Tagesüberblick Wirtschaft

Bern (awp/sda) - Donnerstag, 1. September 2016
01.09.2016 17:52

STELLENABBAU IM INLAND: Die Banken in der Schweiz haben im ersten Halbjahr entgegen dem Trend wieder mehr Personal eingestellt. Zusätzliche Stellen wurden jedoch ausschliesslich im Ausland geschaffen. Im Inland dagegen wurden gemäss einer Umfrage der Schweizerischen Bankiervereinigung Arbeitsplätze abgebaut. So haben die insgesamt 162 befragten Banken den Personalbestand in den ersten sechs Monaten um 3454 Stellen oder 4,1 Prozent reduziert. Gleichzeitig haben sie im Ausland 6700 zusätzliche Stellen geschaffen. Ende 2015 wiesen Schweizer Banken im Inland 103'041, im Ausland 20'847 Vollzeitstellen aus.

POSITIVE STANDORTFAKTOREN: Die Schweiz bietet laut einer Studie der Credit Suisse überwiegend positive Standortfaktoren für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Sieben von neun Standortfaktoren sind positiv. Negativ werden von den Firmen indes das wirtschaftliche Umfeld und die Auslandsverflechtung beurteilt. Hier schlägt der starke Franken durch. Durch die Frankenaufwertung im vergangenen Jahr haben viele KMU erneut an preislicher Wettbewerbsfähigkeit im In- und Ausland eingebüsst, was letztlich auch das Wachstum der Binnenwirtschaft wie beispielsweise den Detailhandel gebremst hat. Der Prozess der Verdauung des Frankenschocks dürfte auch bei den KMU noch nicht komplett abgeschlossen sein. Die wichtigste Massnahme gegen die Standortnachteile ist für Schweizer KMU die Einführung neuer Technologien. 72 Prozent der 1942 befragten KMU setzen stark darauf.

DROHENDER STELLENABBAU: Der Pharmakonzern Roche will in Basel 190 Stellen streichen. Der Abbau soll noch dieses Jahr aufgenommen und 2017 abgeschlossen werden. Roche mit derzeit rund 9000 Angestellten am Hauptsitz begründete die Abbaupläne mit der Zusammenlegung zweier Produktionsorganisationen. Dabei handelt es sich um die Wirkstoffproduktion und die Fertigung von kleinmolekularen Arzneimitteln. Dieser Massnahme könnten nach Angaben von Roche in den nächsten Jahren bis 190 Stellen zum Opfer fallen - bis zu 130 noch im laufenden und 60 im kommenden Jahr. Definitiv ist der Abbau noch nicht. Am Donnerstag wurde der Konsulationsprozess eingeleitet, der sechs bis acht Wochen dauern soll.

GATEGROUP MIT TURNAROUND: Der Bordverpfleger Gategroup hat mit dem baldigen neuen chinesischen Besitzer HNA einen Zacken zugelegt. Nach einem grossen Verlust vor Jahresfrist blieb im ersten Halbjahr 2016 ein Gewinn von 18,3 Millionen Franken. Das Unternehmen habe innerhalb der neuen Strategie operative Fortschritte erzielt. Zudem senkte es weiter Kosten. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 12,8 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Das organische Wachstum betrug 6,7 Prozent, durch Zukäufe kamen weitere 7,3 Prozent hinzu. Die Übernahme durch die Chinesen soll Ende Oktober abgeschlossen sein.

FRANKEN VOR EURO: Die Umsätze der Schweizer Banken im Devisen- und Derivategeschäft sind erneut gesunken. Im Devisengeschäft blieb der Dollar die wichtigste Währung. Gleichzeitig löste der Franken den Euro als zweitwichtigste Valuta ab. Das geht aus der neuesten Umfrage der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hervor, welche sie alle drei Jahre durchführt. Die dreissig befragten Institute setzten im April pro Handelstag im Schnitt 156 Milliarden Dollar mit Devisengeschäften und 8 Milliarden Dollar mit Zinsderivaten um. Dabei verringerten sich im Devisengeschäft die Volumen gegenüber der letzten Umfrage um 60 Milliarden Dollar oder 28 Prozent.

BESSERE AUSSICHTEN: Am Schweizer Industriehimmel hat sich die Lage für kleinere und mittlere Unternehmen im Juli gegenüber dem Vorquartal leicht aufgehellt. Die Lage der kleineren Dienstleister verbesserte sich ebenfalls marginal. Düster bleibt es für kleinere Detailhändler und den Tourismus. Die kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) in der Industrie lagen mit einem Indexstand von -0,23 Punkten leicht unter dem langjährigen Durchschnitt, wie die Grossbank UBS in ihrem KMU-Barometer herausfand. Die Lage verbesserte sich aber marginal.

FRAGILE INDUSTRIE: Die Schweizer Industrie bleibt laut der Credit Suisse verletzlich. Zwar stieg der Einkaufsmanagerindex (PMI) im August gegenüber dem Vormonat um 0,9 Punkte auf 51 Zähler und signalisiert damit den neunten Monat in Folge Wachstum. Allerdings füllen sich die Auftragsbücher nicht wirklich. Der Personalbestand werde tendenziell verringert, teilte die CS mit. Die Grossbank erhebt den Einkaufsmanagerindex zusammen mit dem Einkäuferverband procure.ch. Zudem würden Lagerbestände abgebaut und es werde so wenig eingekauft wie im Februar 2015, also unmittelbar nach der Aufhebung des Euromindestkurses. Der verhaltene Einkauf und der Abbau der Vorproduktelager deuten laut der CS darauf hin, dass die Unternehmen von einer schwächeren Nachfrage in der Zukunft ausgehen.

DETAILHANDEL IM TIEF: Die Negativspirale dreht sich weiter: Die Schweizer Detailhändler haben im Juli erneut weniger verkauft als im Jahr zuvor. Dieser Rückgang ist seit Januar 2015 ungebrochen. Der Detailhandel ohne Tankstellen verzeichnete im Vorjahresvergleich einen Umsatzrückgang von 2,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte. Zum angeschriebenen Preis belief sich der Rückgang auf 2,6 Prozent. Dabei verbuchte der Handel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren einen inflationsbereinigten Rückgang um 0,2 Prozent. Der Nicht-Nahrungsmittelsektor setzte dagegen 3,7 Prozent weniger ab.

SIKA SCHLUCKT US-FIRMA: Die Bauchemie- und Klebstoffherstellerin Sika übernimmt den US-Betonfaserproduzenten FRC Industries. Mit der Übernahme erweitere Sika seine Produktpalette weiter, wodurch Schlüsselprojekte besser umgesetzt werden könnten, schreibt die Gesellschaft in einer Mitteilung. Zum Kaufpreis aber auch zum Umsatz des übernommenen Unternehmens macht Sika keine Angaben.

KOLLEKTIONEN AUS BASEL: Die Kleider des Fashionunternehmens Tally Weijl werden künftig in der Schweiz kreiert: Das Schweizer Label hat sein Design Center von der Modemetropole Paris an den Hauptsitz in Basel verschoben. Durch den Zuzug von Mitarbeitenden aus Frankreich und die Schaffung zusätzlicher Stellen steigt die Zahl der Mitarbeitenden am Hauptsitz von 213 auf 260, wie CEO Beat Grüring vor den Medien sagte. Im Basler Campus befinden sich nun das für die ganze Logistik zuständige Service und Support Center und das Design Center unter einem Dach.

UMSATZRÜCKGANG: Der Medizinalbedarfshersteller IVF Hartmann hat im ersten Semester 2016 Preisdruck im Gesundheitsmarkt zu spüren bekommen. Der Umsatz fiel leicht um 0,2 Prozent auf 67,0 Millionen Franken. Der Preisdruck am Absatzmarkt sowie positive Einmaleffekte in der Vorjahresperiode hätten dazu geführt, dass die Umsatzerlöse tiefer ausfielen als im ersten Halbjahr 2015, teilte der Hersteller von Desinfektionsmittel und OP-Verbrauchsmaterial mit. Das um den Preiszerfall bereinigte mengenmässige Wachstum liege jedoch bei rund 2,6 Prozent. Der Betriebsgewinn (EBIT) schrumpfte um 1,3 Prozent auf 10,0 Millionen Franken - ebenfalls aufgrund der Sondereffekte in der Vorperiode.

ALSO PLANT ZUKAUF: Der IT-Logistiker Also will den niederländischen Hard- und Software-Verteiler Distributors Five 4 U übernehmen. Die beiden Unternehmen teilten am Donnerstag gemeinsam mit, sie führten exklusive Übernahmegespräche. Das 1992 in Utrecht gegründete Unternehmen Distributors Five 4 U bietet den Angaben zufolge Apple-Produkte sowie Hardware diverser weiterer Anbieter an. Zusätzlich dazu liefert Five 4 U Dienstleistungen im Bereich Service und Support wie Bestell- und Auslieferungsmanagement und Lagerdienste. Für 2016 erwarten die Niederländer einen Umsatz von rund 285 Millionen Euro in der Marktregion Benelux.

SCHUHE AN DEN NAGEL GEHÄNGT: Philippe Gaydoul muss bei Navyboot wieder ran. Chef Marcus Meyer geht nach nur fünf Monaten. Besitzer Gaydoul übernimmt den Chefposten erneut. Eigentlich hatte er sich nach der Einstellung des Deutschen vom operativen Geschäft zurückziehen wollen. Marcus Meyer stellt sein Amt aus familiären Gründen per sofort zur Verfügung. Regina Essig, Sprecherin der Gaydoul Group, bestätigte eine Meldung des Internetportals handelszeitung.ch. Der 51-Jährige hatte seinen Posten erst im April angetreten.

SCHLARAFFENLAND FÜR ÜBERNAHMEN: Die Schweiz wird nach Einschätzung des Fusionsberaters Perella Weinberg zunehmend zum Brückenkopf für chinesische Firmen, die sich über Zukäufe mit europäischer Technologie eindecken wollen. "Die Schweiz ist nahezu ein Schlaraffenland für viele ausländische Käufer", sagte PWP-Experte Stefan Jentzsch an einem Anlass des Europainstituts in Zürich. Die Schweiz sei neben Deutschland der offenste Markt in Europa. Andere europäische Länder wie Frankreich, Italien oder Grossbritannien hingegen würden sehr genau prüfen, wer kaufe. Selbst Schlüsseltechnologien stünden in der Schweiz nahezu ohne staatliche Einschränkungen zur Verfügung.

0,5 PROZENT MEHR LOHN: Der Kaufmännische Verband fordert je nach Branche zwischen 0,5 und 1,5 Prozent mehr Lohn für 2017. Die Schweizer Wirtschaft habe sich vom Schock im Jahr 2015 weitgehend erholt, begründet der Verband die Forderung in einer Mitteilung. Die Geschäftszahlen hätten sich auch dank des enormen Einsatzes der Mitarbeitenden erholt. 2017 würden steigende Preise erwartet und der private Konsum sei nach wie vor die Hauptstütze der Schweizer Wirtschaft. Der Verband fordert Lohnerhöhungen von mindestens 0,5 Prozent. Vereinzelt, etwa in der Finanz- oder Pharmabranche, seien auch Steigerungen von 1,5 Prozent gerechtfertigt.

"POLITISCHER MIST": Apple-Chef Tim Cook hat der EU-Kommission in scharfen Worten vorgeworfen, hinter der Steuer-Nachforderung von potenziell mehr als 13 Milliarden Dollar steckte eine politische Agenda. Die Brüsseler Behörde wolle zudem Steuern, die eigentlich in den USA bezahlt werden müssen, nach Europa verlagern, sagte Cook in einem Interview der irischen Zeitung "Independent". Cook schloss sich damit der Kritik von US-Finanzminister Jack Lew an, die Europäer hätten es auf Steuerzahlungen abgesehen, die dem US-Fiskus zustünden. Die Kritik von Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, eine Apple-Tochterfirma habe in Irland im Jahr 2014 eine Körperschaftssteuer von nur 0,005 Prozent bezahlt bezeichnete Cook als "politischen Mist".

BUSINESS AS USUAL: Die britische Industrie macht nach dem ersten Brexit-Schock Boden gut und profitiert dabei vom schwächeren Pfund. Der Markit-Einkaufsmanagerindex stieg im August überraschend kräftig um fünf Punkte auf 53,3 Zähler, wie das Institut zur Umfrage unter gut 600 Betrieben mitteilte. Einen grösseren Sprung nach oben gab es in der fast 25-jährigen Geschichte der Datenerhebung nicht. Das Barometer liegt nun auf dem höchsten Stand seit Oktober 2015 und signalisiert mit einem Wert über 50 Punkten wieder Wachstum. Viele Unternehmen hätten Arbeit, die im Juli verschoben worden sei, wieder aufgenommen, sagte Markit-Ökonom Rob Dobson. "Industriefirmen und ihre Kunden kehren langsam wieder zum Business as usual zurück."

UNERWARTETER RÜCKSCHLAG: Schwache Konjunkturdaten in den USA könnten die nächste Zinserhöhung der US-Notenbank weiter hinauszögern. Am Donnerstag gab es überraschend schwache Zahlen von Industrie und Bau. Die Industrie schrumpfte im August unerwartet und der Einkaufsmanagerindex sank zum Vormonat um 3,2 Punkte auf 49,4 Zähler, wie aus einer Firmenumfrage des Institute for Supply Management (ISM) hervorgeht. Das Barometer liegt nun unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 52,0 Zähler gerechnet. Die Bauausgaben verharrten im Juli auf dem Niveau von Juni. Experten hingegen hatten einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet, nach einem Plus von 0,9 Prozent im Juni.

BETRUGSVORWÜRFE GEGEN FIAT-CHRYSLER: Der Abgas-Skandal weitet sich auf den Fiat-Chrysler aus. Das deutsche Bundesverkehrsministerium ist überzeugt, dass ähnlich wie Volkswagen auch der amerikanisch-italienische Autobauer illegale Software zu Abschaltung der Abgasreinigung eingesetzt hat. Prüfungen des Kraftfahrtbundesamts (KBA) an vier Autos des Herstellers hätten den "Nachweis des Einsatzes einer unzulässigen Abschalteinrichtung erbracht", heisst es in einem Schreiben des Ministeriums an die EU-Kommission. Durch die Abschaltung steige bei den untersuchten Autos der Ausstoss an Stickoxiden auf das neun- bis 15-fache des Grenzwerts. Die italienische Zulassungsbehörde habe nach Hinweisen aus dem KBA ebenfalls Tests vorgenommen, sei aber der Ansicht, dass die Vorrichtung dem Motorschutz diene. Diese Ansicht "kann Deutschland nicht teilen".

WEITERE KLAGE GEGEN VW: Volkswagen muss sich im Abgas-Skandal nun auch mit einer Klage in Australien auseinandersetzen. Die Konsumentenschutzbehörde ACCC kündigte am Donnerstag rechtliche Schritte gegen den deutschen Hersteller an. VW-Kunden seien betrogen worden. In den vergangenen fünf Jahren habe Europas grösster Autobauer in Australien mehr als 57'000 Fahrzeuge mit der Behauptung verkauft, sie seien umweltfreundlich und verursachten nur niedrige Emissionen. "Das war unter normalen Fahrbedingungen nicht der Fall", teilte die ACCC mit. Das Unternehmen hatte mit einer Software Abgasdaten bei Tests manipuliert. Weltweit müssen daher Millionen Wagen umgerüstet werden, vielerorts laufen zudem Ermittlungen.

MAZDA MIT RÜCKRUF: Das japanische Autokonzern Mazda ruft weltweit mehr als zwei Millionen Autos wegen Problemen mit der Hecktüre zurück. Betroffen seien etwa 400'000 in Japan verkaufte Wagen und 1,8 Millionen Export-Autos, teilte Mazda mit. An den Heckklappen sei der Lack nicht richtig aufgetragen worden, was zu Korrosionsschäden führen könne. Den Angaben zufolge sind insgesamt sechs Modellreihen betroffen, darunter die SUV-Varianten CX-3 und CX-5. In Europa werden nach Angaben eines Sprechers 798'000 Autos zurückgerufen. Eine Zahl für die Schweiz ist noch nicht bekannt.

PASSWORT-DIEBSTAHL: Der Online-Speicherdienst Dropbox hat bestätigt, dass ihm höchstwahrscheinlich im Jahr 2012 über 68 Millionen verschlüsselte Passwörter gestohlen wurden. Bisher gebe es keine Anzeichen für unberechtigte Zugriffe auf Nutzer-Konten, erklärte das Unternehmen. Für den Fall, dass die mit branchenüblichen Methoden verschleierten Passwörter entschlüsselt werden sollten, seien Login-Daten von Nutzern zurückgesetzt worden. Das betreffe nur die Kunden, die ihr Passwort seit Mitte 2012 nicht geändert hätten. Zugleich neigen viele Internet-Nutzer dazu, ein und das selbe Passwort bei verschiedenen Internet-Diensten einzusetzen. Damit könnten Daten dort immer noch in Gefahr sein, wenn bei einem Service das alte Dropbox-Passwort weiterverwendet wird.

MASSENKLAGE GEGEN CETA: Mit einer Menschenkette haben Anhänger mehrerer Nichtregierungsorganisationen eine Massenklage gegen das Handelsabkommen Ceta beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht. Hinter der Verfassungsbeschwerde stehen die Organisationen Campact, Foodwatch und Mehr Demokratie. Nach Angaben von Campact gaben zwischen 200 und 300 Menschen kistenweise die Vollmachten zu der Bürgerklage im Karlsruher Schlosspark bis zum Eingang des Gerichts weiter. Nach Auffassung der Kläger verstösst das geplante Abkommen zwischen der EU und Kanada in vier Punkten gegen das Grundgesetz. So sollten u.a. europäisch-kanadische Ausschüsse durch Ceta so weitreichende Befugnisse erhalten, dass sie den Vertrag unter Umgehung der Parlamente auslegen und verändern können.

NOBELPREISTRÄGER TOT: Der bislang einzige deutsche Wirtschaftsnobelpreisträger Reinhard Selten ist tot. Er starb bereits am 23. August im Alter von 85 Jahren im polnischen Posen, wie die Universität Bonn mitteilte. Er war 1994 für seine Leistungen auf dem Gebiet der Spieltheorie mit dem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet worden.

(AWP)