Tagesüberblick Wirtschaft

Bern (awp/sda) - Donnerstag, 28. Juli 2016
28.07.2016 17:29

GEWINNEINBRUCH: Die Grossbank Credit Suisse hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinneinbruch um 84 Prozent auf 170 Millionen Franken erlitten. Die Netto-Einnahmen gaben um rund 27 Prozent auf rund 5,1 Milliarden Franken nach. Konzernchef Tidjane Thiam lobte dennoch, dass die Grossbank trotz volatiler Märkte im zweiten Quartal überhaupt profitabel gewesen sei. Vielerorts zeigte man sich angesichts des Gewinns zudem erfreut, hatte die zweitgrösste Schweizer Bank im ersten Quartal 2016 sowie im vierten Quartal 2015 doch jeweils Verluste ausgewiesen. Der Ausblick der Grossbank auf das zweite Halbjahr bleibt vorsichtig.

MEHR UMSATZ: Der Spezialchemiekonzern Clariant hat im zweiten Quartal den Umsatz etwas erhöht. Gewachsen ist er von April bis Juni vor allem in Lateinamerika und Asien. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,406 Milliarden Franken auf 1,421 Milliarden Franken. Die Zunahme beträgt 1 Prozent, in Lokalwährung gerechnet 2 Prozent. Wegen Restrukturierungskosten fällt der Gewinn im ersten Halbjahr allerdings negativ aus. Unter dem Strich erzielte der Konzern einen Halbjahresgewinn von netto 128 Millionen Franken. Das sind 15 Millionen oder 10,5 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Der Rückgang widerspiegelt vor allem die Kosten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Energiespeichergeschäft. Den Ausblick für 2016 hält der Baselbieter Konzern trotz des unsicheren Marktumfelds aufrecht.

HÖHERER GEWINN: Der Bankkonzern Basler Kantonalbank (BKB) hat im ersten Halbjahr 2016 den Reingewinn um 2,1 Prozent auf 57,6 Millionen Franken gesteigert. Der Geschäftserfolg erhöhte sich um 47 Prozent auf 101,6 Millionen Franken. Den Erfolg aus dem Zinsengeschäft konnte der Konzern, der aus dem Stammhaus Basler Kantonalbank und der Bank Coop besteht, um 2,1 Prozent auf 174,1 Millionen Franken steigern. Der Erfolg aus dem Kommissions-und Dienstleistungsgeschäft sank um 11,7 Prozent auf 62,7 Millionen Franken. Auch im Handelsgeschäft musste die BKB einen Rückgang des Erfolges hinnehmen, um 9,6 Prozent auf 38,7 Millionen Franken. Das Stammhaus weist für das erste Halbjahr einen um 4,9 Prozent höheren Reingewinn von 43,8 Millionen Franken aus.

VERKAUF: Der Schweizer Reisekonzern Hotelplan verkauft sein Italiengeschäft per 1. November an den italienischen Reiseveranstalter Eden Viaggi. Die 100 Mitarbeitenden werden alle übernommen. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Hotelplan Italia und Eden Viaggi hätten in Mailand einen entsprechenden Vorvertrag unterzeichnet, teilte Hotelplan mit. Hotelplan Italia wurde 1947 in Mailand gegründet. Im vergangenen Jahr machte das Unternehmen 68,5 Millionen Umsatz. Mit 4,6 Prozent Anteil stellt sie den kleinsten Anteil der Hotelplan Gruppe, die zu 100 Prozent der Migros gehört.

ZUSAMMENARBEIT: Der Technologiekonzern Ruag kann dem europäischen Flugzeugbauer Airbus für mindestens weitere fünf Jahre Teile von Flugzeugrümpfen liefern. Der Liefervertrag betrifft die A320-Familie sowie den A330. Der Wert des Auftrages wurde nicht bekannt. Die Vertragspartner hätten in diesem Punkt Stillschweigen vereinbart, sagte ein Sprecher von Ruag. Der Auftrag sei ein Gütesiegel für die Ruag-Division Aerostructures, liess sich Alexander Toussaint, Chef von Ruag Aerostructures, in der Mitteilung zitieren. Bisher lieferte Ruag Rumpfteile für über 7000 A320-Flugzeuge.

STARKES RESULTAT: Logitech zeigt sich in bester Verfassung. Der schweizerisch-amerikanische Hersteller von Computerzubehör legte bei den Verkäufen das grösste Quartalswachstum in fünf Jahren hin. Daraus resultierte auch eine deutliche Gewinnsteigerung. Total nahm Logitech fast 480 Millionen Dollar ein. Das entspricht einer Steigerung von 13 Prozent in lokalen Währungen. Bei der Umrechnung in die Berichtswährung Dollar schmilzt das Plus auf 7 Prozent. Unter dem Strich blieben 21,9 Millionen Dollar, während es im Vorjahresquartal lediglich 7,4 Millionen Dollar waren.

GESTRICHEN: Die Terroranschläge der vergangenen Monate und der misslungene Umsturzversuch in der Türkei vor bald zwei Wochen haben Konsequenzen. Die Fluggesellschaft Swiss stellt ihre Flüge nach Istanbul im Winter 2016/17 ein. Die Airline bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda einen entsprechenden Bericht des Onlineportals Tagesanzeiger/Newsnet. Grund für diese Anpassung des Streckennetzes sei die schrumpfende Nachfrage durch die massive Verschlechterung der Sicherheitslage, begründete eine Swiss-Sprecherin den Entscheid.

HÖHERES UMSATZZIEL: Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 14,4 Prozent auf rund 600 Millionen Franken gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 3,3 Prozent auf 18 Millionen Franken. Unter dem Strich verdiente der Waadtländer Konzern aber weniger, weil er im Vorjahr von einem einmaligen positiven Steuereffekt profitiert hatte. Der Reingewinn belief sich im 1. Halbjahr auf 9,7 Millionen Franken nach 14,8 Millionen in der Vorjahresperiode. Wegen der guten Nachfrage erhöht Bobst das Umsatzziel für das Gesamtjahr 2016 leicht von 1,3 bis 1,35 Milliarden Franken auf 1,35 bis 1,40 Milliarden Franken.

VERBESSERT: Die Zahlungsmoral von Schweizer Unternehmen ist besser geworden: 2015 wurden 54 Prozent der Rechnungen pünktlich bezahlt und damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Zwischen den Branchen gibt es grosse Unterschiede. Am vorbildlichsten sind die Personalvermittler, während sich die Uhrenhersteller am meisten Zeit lassen. Zu diesem Schluss gelangt der Wirtschaftsinformationsdienstes Bisnode D&B in einer Studie. Der Zahlungsverzug betrug 2015 im Schnitt 10,8 Tage - und damit einen halben Tag mehr als im Vorjahr.

GEWINN GEHALTEN: Die anhaltend tiefen Zinsen setzen der grössten französischen Bank BNP Paribas immer mehr zu. Der Reingewinn stieg im Frühjahr lediglich um 0,2 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro. Unter anderem der Verkauf von Aktien an Visa Europe rettete das Quartal. Ohne Sondererlöse wie aus der Beteiligung an dem Kreditkarten-Anbieter wäre das Ergebnis um knapp fünf Prozent gesunken. Die Mini-Zinsen, mit denen die Europäische Zentralbank das flaue Wirtschaftswachstum anschieben will, spürte BNP vor allem im heimischen Privatkundengeschäft. Hier gingen die Einnahmen um 3,6 Prozent und der Vorsteuergewinn sogar um 10 Prozent zurück.

GEFRAGTE JOGHURTS: Eine höhere Nachfrage nach Joghurts in Europa sowie Preisanhebungen haben den Gewinn von Danone angekurbelt. Im ersten Halbjahr legte das operative Ergebnis um sieben Prozent auf 1,48 Milliarden Euro zu. Der Umsatz des französischen Konzerns kletterte dank des Geschäfts mit Babynahrung (Aptamil, Milupa) und Mineralwasser (Evian, Volvic) auf vergleichbarer Basis um 4,1 Prozent.

ABSTRICHE: Der Autobauer Renault hat im Streit mit der französischen Regierung über das Gehalt seines Chefs Carlos Ghosn Zugeständnisse gemacht. Der variable Vergütungsanteil werde für dieses Jahr um 20 Prozent verringert, erklärte Renault. Zudem habe Ghosn angekündigt, jedes Jahr eine Million Euro für Aktionen der Renault-Stiftung zur Verfügung zu stellen. Der Konzerngewinn von Renault im ersten Halbjahr stieg unter dem Strich um 8,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Die Zahl der Neuzulassungen legte laut den veröffentlichten Zahlen weltweit auf 1,6 Millionen Fahrzeuge zu. Das sind 13,4 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres und nach eigenen Angaben ein neuer Höchststand für die Franzosen. Der Umsatz wuchs um 13,5 Prozent auf gut 25 Milliarden Euro.

WENIGER ARBEITSLOSE: Der Arbeitsmarkt in Spanien entwickelt sich weiter positiv: Die Arbeitslosenquote sank im zweiten Quartal 2016 auf den tiefsten Stand seit dem Sommer 2010. Im Vergleich zum ersten Quartal sei die Quote um einen Punkt auf 20 Prozent gefallen, teilte die Statistikbehörde INE mit. Im Sommer sinkt die Arbeitslosigkeit in Spanien vor allem dank des Tourismusgeschäfts. Kurz vor Ausbruch der Wirtschaftskrise hatte die Quote noch bei unter acht Prozent gelegen, im Frühjahr 2013 erreichte sie mit 26,3 Prozent einen Höchststand.

ERHÖHT: Die Fussball-Europameisterschaft hat sich für Adidas gelohnt. Der Sportartikelhersteller erhöhte zum vierten Mal im laufenden Jahr seine Prognose für 2016. Der Umsatz werde um annähernd ein Fünftel von zuletzt knapp 17 Milliarden Euro steigen. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft werde um 35 bis 39 Prozent auf bis zu eine Milliarde Euro anwachsen.

STABILER ARBEITSMARKT: Der Jobmarkt in Deutschland bleibt auch in der Ferienzeit stabil. Die Zahl der Arbeitslosen stieg zwar im Juli auf 2,66 Millionen. Dies ist aber im Sommermonat üblich. Denn viele Firmen haben Betriebsferien und stellen erst danach wieder Personal ein. Zudem sind viele junge Menschen nach Ende der Schulzeit oder Lehre meist vorübergehend als erwerbslos gemeldet. Im Vergleich zum Juni gab es zwar einen Anstieg um 47'000. Binnen Jahresfrist sank die Zahl jedoch um 112'000. Die Arbeitslosenquote kletterte minimal auf 6,0 Prozent. Klammert man jahreszeitlichen Schwankungen aus, sank die Zahl der Arbeitslosen um 7000 und damit mehr als doppelt so stark als von Ökonomen erwartet.

STEIGENDE INFLATION: Anziehende Preise für Nahrungsmittel treiben die Inflationsrate in Deutschland überraschend auf den höchsten Stand seit Januar. Waren und Dienstleistungen kosteten im Juli durchschnittlich 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ökonomen hatten damit gerechnet, dass die Teuerungsrate auf dem Juni-Wert von 0,3 Prozent verharrt. Die Inflation bleibt damit aber immer noch weit unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die bei Werten von knapp unter 2 Prozent von stabilen Preisen spricht. Gedämpft wird die Inflation noch immer von billiger Energie. Für sie mussten Konsumenten 7 Prozent weniger zahlen als vor einem Jahr.

ABBAU: Die britische Bank Lloyds verschärft ihren Sparkurs und will bis Ende 2017 weitere 3000 Stellen streichen. Ende Juni hatte die nach wie vor teilverstaatlichte Bank rund 74'000 Mitarbeiter. Es sollen zudem weitere 200 Filialen geschlossen werden, um die Kosten in den Griff zu bekommen. Die Bank stellte das neue Sparprogramm in keinen direkten Zusammenhang mit dem Brexit-Votum der britischen Bevölkerung - in der Mitteilung wurden zahlreiche Risiken des bevorstehenden EU-Austritts Grossbritanniens für die Bank mehrfach betont.

GESTUTZTE FLÜGEL: Die jüngsten Terroranschläge durchkreuzen die Gewinnpläne des Reiseveranstalters Thomas Cook. Weil immer noch deutlich weniger Kunden Reisen in die Türkei buchen, strich Konzernchef Peter Fankhauser mitten in der Hauptreisezeit sein Gewinnziel zusammen. Im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September dürfte der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (Ebit) lediglich 300 Millionen Pfund (464,4 Millionen Franken) erreichen, teilte das Unternehmen mit Marken wie Neckermann Reisen und der Fluglinie Condor in London mit. Im Mai war Fankhauser noch von 310 bis 335 Millionen Pfund ausgegangen. Für die Sommersaison verzeichnet Thomas Cook bisher fünf Prozent weniger Buchungen als ein Jahr zuvor.

STIMMUNGSTIEF: Die Stimmung der britischen Konsumenten ist nach dem Brexit-Votum kräftig gesunken. Der Index für das Konsumentenvertrauen des Instituts YouGov und des Centre for Economics and Business Research (CEBR) fiel auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. "Die Öffentlichkeit ist immer noch mit dem Verarbeiten des EU-Referendums beschäftigt, aber das Konsumentenvertrauen ist einen Monat nach der Abstimmung eindeutig auf Talfahrt gegangen", erklärte YouGov am Donnerstag. Der Index sank im Juli um fast fünf Punkte auf 106,6 Zähler. Das überraschende Votum der Briten für einen EU-Austritt Ende Juni hat die britische Wirtschaft so stark abstürzen lassen wie seit den Nachwehen der globalen Finanzkrise Anfang 2009 nicht mehr.

LEICHTE VERBESSERUNG: Die russische Wirtschaft, gebeutelt vom niedrigen Ölpreis und den im Ukraine-Konflikt verhängten Sanktionen, ist im zweiten Quartal weniger stark geschrumpft als noch zu Jahresbeginn. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) sank von April bis Juni aufs Jahr gerechnet um 0,6 Prozent . Im ersten Quartal hatte das Minus noch bei 1,2 Prozent gelegen. Russland steckt seit anderthalb Jahren in einer Rezession.

MILLIARDENGRENZE GEKNACKT: Seit 2007 gibt es das iPhone von Apple - nun ist nach Angaben des Konzerns das milliardste Exemplar über den Ladentisch gegangen. "Vergangene Woche haben wir einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht, als wir das milliardste iPhone verkauften", sagte Konzernchef Tim Cook nach Unternehmensangaben am Mittwoch bei einer Mitarbeiterversammlung. Das Smartphone sei "eins der bedeutsamsten, am stärksten die Welt verändernden und erfolgreichsten Produkte der Geschichte".

EXPLODIERT: Ein boomendes Werbegeschäft hat im zweiten Quartal die Kassen bei Facebook klingeln lassen. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um 59 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar zu, der Gewinn sprang um 186 Prozent auf unter dem Strich 2,1 Milliarden Dollar. Die Werbeeinnahmen, Facebooks mit Abstand wichtigste Geldquelle, legten um 63 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar zu. Der Anteil der Werbung auf mobilen Geräten an den Anzeigenerlösen wuchs im Jahresvergleich von 76 auf 84 Prozent. Facebook hatte Ende Juni 1,71 Milliarden aktive Nutzer pro Monat, das waren 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

ERHÖHT: Der weltweit grösste Biotech-Konzern Amgen hat nach einem überraschend erfolgreich verlaufenen Quartal seine Jahresprognose erneut angehoben. Der Umsatz werde 2016 zwischen 22,5 und 22,8 Milliarden Dollar liegen, teilte das Unternehmen mit. Bisher ging Amgen von einer Bandbreite von 22,2 bis 22,6 Milliarden aus. Im zweiten Quartal hatte Amgen den Umsatz dank überraschend kräftiger Medikamentenverkäufe um 6 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar gesteigert. Der Gewinn legte unter dem Strich um 13 Prozent auf 1,9 Milliarden Dollar zu.

MILLIARDENKAUF: Der US-Softwareriese Oracle steht vor der milliardenschweren Übernahme des kleineren Cloud-Spezialisten Netsuite. Die beiden Unternehmen haben sich auf einen Preis in Höhe von 109 Dollar pro Aktie in bar geeinigt, wie Oracle mitteilte. Damit lässt sich der SAP-Rivale den Zukauf nach eigenen Angaben insgesamt etwa 9,3 Milliarden Dollar kosten. Netsuite wurde 1998 in San Mateo, Kalifornien, gegründet und gilt als einer der Pioniere im sogenannten Cloud-Geschäft, bei dem Daten und Dienste ins Internet ausgelagert werden. Die Fusion soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

REGELUNG: Die chinesische Regierung stellt die Tätigkeit von Fahrdienstvermittlern wie Uber auf eine gesetzliche Grundlage. "Die Legalität von Diensten zur Buchung von Fahrten via Internet wird klargestellt", sagte Verkehrsminister Liu Xiaoming vor Journalisten. Die neuen Regeln sehen demnach vor, dass die Provinzen für dort tätige Fahrdienstanbieter Lizenzen ausstellen können, die dann im gesamten Land gelten. Bisher gab es für diesen neuen Wirtschaftszweig keine Regelungen. Die Fahrdienste sind in China sehr beliebt, aber bedrohen zugleich das traditionelle Taxigewerbe. In China liefern sich der US-Anbieter Uber und der einheimische Konkurrent Didi Chuxing einen harten Kampf um die Vorherrschaft im Markt für Fahrtenvermittlungen per App.

FLÜGEL VERLIEHEN: Florierende Geschäfte mit neuen Smartphones haben Samsung im zweiten Quartal zu dem besten Ergebnis seit mehr als zwei Jahren verholfen. Der operative Gewinn stieg um 18 Prozent auf umgerechnet rund 7 Milliarden Franken. Während Erzrivale Apple zuletzt das zweite Quartal in Folge einen Umsatzrückgang erlitt, steigerte der südkoranische Elektronikkonzern die Erlöse in den drei Monaten von April bis Juni binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf rund 44,2 Milliarden Franken. Vor allem in der Mobilfunksparte lief es im abgelaufenen Quartal dank reger Nachfrage nach den neuen Galaxy-S7-Modellen rund. Hier schnellte der Umsatz um 57 Prozent nach oben auf den höchsten Wert seit zwei Jahren.

(AWP)