Tagesüberblick Wirtschaft

Bern (awp/sda) - Mittwoch, 13. Juli 2016
13.07.2016 17:47

GELD FÜR SCHULDEN: Vor einem Jahr hat der Bund als weltweit erster Staat eine 10-jährige Staatsanleihe herausgegeben, an der er verdient, statt drauf zu zahlen. Das ist ihm jetzt sogar mit einer Anleihe gelungen, die er erst 2058 zurückzahlen muss. Investoren sind zurzeit offenbar bereit, dem Bund 42 Jahre lang Geld zu leihen und dafür noch zu zahlen. Der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist es jedenfalls gelungen, eine Anleihe mit einer Laufzeit bis 2058 und einer negativen Rendite von 0,023 Prozent um 131,5 Millionen Franken aufzustocken, wie die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) mitteilte. Damit verdient der Bund zum ersten Mal auch mit einer sehr langfristigen Anleihe Geld.

REKORDUMSATZ: Der Zürcher Vertriebs- und Dienstleistungskonzern DKSH hat sich im ersten Halbjahr etwas besser geschlagen als erwartet. Trotz Gegenwind in Hongkong und im Hauptmarkt Thailand knackte der Umsatz erstmals die Marke von 5 Mrd. Franken. Insgesamt setzte DKSH in den ersten sechs Monaten 5,08 Mrd. Fr. um. Das sind 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Rekord. Drei von vier Geschäftseinheiten legten zu. Das Wachstum wäre noch deutlich höher ausgefallen, wenn DKSH nicht zwei Verträge mit Konsumgüterherstellern in Thailand und Malaysia hätte auslaufen lassen, die wenig Gewinn bringen. Der Betriebsgewinn (EBIT) schrumpfte um 2,7 Prozent auf 135,7 Mio. Franken. Einmalige Vertragsanpassungen in der Geschäftseinheit Gesundheit hätten das Ergebnis belastet. Der Reingewinn fiel wegen eines schlechteren Finanzergebnisses deutlich um 13,4 Prozent auf 91,7 Mio. Franken.

BILLIGE HAUSKREDITE: Die Hypothekarzinsen befinden sich in der Schweiz weiter auf Talfahrt. Das Barometer des Vergleichsportals comparis.ch weist für das zweite Quartal einen durchschnittlichen Zinssatz von 1,5 Prozent für Festhypotheken mit einer zehnjährigen Laufzeit aus. Am Ende des ersten Quartals lag dieser Wert noch bei 1,6 Prozent, zu Jahresbeginn waren es gar 1,9 Prozent. Für Hauskäufer lohnt es sich auf jeden Fall mit der Bank zu verhandeln: Vereinzelt würden gar zehnjährige Festhypotheken für weniger als 1 Prozent abgeschlossen, schreibt comparis.ch in einem Communiqué. Der Rückgang bei den Hypothekarzinsen dauert bereits seit dem Sommer 2015 an und betrifft auch mittelfristige Festhypotheken von 5 Jahren. Im letzten Quartal gingen deren Zinssätze von 1,2 auf 1,1 Prozent zurück. Bei den kurzfristigen Hypotheken zeigt sich indes keine Veränderung.

SCHIEDSGERICHTSVERFAHREN: Nachdem er in Moskau auf taube Ohren stiess, fordert der Schweizer Agrarhandelskonzern Ameropa aus Binningen BL die russische Regierung zu einem internationalen Schiedsgerichtsverfahren auf. Der Konzern kritisiert die Behandlung des Unternehmens durch russische Untersuchungsbehörden. Hintergrund des seit Jahren andauernden Streits ist ein Kampf um den russischen Düngemittelproduzenten Togliatti Azot, an dem Ameropa 12,96 Prozent hält. Die russische Uralchem möchte dieses Unternehmen und damit auch jene bei Ameropa liegenden Aktien übernehmen. Doch Ameropa weigert sich. Der Düngemittelhersteller Uralchem mit Sitz in Zypern, der Dmitri Mazepin gehört, habe mehrere Klagen gegen Togliatti Azot, dessen Management sowie Ameropa und Verwaltungsratspräsident Andreas Zivy eingereicht. Ein russisches Gericht hat die Aktien und Dividendenzahlungen von Togliatti Azot an Ameropa blockiert.

MEHR ÜBERNAHMEN: Nachdem die Schweizer KMU den Frankenschock mehrheitlich verdaut haben, steigt ihr Appetit nach Zukäufen im Ausland. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte. Insgesamt fanden im ersten Halbjahr 97 Übernahmen und Fusionen mit Schweizer Beteiligung statt. Im Vorjahreszeitraum waren es 90 gewesen. In 37 Fällen hat dabei ein Schweizer KMU ein ausländisches Unternehmen gekauft (Vorjahr: 32). Deloitte begründet die Zunahme mit dem starken Franken. Dieser macht eine Akquisition in einer Fremdwährung günstiger. Aber auch die Zahl der Übernahmen von Schweizer KMU durch ausländische Firmen nahm von 25 im Vorjahr auf 30 zu. Ein Grund für die Zunahme sind laut Deloitte die hohen Bargeldbestände, auf denen ausländische Beteiligungsgesellschaften sitzen.

START-UPS AUSGEZEICHNET: Zwei an den technischen Hochschulen gegründete Start-ups sind von der Förderorganisation Venture Kick ausgezeichnet worden. Es handelt sich dabei um das aus der ETH Lausanne (EPFL) hervorgegangene Unternehmen Technis sowie Pregnolia, gegründet an der ETH Zürich. Sie erhalten je 130'000 Franken. Technis entwickelt eine neue Generation berührungsempfindlicher und internetfähiger Oberflächen, die als Bodenbelag neue Möglichkeiten für das Tennistraining eröffnen, wie die Förderorganisation Venture Kick mitteilte. Pregnolia wiederum entwickelt ein Gerät, mit dem sich das Risiko für Frühgeburten bestimmen lässt.

STANDORT ÜBERNOMMEN: Das Basler Pharma- und Generikaunternehmen Acino übernimmt den estnischen Produktionsstandort vom japanischen Arzneimittelhersteller Takeda. Wie die beiden Unternehmen gemeinsam mitteilen, vereinbarten sie über finanzielle Details des Verkaufs des Verpackungsstandorts Stillschweigen. Die insgesamt 52 Mitarbeitenden in Põlva seien über den Verkauf informiert worden. Weitere Einzelheiten zur Transaktion wurden nicht bekanntgegeben.

MIT ANLEIHE GELD VERDIENEN: Der deutsche Staat verdient erstmals mit einer zehnjährigen Bundesanleihe Geld. Bei der Versteigerung der bis August 2026 laufenden neuen Papiere begnügten sich die Investoren mit einer negativen Rendite von 0,05 Prozent, gab die mit dem Schuldenmanagement des Bundes betraute Finanzagentur am Mittwoch bekannt. Sie nahm insgesamt gut 4 Milliarden Euro ein. Das ist ein Fünftel mehr als angeboten wurde. Anleihen mit kürzerer Laufzeit kann der Bund bereits seit längerer Zeit zu Geld machen.

ZUSTIMMUNG ZU FUSION: Die Deutsche Börse hat beim geplanten Zusammenschluss mit der London Stock Exchange (LSE) die Unterstützung ihrer Eigentümer so gut wie sicher. Bis Mittwochmittag seien rund 53 Prozent der Deutsche-Börse-Aktien angedient worden, teilte das Frankfurter Unternehmen mit. Die Papiere, die Deutschlands grösster Börsenbetreiber selbst hält, werden dabei nicht mitgezählt. Der Konzern braucht eine Zustimmungsquote von 60 Prozent, um mit der 25 Milliarden Euro schweren Fusion fortfahren zu können. Widerstand gegen den Zusammenschluss regt sich derweil in Portugal und Belgien. Die Finanzminister beider Länder appellierten in Briefen an EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, die Fusion zu verhindern, weil sie die Konkurrenz unter den Börsen in Europa störe.

MUSK UNTER DRUCK: Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat keine Pläne, seinen Assistenten "Autopilot" nach einem ersten tödlichen Unfall abzuschalten. Das System rette "unterm Strich" Leben, sagt Firmenchef Elon Musk. Den Fahrern solle in einem Blogeintrag aber besser erklärt werden, wie es funktioniere und wie sie sich dabei verhalten sollten, sagte Musk dem "Wall Street Journal". "Viele Leute verstehen nicht, was es ist und wie man es einschaltet." Tesla habe das System so schnell wie möglich auf den Markt bringen wollen, "weil wir wussten, dass es unterm Strich Leben retten wird", erklärte der Tech-Milliardär. Die US-Verkehrsbehörde NHTSA forderte bei Tesla unterdessen eine Vielzahl von Informationen zum "Autopilot"-Assistenten an. Unter anderem will sie eine Beschreibung des Systems, Daten zu Modifikationen, Testergebnisse und alle Beschwerden und Berichte zu Unfällen.

GESTUTZTE FLÜGEL: Fehlende Aufträge für den Riesenflieger A380 und Pannen beim Militärtransporter A400M drücken beim europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus auf die Stimmung. Bei dem Militärtransporter gebe es in diesem Jahr grosse Herausforderungen, sagte Airbus-Konzernchef Tom Enders vor Investoren in London. Risse am Rumpf und Triebwerksprobleme halten mehrere Maschinen am Boden. Zudem bremsen bei dem neuen Passagierjet A350 Probleme mit Zulieferern die Produktion. Beim weltgrössten Passagierjet A380 muss Airbus die Produktion mangels neuer Bestellungen mehr als halbieren. Nach 27 Maschinen im Vorjahr sollen ab 2018 jährlich nur noch 12 Exemplare des Fliegers ausgeliefert werden.

DIENST GESTOPPT: Erfolg für die ungarischen Taxifahrer: Wegen neuer Rechtsvorschriften stellt der umstrittene Mitfahrdienst Uber seine Aktivitäten im Land per 24. Juli vorläufig ein. Das sagte der für Zentraleuropa zuständige Uber-Manager gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Im Juni hatte das ungarische Parlament ein Gesetz verabschiedet, dass die Blockade von Apps privater Transportdienste ermöglicht. Es soll diesen Monat in Kraft treten. Die Abgeordneten reagierten damit auf Forderungen von Taxifahrern. Diese verlangten ein Verbot des US-Anbieters und kritisierten, dass sich die Uber-Fahrer nicht an die Regeln halten müssten, die für herkömmliche Taxifirmen gälten.

VERBESSERTE KONSUMENTENSTIMMUNG: Trotz Flüchtlingskrise, Terrorgefahr und drohendem Brexit hat sich die Stimmung der europäischen Konsumenten verbessert. Das Konsumklima in der EU stieg im zweiten Quartal um 4,1 Punkte auf 13,1 Zähler, wie das Marktforschungsunternehmen GfK in Nürnberg mitteilte. Das ist der höchste Wert seit März 2008. Damals hatte der Indikator bei 16,8 Punkten gelegen. Am Jahresanfang hatte sich die Konsumentenstimmung noch leicht eingetrübt - nach mehrmaligen Verbesserungen zuvor. Für die Studie im Auftrag der EU befragt die GfK monatlich 40'000 Menschen in 28 EU-Ländern. Das Votum der Briten für einen EU-Austritt hat die Befragung noch nicht beeinflusst, da sie zum Zeitpunkt der Abstimmung am 23. Juni bereits abgeschlossen war.

SYMBOLISCHE STRAFEN: Der für Wirtschaft und Finanzen zuständige EU-Kommissar Pierre Moscovici hat sich für symbolische Strafen im Defizitverfahren gegen Spanien und Portugal ausgesprochen. Er äusserte im französischen Radiosender "Europe 1" die Hoffnung, dass die Sanktionen möglichst auf "Null" gesetzt werden könnten. Voraussetzung seien konkrete Zusagen zur Haushaltssanierung aus Madrid und Lissabon. Die Euro-Finanzminister hatten gestern erstmals in der Geschichte der Währungsunion ein Bussgeldverfahren in Gang gesetzt. Sie werfen Spanien und Portugal vor, wiederholt gegen die Drei-Prozent-Grenze bei der Neuverschuldung verstossen zu haben.

DURCHWACHSENE EXPORTE: Chinas Exporte sind in der Landeswährung Yuan den vierten Monat in Folge gestiegen - allerdings profitiert die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt davon weniger als gedacht. In Dollar jedoch fielen die Exporte, wie aus Regierungszahlen hervorgeht. Die Importe bilden eine schwache Binnennachfrage ab. Zumindest in der Landeswährung Yuan bewertet sind die Daten Anzeichen einer konjunkturellen Stabilisierung. In dieser Betrachtung stiegen die Ausfuhren im Juni um 1,3 Prozent zum Vorjahresmonat. Das lag über den Markterwartungen von plus 0,3 Prozent und war der vierte Zuwachs in Folge.

GESENKTE PROGNOSE: Japan rechnet kurzfristig nicht mehr mit durchgreifenden Erfolgen im Kampf gegen die Konjunkturflaute und macht damit neue Geldspritzen der Notenbank immer wahrscheinlicher. Die Regierung in Tokio kappte am Mittwoch ihre Wachstumsprognose für das bis März 2017 laufende Haushaltsjahr drastisch nach unten - auf 0,9 Prozent. Anfang des Jahres hatte sie noch 1,7 Prozent veranschlagt.

WACHSTUM PROGNOSTIZIERT: Die russische Wirtschaft befindet sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) langsam auf dem Weg der Besserung. Nach einem Einbruch des Bruttoinlandproduktes um 3,7 Prozent im vergangenen Jahr dürfte das Minus 2016 nur noch bei 1,2 Prozent liegen, prognostiziert der IWF in seinem aktuellen Länderbericht. Im kommenden Jahr kann Russland dann wieder mit Wachstum rechnen, das bei rund einem Prozent erwartet wird. Im April hatte der IWF noch mit einer ungünstigeren Entwicklung gerechnet - nämlich einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent in diesem und einem Plus von 0,8 Prozent im nächsten Jahr.

NEUE VERSION: Die populäre Spiele-App "Pokémon Go" ist am Dienstag aktualisiert worden, um die übermässigen Zugriffsrechte auf Google-Profile einzuschränken. Am Vortag war herausgekommen, dass das Spiel bei der Anmeldung mit Google den Zugriff auf alle Inhalte der Konten anfragte. Die App-Entwickler von der Firma Niantic Labs erklärten, das gehe auf einen Fehler zurück und es seien nie andere Informationen als Nutzername und E-Mail-Adresse abgerufen worden. Unklar blieb auch, welche Daten die App von Google überhaupt bekommen hätte. Der Datenschutz-Schnitzer hatte dennoch massive Kritik ausgelöst.

WENIGER PASSAGIERE: Der Terroranschlag auf den Brüsseler Flughafen im März hat die Passagierzahlen dort drastisch gesenkt. Im ersten Halbjahr zählte die Betreibergesellschaft Brussels Airport nur 9,362 Millionen Passagiere, was einem Rückgang - verglichen mit dem Vorjahreszeitraum - um 13,8 Prozent entspricht. Auch im Juni verzeichnete der Flughafen noch ein Fluggast-Minus von 6,8 Prozent. Brussels Airport führte dies auf Stornierungen nach dem Attentat und einen Generalstreik am 24. Juni zurück. Ausserdem sei der Start in die Sommerferien dieses Jahr in den Juli gefallen.

UMSATZ GESTEIGERT: Alstom hat im abgelaufenen Quartal seinen Umsatz um 9 Prozent auf 1,75 Milliarden Euro gesteigert, teilte der Industriekonzern mit. Abgeschlossene Regionalzug-Projekte in Italien, Schweden, Deutschland sowie auf dem Heimatmarkt Frankreich hätten die höheren Umsätze beschert, hiess es weiter. Der Auftragseingang habe sich zwar auf 889 Millionen Euro mehr als halbiert. Das reflektiere aber nicht die sehr rege Geschäftstätigkeit, die sich in den Order-Eingängen kommender Quartale niederschlagen sollte, sagte Konzernchef Henri Poupart-Lafarge.

VOR ÜBERNAHME: Der deutsch-südafrikanische Möbelriese Steinhoff, der über Conforama und Lipo auch in der Schweiz aktiv ist, kommt bei seinen Bemühungen um eine Übernahme in Europa im dritten Anlauf offenbar zum Zug. Ziel von Steinhoff ist ein Netz von Billig-Läden in Grossbritannien und Europa. Das Management der britischen Billig-Ladenkette Poundland stellte sich am Mittwoch hinter die Offerte von Steinhoff über 597 Millionen Pfund (771 Millionen Franken), wie beide Unternehmen mitteilten. Poundland setzt in rund 900 Filialen in Grossbritannien, Irland und Spanien mehr als eine Milliarde Pfund um, kämpft aber mit sinkenden Umsätzen und Gewinnen.

WENIGER UMSATZ: Die schwächelnde Nachfrage in China und weniger zahlungskräftige Touristen in Europa setzen der britischen Modefirma Burberry zu. Im Quartal bis Ende Juni fiel der Umsatz auf vergleichbarer Basis um drei Prozent auf 423 Millionen Pfund (546 Millionen Franken), wie der für seine Karomuster bekannte Luxuskonzern mitteilte. Das 160 Jahre alte Unternehmen rechnet mit positiven Auswirkungen des Brexit. Durch die deutliche Pfund-Abwertung nach dem britischen Votum für einen EU-Austritt könnte der bereinigte Gewinn im Gesamtjahr um rund 90 Millionen Pfund gesteigert werden.

ERMITTLUNGEN: Der deutsche Geldautomaten-Hersteller Wincor Nixdorf hat nach einem mutmasslichen Hacker-Angriff auf seine Automaten bei der First Bank in Taiwan Sicherheitsexperten entsandt. "Wir sind vor Ort dabei, mit Polizei und Bank den Vorfall zu analysieren", sagte ein Konzernsprecher am Mittwoch. Grossbanken in Taiwan hatten zuvor Wincor-Geldautomaten nach dem mutmasslichen Hacker-Angriff vorsichtshalber ausser Betrieb genommen. Aus den Automaten bei der First Bank hatten zwei Unbekannte 70 Millionen Taiwan-Dollar (umgerechnet 2,1 Millionen Franken) gezogen, ohne dass sie auf den Überwachungskameras zu sehen waren. Erste Ermittlungen deuteten auf den Einsatz von Schadsoftware hin.

(AWP)