Tagesüberblick Wirtschaft

Bern (awp/sda) - Mittwoch, 3. August 2016
03.08.2016 17:36

EWINNEINBRUCH: Der Versicherungskonzern Axa Winterthur hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinneinbruch erlitten. Der Reingewinn sank von Januar bis Juni um rund 30 Prozent auf 371 Millionen Franken. Die Gruppe macht die volatilen Finanzmärkte dafür verantwortlich. So sei der Reingewinn eingebrochen, weil das Ergebnis unter starken Wertschwankungen von Derivaten sowie der Wandelanleihen gelitten habe. Die gesamten Prämieneinnahmen sanken im ersten Semester um 0,5 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Franken. Die Beitragseinnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung stiegen um 0,8 Prozent auf rund 3,1 Milliarden Franken. Die Prämien im Kollektivlebengeschäft erhöhten sich um 2,4 Prozent auf rund 5,1 Milliarden Franken. Allerdings brachen die Beiträge bei einzelnen Lebensversicherungsverträgen im ersten Semester um 28,3 Prozent auf 461 Millionen Franken ein.

GAM MIT GEWINNEINBRUCH: Der Vermögensverwalter GAM hat wegen der Zurückhaltung vieler Kunden im ersten Halbjahr, wie bereits im Juni angekündigt, einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Der bereinigte Vorsteuergewinn schrumpfte um 46 Prozent auf 55 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 53,3 Millionen Franken. Das sind rund 34 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Viele Kunden sind verunsichert und ziehen ihre Gelder ab oder handeln weniger, was sich in sinkenden Gebühreneinnahmen niederschlägt. In den ersten sechs Monaten des Jahres flossen bei der Gruppe insgesamt Nettoneugelder von 4,7 Milliarden Franken ab. In der Vorjahresperiode resultierte hier noch ein Zufluss von 6,3 Milliarden Franken.

GEWINNSPRUNG: Die in der Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnik tätige Belimo-Gruppe hat den Frankenschock des Jahres 2015 verdaut. Den Umsatz steigerte die Belimo-Gruppe im ersten Halbjahr um 12,9 Prozent auf 273,85 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebit erhöhte sich um 31,1 Prozent auf 46,91 Millionen Franken und der Reingewinn machte einen veritablen Sprung um 64 Prozent auf 37,77 Millionen Franken. Damit hat die Industrie-Gruppe die Prognosen der Analysten übertroffen. Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres zeigt sich Belimo vorsichtig.

MILLIONENAUFTAG: Der Stromkonzern Alpiq gewinnt Bahntechnik-Auftrag in Genf: Die SBB und der Kanton Genf bauen eine 16 Kilometer lange Bahnstrecke von Genf bis ins französische Annemasse. Die Bahntechnik für diese Strecke liefert ein Konsortium aus Alpiq und Rhomberg Sersa Rail Group. Alpiq hat dabei die Federführung, teilte der Stromkonzern mit. Der Auftragswert für das Konsortium beläuft sich auf 68 Millionen Franken.

ÜBER DEN ERWARTUNGEN: Nach dem Rekordjahr 2015 mit einem Gewinn von 155,4 Millionen Franken ist die Aargauische Kantonalbank (AKB) im ersten Semester 2016 erneut gut unterwegs. Der Halbjahresgewinn 2016 liegt mit 75,4 Millionen Franken deutlich über den Erwartungen der Bank. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert verminderte sich der Halbjahresgewinn um 9,7 Millionen Franken. Die Abnahme sei auf der einen Seite auf den um 8,6 Prozent tieferen Geschäftserfolg zurückzuführen. Auf der anderen Seite musste die AKB dem Kanton Aargau 2,1 Millionen Franken mehr Steuern bezahlen. Der höhere Steueraufwand sei eine Folge der Erhöhung der Gewinnablieferung an den Kanton, schreibt die Bank dazu.

BLOCKBUSTER FLIEGT AUS US-REGALEN: Das Medikament Opsumit des Biotechunternehmens Actelion wird aus der Arzneimittelliste der US-Apothekenkette CVS für das kommende Jahr gestrichen. Damit drohen dem Wachstumsmedikament des Allschwiler Unternehmens zur Therapie von Lungenbluthochdruck Umsätze zu entgehen. Gemäss einem Analysten dürfte CVS im Bereich der Lungenbluthochdruck-Therapien rund 16 Prozent der US-Patienten beliefern. Der Ausschluss von der CVS-Liste könnte für das Jahr 2017 insgesamt Umsätze in der Höhe von rund 125 Millionen Franken und für 2020 von 180 Millionen Franken betreffen.

SCHULDENABBAU: Der Zementkonzern LafargeHolcim verkauft eine Mehrheitsbeteiligung an Lafarge China Cement. Durch den Verkauf kann LafargeHolcim seine Nettofinanzschulden um 376 Millionen Franken reduzieren. Bereits am Montag hatte der Zementriese bekannt gegeben, seine Mehrheitsbeteiligung von 55,9 Prozent an der chinesischen Sichuan Shuangma Cement für umgerechnet 507 Millionen Franken verkaufen zu wollen. Und Ende Juli hatte der Zementkonzern mitgeteilt, Anteile in Sri Lanka sowie in Indien zu verkaufen. Damit kommt LafargeHolcim seinem Ziel näher, bis Ende Jahr Unternehmensteile im Wert von insgesamt 3,5 Milliarden Franken zu veräussern, um Schulden abzubauen.

CHINESEN NUTZEN INTERNET: Mehr als jeder zweite Internetnutzer weltweit lebt in China. Die Zahl der Internetnutzer in China hat nach offiziellen Angaben die Marke von 700 Millionen durchbrochen, teilte das staatliche Internetinformationszentrum mit. Mit rund 92,5 Prozent benutzte die weit überwiegende Mehrheit ihr Smartphone, um sich im Netz umzusehen. Das Internet unterliegt in China einer strengen Zensur. Weltweit bekannte Dienste wie Facebook, Twitter, Instagram und Google sind von dort aus nicht erreichbar. Auch die Internetseiten einiger westlicher Medien sind gesperrt. Die Regierung setzt dennoch auf das Internet als wichtigen Wirtschaftszweig.

JOBS GESCHAFFEN: Die deutschen Dienstleister stecken die Unsicherheit seit dem Brexit-Votum bisher gut weg. Die Geschäfte der Service-Firmen liefen im Juli besser als im Vormonat, wie aus einer Umfrage unter rund 500 Unternehmen hervorgeht. Die Dienstleister stellten so viele neue Mitarbeiter ein wie seit Ende 2015 nicht mehr. Der Markit-Einkaufsmanagerindex stieg um 0,7 auf 54,4 Punkte und liegt damit deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

DETAILHANDEL STAGNIERT: Die Umsätze der Detailhändler im Euro-Raum stagnieren. Die Unternehmen konnten laut dem Statistikamt Eurostat die Einnahmen im Juni gegenüber dem Vormonat nicht steigern. Während das Geschäft mit Waren ausserhalb der Lebensmittelbranche um 0,3 Prozent anzog, schrumpften an den Tankstellen die Einnahmen beim Sprit-Verkauf um 1,3 Prozent. Das Bruttoinlandprodukt in den 19 Ländern der Euro-Zone war zwischen April und Juni nur um 0,3 Prozent gewachsen. Noch zu Jahresanfang hatte es einen kräftigen Anstieg von 0,6 Prozent gegeben.

MEHR VERDIENT: Die grösste italienische Bank UniCredit hat im zweiten Quartal operativ mehr verdient. Der um Sondereffekte wie den Verkauf des Anteils an Visa Europe bereinigte Nettogewinn stieg um sechs Prozent auf 687 Millionen Euro, wie die Bank mitteilte. UniCredit übertraf damit die Schätzungen von Analysten. Einschliesslich der Sondereffekte lag der Quartalsgewinn bei 915 Millionen Euro. Der Bestand an ausfallgefährdeten Krediten sei zwischen April und Juni um 2,4 Prozent auf 77,1 Milliarden Euro zurückgegangen, 51,3 Milliarden davon gelten als akut gefährdet.

MIT GEWINNANSTIEG: Der Verkauf von Anteilen am Kreditkartenanbieter Visa Europe hat die französischen Grossbanken Societe Generale und Credit Agricole im zweiten Quartal angeschoben. Bei SocGen stieg der Reingewinn um gut acht Prozent auf 1,46 Milliarden Euro, wie die Nummer zwei im Land nach BNP Paribas mitteilte. Nach Steuern wirkte sich der Verkauf von Visa-Europe-Aktien mit 662 Millionen Euro aus. Bei der genossenschaftlichen Credit Agricole kletterte der Überschuss im Frühjahr sogar um mehr als ein Viertel auf 1,16 Milliarden Euro. Hier führte der Visa-Deal zu Sondererlösen von 328 Millionen Euro.

NIEDRIGE ROHSTOFFPREISE: Der Preisverfall bei Rohstoffen wie Kupfer und Eisenerz hat dem australischen Bergbauriesen Rio Tinto in den ersten sechs Monaten das schlechteste Ergebnis seit zwölf Jahren eingebrockt. Der bereinigte Halbjahresgewinn fiel um 47 Prozent auf 1,56 Milliarden US-Dollar. Einen noch stärkeren Rückgang, wie ihn Analysten befürchtet hatten, konnte das Unternehmen allerdings vermeiden. Der neue Konzernchef Jean-Sébastien Jacques kündigte am Mittwoch in einer Mitteilung an, wegen der Unsicherheiten am Markt auch im zweiten Halbjahr am Sparkurs festzuhalten. Nach einem Verlust von fast 900 Millionen Dollar im vorigen Jahr hatte Rio Tinto den Sparkurs verschärft.

DROHENDER RAUSWURF: Dem krisengeschüttelten italienischen Geldhaus Monte dei Paschi di Siena droht der Rauswurf aus dem Index der 600 grössten europäischen Börsenwerte. Analysten von Exane rechnen damit, dass die älteste Bank der Welt bei der nächsten turnusmässigen Überprüfung im September den Stoxx Europe 600 verlassen muss. Für die angeschlagene Monte dei Paschi wäre der Rauswurf aus dem Index der nächste Schlag, seit 17 Jahren gehören sie dem Börsenbarometer an. In den vergangenen Monaten verlor die Bank allerdings wegen ihrer existenzbedrohenden Krise deutlich an Börsenwert - seit 2007 hat die Aktie mehr als 90 Prozent eingebüsst. Das Institut ist nicht einmal mehr eine Milliarde Euro wert, in seinen besten Zeiten kam es auf mehr als zwölf Milliarden Euro.

STARKES DIABETESGESCHÄFT: Boehringer Ingelheim hat mitten im Konzernumbau von einem florierenden Geschäft mit Diabetes-Medikamenten profitiert. Deutschlands zweitgrösster Pharmakonzern nach Bayer setzte im ersten Halbjahr 2016 rund 7,3 Milliarden Euro um. Das entspricht einem Minus von einem Prozent. In den Vorjahreszahlen war allerdings noch die US-Generikasparte Roxane voll enthalten, die Boehringer im Februar an den Arzneimittelhersteller Hikma Pharmaceuticals verkauft hatte. Für das Gesamtjahr rechnet der Familienkonzern währungsbereinigt unverändert mit einem leichten Umsatzplus. Währungsbereinigt lag der Zuwachs im ersten Halbjahr bei zwei Prozent. Zum Gewinn äussert sich das Unternehmen zum Halbjahr traditionell nicht.

GEWINNEINBRUCH: Die britische Grossbank HSBC stellt sich nach dem Brexit-Votum auf eine anhaltende Phase der Unsicherheit ein. Die eigenen Aktivitäten würden sehr genau unter die Lupe genommen. Im ersten Halbjahr 2016 fiel der Vorsteuergewinn des Instituts um 29 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar. Damit wurden die Analystenschätzungen nicht ganz erreicht. Europas grösste Bank spürte - wie viele Konkurrenten auch - die anhaltend niedrigen Zinsen, die die Einnahmen im Kreditgeschäft schmälern. Auch die Konjunkturabkühlung in China schlägt sich nieder, ebenso wie die schärfere Regulierung der Branche nach der Finanzkrise.

GEWINN STAGNIERT: Der deutsche Medienkonzern Axel Springer hat im zweiten Quartal einen Dämpfer bei Gewinn und Umsatz hinnehmen müssen. Das Betriebsergebnis (Ebitda) stagnierte zwischen April und Juni binnen Jahresfrist bei 147 Millionen Euro. Branchenexperten hatten hier sogar einen leichten Rückgang erwartet. Der Umsatz stieg nur minimal um 0,7 Prozent auf rund 802 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Herausgeber von "Bild" und "Welt" zwar das Gewinnziel. Der Konzern peilt aber für 2016 nur noch Umsätze auf dem Vorjahresniveau an. Bisher hatte er hier einen Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet.

REKORD ERZIELT: Die Deutsche Post hat dank florierender Paket-Geschäfte und dem Ende der Krise ihrer Frachtsparte beim Gewinn ein Rekordquartal verzeichnet. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg im zweiten Quartal um 40 Prozent auf 752 Millionen Euro. Der Umsatz ging hingegen um 3,5 Prozent auf 14,2 Milliarden Euro zurück. Grund dafür sei neben Währungseffekten der geänderten Ausweis von Umsätzen in einem grossen Kundenvertrag. Bereinigt um diese Effekte legte der Umsatz um 4,1 Prozent zu. Die Erwartungen des Marktes übertraf der Konzern. Zugleich trennt sich der Konzern von seinem Fernbus-Geschäft Postbus. Dieses gehe an die FlixMobility GmbH, die unter der Marke Flixbus arbeitet.

FEHLENDE KASSENSCHLAGER: Der Mangel an neuen Blockbuster-Filmen hat Time Warner zu schaffen gemacht. Vor allem schlechtere Geschäfte der Warner-Bros-Filmstudios drückten den Umsatz im zweiten Quartal um rund fünf Prozent auf 6,95 Milliarden Dollar. Das Minus hänge auch mit geringeren Videospiel-Verkäufen und niedrigeren TV-Lizenzeinnahmen zusammen. Fürs laufende Quartal setzt Time Warner darauf, dass vor allem die Comicverfilmung "Suicide Squad" für volle Kinosäle sorgt. Schwung kam einmal mehr vom Pay-TV-Sender HBO, der bei Zuschauern weiterhin mit der Fantasy-Serie "Game of Thrones" punktete. Auch der Nachrichtenkanal CNN setzte mehr um. Der Gewinn sank um zwei Prozent auf 951 Millionen Dollar. Time Warner kündigte zudem an, künftig sein Angebot beim Videostreaming-Dienst Hulu zu erweitern. Zugleich teilte der Konzern mit, einen Anteil von zehn Prozent an dem Netflix-Wettbewerber zu halten.

CONTINENTAL ERHÖHT ZIELE: Der deutsche Autozulieferer Continental stockt nach dem ersten Halbjahr seine Gewinnprognose auf. "Die sehr gute Absatzentwicklung in den ersten sechs Monaten auf der Reifenseite verleiht uns zusätzlichen Rückenwind", erklärte Konzernchef Elmar Degenhart. Die Rohstoffpreise stiegen in diesem Jahr zudem weniger als 2015. Im zweiten Quartal verdiente der Konzern operativ 1,3 Milliarden Euro, ein Plus von 5,7 Prozent. Der Umsatz kletterte um 1,6 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Der Reingewinn kletterte um 14,3 Prozent auf 905 Millionen Euro.

NEUER MILLIARDENKREDIT: Ob der neue Berliner Flughafen BER wie geplant Ende 2017 eröffnet wird, steht weiterhin in den Sternen. Doch immerhin kann nun weitergebaut werden - denn Brüssel gibt grünes Licht für eine neue Milliardenhilfe aus Steuergeldern. Der im Januar angemeldete Kredit in Höhe von 1,1 Milliarden Euro sowie eine Garantie für zusätzliche Kredite von bis zu 1,1 Milliarden Euro stünden mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang, teilte die Brüsseler Behörde mit. Die Investitionen erfolgten zu Marktbedingungen und stellten daher keine staatlichen Beihilfen für den Flughafenbetreiber FBB dar. Damit sei die Finanzierung der Flughafengesellschaft gesichert, sagte deren Geschäftsführerin Heike Fölster.

ÜBERNAHME: Der deutsche Fernbus-Marktführer Flixbus übernimmt seinen Konkurrenten Postbus. "Mit dem Erwerb des Postbus-Angebots stärken wir bewusst unser Kerngeschäft in Deutschland", sagte Geschäftsführer André Schwämmlein der Deutschen Presse-Agentur. Die ersten Postbus-Linien sollen ab November in das Flixbus-Netz integriert werden. Zum Kaufpreis wollte der Flixbus-Gründer keine Angaben machen. Der Deal werde aber zusätzliche Einnahmen von 15 bis 20 Millionen Euro jährlich bringen. Der Postbus war im November 2013 als Kooperation mit dem ADAC an den Start gegangen. Der Autoclub stieg im November 2014 aus dem Projekt aber wieder aus, die Post betrieb das Geschäft alleine weiter.

KUKA ERLEIDET GEWINNEINBRUCH: Hohe Sonderkosten rund um die Übernahmeofferte aus China haben den Gewinn des deutschen Roboter- und Anlagenbauers Kuka gedrückt. Im zweiten Quartal sackte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 62 Prozent auf 15,3 Millionen Euro ab. Der Umsatz sank im abgelaufenen Quartal um sieben Prozent auf 704 Millionen Euro. Kuka begründete dies damit, dass Kunden in den Geschäftsbereichen Anlagenbau und Logistik grössere Aufträge tendenziell erst im zweiten Halbjahr abriefen. Der Auftragseingang legte dagegen um 28 Prozent zu auf gut 893 Millionen Euro.

NEUER BESITZER: Die angeschlagene deutsche Modefirma Strenesse wird von der Maeg Holding aus den Niederlanden übernommen. Maeg hat den Betrieb und alle 240 Mitarbeiter übernommen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte Strenesse mit. Den Chefposten bei der neugegründeten Strenesse GmbH übernimmt Reiner Unkel, der zuvor unter anderem bei der Basler Fashion Holding und der Parfümeriekette Douglas tätig war. Der niederländische Investor werde "die Marke revitalisieren und zu alter Stärke führen", zeigte sich Strensesse überzeugt. Die Maeg Holding hält Anteile an verschiedenen Modefirmen und bereitet derzeit noch zwei weitere Übernahmen vor.

(AWP)