will nach Jahren der Restrukturierung wieder auf Wachstumskurs umschalten, wie Konzernchef Rainer Seele sagte. Russland sei dabei Kernregion. In das rohstoffreiche Land locken die Österreicher vor allem die deutlich niedrigeren Produktionskosten. Im Dezember hatten die Konzerne vereinbart, dass sich die OMV zu knapp 25 Prozent an Teilen des sibirischen Urengoy-Gasfeldes beteiligt und Gazprom im Gegenzug 38,5 Prozent an der norwegischen OMV-Tochter Norge erhält. Offen ist noch die Zustimmung der Behörden.

SCHMERZHAFTER UMBAU: (Frankfurt) Der Umbruch bei der Deutschen Bank fällt grösser aus als bisher geplant. Noch mehr Mitarbeiter als bereits bekannt, werden ihre Jobs verlieren. Bankchef Cryan blickt optimistisch in die Zukunft: Der Markt biete "gute Perspektiven" für die grösste deutsche Bank. Die Neuaufstellung der Deutschen Bank fordert Opfer von Mitarbeitern und Aktionären. In Deutschland werden weitere Arbeitsplätze wegfallen. Der angekündigte Verkauf neuer Aktien liess zudem den Kurs am Montag einknicken. Allerdings fiel der Rückschlag weniger schlimm aus als zunächst befürchtet. Experten lobten die Pläne von Bankchef John Cryan, der das von Skandalen gebeutelte Geldhaus im eigenen Land und international wieder voranbringen will.

MILLIONENSTRAFE: (Madrid) Die Deutsche Bahn und ihr spanischer Konkurrent Renfe sollen in Spanien eine millionenschwere Kartellstrafe zahlen. Die spanische Wettbewerbsbehörde CNMC verhängte laut einer Mitteilung eine Strafe von 10,5 Millionen Euro gegen die Deutsche Bahn, Renfe soll 65 Millionen Euro zahlen. Nach Auffassung der Behörde hatten die Eisenbahnkonzerne illegale Absprachen im Frachtgeschäft getroffen. Die Deutsche Bahn und Renfe hätten dafür gesorgt, dass ihre jeweiligen Tochterfirmen einander als "bevorzugte Kunden und Auftragsnehmer" behandelt hätten, obwohl sie eigentlich in Konkurrenz zueinander stehen sollten, erklärte die CNMC. Den Angaben zufolge haben die beiden Konzerne zusammen einen Marktanteil von 80 Prozent beim Güterverkehr auf der Schiene in Spanien. Beim Transport von Autoteilen und Produkten der Stahlindustrie teilen sie demnach den Markt sogar komplett unter sich auf.

INVESTITIONEN ANGEMAHNT: (Houston) Die Internationale Energieagentur (IEA) mahnt weltweite Investitionen in den Ölmarkt an, damit die Nachfrage auch nach 2022 noch erfüllt werden kann. Für die kommenden drei Jahre sehe die Lage zwar noch "komfortabel" aus, teilte die Agentur, die regelmässig Analysen zu Entwicklungen am Energiemarkt veröffentlicht, in Houston mit. Bei der Vorstellung der Fünf-Jahres-Prognose warnte IEA-Chef Fatih Birol jedoch: Wenn weltweit nicht wieder mehr investiert werde, drohe erneut eine Sprunghaftigkeit bei den Preisen. Mehr Öl wird dem Bericht zufolge vor allem aus den USA kommen. Von den Mitgliedern des Ölkartells Opec würden hauptsächlich die kostengünstig produzierenden Länder wie Irak, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate zum Angebot beitragen. In Russland werde die Produktion stabil bleiben, in Nigeria, Algerien und Venezuela sinken. Verantwortlich für den steigenden Öl-Bedarf werden nach Ansicht der Energieexperten die Entwicklungsländer sein.

DEUTLICH GESCHRUMPFT: (Athen) Die griechische Wirtschaft ist Ende 2016 wesentlich stärker geschrumpft als bislang gedacht. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) sank zwischen Oktober und Dezember um 1,2 Prozent zum Vorquartal, wie das nationale Statistikamt Elstat mitteilte. Damit wurde eine frühere Schätzung nach unten revidierte. Bisher hatten die Statistiker nur ein Minus von 0,4 Prozent veranschlagt. Griechenland hängt seit Jahren am Finanztropf seiner Euro-Partner und hinkt dem Währungsraum konjunkturell hinterher. Die EU-Kommission traut Griechenland nach langer Krise aber ein Comeback zu. In diesem Jahr soll das Bruttoinlandprodukt um 2,7 Prozent zulegen und 2018 sogar um 3,1 Prozent.

WENIGER BABYS: (Rom) Die unsichere Wirtschaftslage wirkt sich auf die Geburtenrate in Italien aus. Das Land hat 2016 ein neues Rekordtief an Geburten erreicht, nachdem bereits 2015 so wenige Kinder geboren wurden, wie seit dem Ersten Weltkrieg nicht mehr. Jetzt sucht Rom nach Wegen, um diesem Trend entgegenzuwirken. 2016 kamen 474'000 Kinder zur Welt. Das sind 12'000 weniger als 2015, was einem Rückgang von 2,4 Prozent entspricht. Ausnahme ist Südtirol mit einem Geburtenwachstum von 1,34 Prozent. 2015 war die Geburtenrate um zwei Prozent zurückgegangen. Damit war die Zahl der Neugeborenen erstmals seit der italienischen Einheit 1861 auf 485'000 und damit unter eine halbe Million Geburten gesunken. Jede italienische Frau hat im Durchschnitt 1,34 Kinder. Wegen der sinkenden Geburtenrate schrumpft die italienische Bevölkerung.

GROSSFUSION: (London) Die britischen Vermögensverwalter Standard Life und Aberdeen schliessen sich zu einem neuen Branchenriesen zusammen. Die Transaktion hat ein Volumen von 11 Milliarden Pfund (rund 13,6 Milliarden Franken), wie beide Seiten bekanntgaben. Der Sitz der fusionierten Gesellschaft soll in Schottland sein. Experten erwarten weitere Schulterschlüsse in der Branche, die zunehmend unter Druck gerät. So bekommen Vermögensverwalter, die aktiv Anlageentscheidungen treffen, Konkurrenz von Fonds, die lediglich Marktindizes abbilden und dafür geringere Gebühren verlangen. Ausserdem steigen die Kosten durch Auflagen der Aufsichtsbehörden.

LANGSAMERES WACHSTUM: (Genf) Das rasante Wachstum auf dem weltweiten Automarkt schwächt sich 2017 nach Einschätzung des Branchenverbandes VDA etwas ab. Der globale Pkw-Absatz werde voraussichtlich um drei Prozent auf 85 Millionen Neufahrzeuge wachse. Dies teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) im Vorfeld des Automobil-Salons in Genf mit. Verglichen mit dem Vorjahresplus von 5 Prozent wäre das eine leichte Abschwächung. Ein Grund dafür ist, dass die Geschäfte in China nicht mehr so gut laufen wie zuletzt. In Deutschland bleibt die Nachfrage 2017 laut Prognose "auf hohem Niveau stabil", in den USA wird es ähnlich sein. Besorgt äusserte sich der VDA über Anzeichen des Protektionismus in den USA.

TOURISTEN ABGESCHRECKT: (Berlin) Die Pläne von US-Präsident Donald Trump für ein neues Einreiseverbot für Bürger aus mehreren muslimischen Ländern halten einer Studie zufolge Touristen ab. Nach einem guten Jahresauftakt sei die Nachfrage nach Flügen in die USA zurückgegangen, teilte das Analysehaus Forwardkeys mit, das täglich 16 Millionen Flugreservierungen auswertet. Besonders gross sei der Rückgang bei Flügen aus und in den Nahen Osten. "Die Unsicherheit regiert, und die Rhetorik des Präsidenten scheint Besucher abzuschrecken", sagte Forwardkeys-Gründer Olivier Jager. Die Buchungen für USA-Flüge in den nächsten drei Monaten sind den Experten zufolge um 0,4 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. Vor dem Erlass zum Einreisestopp seien sie noch um 3,4 Prozent höher ausgefallen.

(AWP)