Tagesüberblick Wirtschaft

Bern (awp/sda) - Mittwoch, 30. November 2016
30.11.2016 17:41

INSIDER-ERMITTLUNGEN: Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Hans Ziegler wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Als Folge ist der 64-Jährige per sofort aus den Verwaltungsräten von Oerlikon und Schmolz+Bickenbach zurückgetreten. Die Bundesanwaltschaft (BA) bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda eine Meldung von 20min.ch, dass gegen Ziegler ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Insiderhandels eröffnet worden sei. Auch die Eidg. Finanzmarktaufsicht (Finma) hat bei der BA Strafanzeige eingereicht, wie sie mitteilte. Jahrzehntelang galt Hans Ziegler als einer der wichtigsten Strippenzieher der Schweizer Wirtschaft. In den Unternehmensmitteilungen von Oerlikon und Schmolz+Bickenbach war der Rücktritt mit "laufenden, auf seine Person bezogenen Untersuchungen" begründet worden.

KONJUNKTURDELLE: Die Wirtschaftsdynamik ist im November ins Stottern geraten. Das geht aus dem neuesten Barometer der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich hervor. Im November fiel der entsprechende Indikator um 1,7 Punkte auf 102,2 Zähler und brach damit den seit Mitte 2015 anhaltenden Aufwärtstrend. Die stärksten negativen Einflüsse aus dem Gastgewerbe und vom inländischen Konsum. Zudem habe auch das schwierige Umfeld in der Schweizer Industrie das Konjunkturbarometer geschwächt. Besonders traf es das verarbeitende Gewerbe, wo es in den Branchen Papier, Nahrungsmittel und dem Maschinenbau nicht rund lief.

STEIGENDE KONSUMLAUNE: Der UBS-Konsumindikator ist im Oktober auf 1,49 Punkte gestiegen nach 1,47 Punkte im September. Der leichte Anstieg ist vor allem dem Inlandtourismus zu verdanken. So ist die Zahl der Hotellogiernächte von Schweizerinnen und Schweizern erneut angestiegen. Ebenfalls erneut eine Stütze des Konsums waren die Autoverkäufe. Die Neuimmatrikulationen haben im Oktober zwar abgenommen. Für das Gesamtjahr sorgte der Verkauf von Neuwagen für einen Aufschwung beim Konsum. Weiterhin rückläufig dagegen entwickelt sich der Detailhandel. Um die anhaltende Talfahrt zu bremsen, hofft die Branche auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.

AUFSCHWUNG AUF DEM BAU: Dem Schweizer Bauhauptgewerbe ist es auch im dritten Quartal rund gelaufen. Die Umsätze legten um 10,7 Prozent auf 5,7 Milliarden Franken zu, wobei vor allem der Tiefbau boomte. Im Hochbau jedoch zeichnet sich eine Abschwächung ab. So haben sich gemäss den der Schweizerischen Baumeisterverband SBV im Hochbau die Auftragseingänge im dritten Quartal um 4,7 Prozent abgeschwächt. Die Prognosen für das laufende Quartal und das Gesamtjahr 2016 fallen dennoch optimistisch aus. Der SBV erwartet, dass das Bauvolumen 2016 höher als im Vorjahr ausfällt.

NACHFRAGE GESUNKEN: In der Schweiz ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen zurückgegangen. Obwohl auf den Onlineverkaufsportalen deutlich weniger Wohnungen ausgeschrieben wurden, mussten die Wohnungen länger inseriert werden, bis ein Käufer gefunden werden konnte. Die durchschnittliche Verweildauer eines Inserates für eine Eigentumswohnung stieg um ein Viertel auf 96 Tage, wie aus einer Analyse des Immobilienportals Homegate in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hervorgeht. In der Periode vom 1. September 2015 bis 31. August 2016 wurden schweizweit nur noch 66'247 Eigentumswohnungen auf Internetplattformen angeboten. Das sind fast 14 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Vermarktungsdauer variiert stark zwischen den Regionen. Am schnellsten ging eine Eigentumswohnung im Kanton Zürich weg (76 Tage). Am längsten mussten sich Verkäufer im Tessin gedulden (117 Tage).

FILIALSCHLIESSUNGEN: Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) baut Schalterdienstleistungen ab und elektronische Dienstleistungen aus. Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden acht Schalterstandorte und sechs Agenturen geschlossen. Betroffene Mitarbeiter erhalten interne Stellenangebote. Die ZKB reagiere damit auf die Bedürfnisse der Kundschaft, die zunehmend zeit- und ortsunabhängige Dienstleistungen wünsche, teilte die Kantonalbank mit. Schaltertransaktionen seien in den letzten fünf Jahren um knapp 40 Prozent zurück gegangen. Kunden würden heute rund 90 Prozent des Bargelds an Automaten beziehen. Filialen mit Beratungsangebot sind von den Schliessungen nicht betroffen.

INDUSTRIE: Der Industriekonzern Oerlikon übernimmt die deutsche Citim Gmbh, einen führenden Anbieter von Produktionstechnologien im Bereich additive Fertigung. Die Übernahme soll das Technologie- und Serviceangebot von Oerlikon in Europa und den USA ergänzen. Der Kauf von Citim Gmbh stellt einen wichtigen Meilenstein für OC Oerlikon auf dem Weg zu einem globalen Anbieter von Oberflächenlösungen und modernen Werkstoffen dar, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Die weltweit tätige Citim Gmbh mit Produktionsstandorten in Europa und den USA bietet gefertigte Bauteile für Hightechunternehmen im Luftfahrt-, Automobil- und Energiesektor an. Das Unternehmen beschäftigt rund 120 Mitarbeiter. Im letzten Jahr erwirtschaftete die Firma aus Sachsen-Anhalt 12 Millionen Franken Umsatz.

KONZENTRATION IN BADEN: Der Industriekonzern ABB konzentriert die Turbolader-Produktion in der Schweiz am Stammsitz in Baden AG. Bis Ende 2018 verlagert das Unternehmen alle 110 Arbeitsplätze von Klingnau AG nach Baden. Die Produktions- und Arbeitsprozesse würden optimiert und die Produktivität über die gesamte Wertschöpfungskette gesteigert, teilte ABB Schweiz mit. Das Ziel sei, die Fabrik in Baden zu einer Benchmark-Factory zu entwickeln, die international zu den Besten gehöre. Die Geschäftseinheit ABB Turbo Systems befinde sich in einer herausfordernden wirtschaftlichen Situation, hiess es weiter. Die angespannte Lage der Weltwirtschaft und Überkapazitäten in der Frachtschifffahrt sowie tiefe Öl- und Gaspreise hätten zu einer markanten Reduktion der Nachfrage geführt.

ÜBERNAHME GENEHMIGT: Der Milchverarbeiter Hochdorf kann den Vermarkter von Babynahrung und Cerealien Pharmalys Laboratories übernehmen. Die 204 anwesenden Aktionäre gaben an der ausserordentlichen Generalversammlung grünes Licht für eine Mehrheitsbeteiligung an der Gruppe. Die bedingte Kapitalerhöhung von rund 7,2 Millionen Franken und die Erhöhung der Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkung von 5 auf 15 Prozent wurde von den Aktionären angenommen, wie Hochdorf mitteilte. Damit seien sie dem Antrag des Verwaltungsrates gefolgt, Hochdorf näher zum Endkonsumenten zu bringen.

KONKURSSTATISTIK: Von Januar bis Oktober sind 3753 Schweizer Firmen zahlungsunfähig geworden. Das sind 3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Gemäss einer Studie des Wirtschaftsinformationsdienstes Bisnode D&B ist das Insolvenzrisiko in der Baubranche und dem Gastgewerbe am höchsten. Am stärksten von Insolvenzen betroffen war das Tessin. Dort gingen in den ersten zehn Monaten 299 Unternehmen pleite, was einem Anstieg gegenüber der Vorjahresperiode um 12 Prozent entspricht. Aber auch in der Südwestschweiz nahm die Zahl der Firmenpleiten deutlich zu (+9 Prozent). Weniger Konkurse verzeichnete hingegen die Zentralschweiz (-6 Prozent) und die Nordwestschweiz (-2 Prozent). Demgegenüber gab es um 2 Prozent mehr Neugründungen. Mit Ausnahme des Tessins wurde in allen Regionen ein Zuwachs verzeichnet.

BANKEN: Schon bald könnte eine weitere chinesische Grossbank in die Schweiz expandieren. Dies sagte Yves Mirabaud in einem Interview in der Mittwochausgabe der Wirtschaftszeitung "L'Agefi". Es sei wohl nur noch eine Frage der Zeit bis eine weitere chinesische Grossbank in der Schweiz ihre Türen öffne, sagte Mirabaud, Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbanken und der Fondation Genève place financière (FGPF), nach Gesprächen mit Vertretern einer chinesischen Grossbank. Mediengerüchten zufolge könnte es sich bei der zweiten chinesischen Grossbank um die Bank ICBC (Industrial and Commercial Bank of China) handeln. An der Bilanz gemessen ist sie die weltweite grösste Bank und in mehr als 12 europäischen Hauptstädten präsent. Auch Patrick Odier, der geschäftsführende Teilhaber der Genfer Privatbank Lombard Odier rechnet mit einer baldigen Eröffnung einer weiteren chinesischen Grossbank. Dies sagte Odier jüngst im Gespräch mit der "Neuen Zürcher Zeitung".

HÖHERE STEUERQUOTE: Das Steuerquote in den OECD-Ländern ist im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordstand gestiegen. 2015 hat sich das Verhältnis von Steuereinnahmen zum Bruttoinlandprodukt (BIP) leicht von 34,2 Prozent im Vorjahr auf 34,3 Prozent erhöht. Dies ist die höchste Steuerquote in den OECD-Ländern seit der ersten Erhebung im Jahr 1965. Ein besonders starken Anstieg verzeichnete dabei die Schweiz, in der die Steuerquote von 27,0 auf 27,9 Prozent angestiegen ist. Ein weiteres Resultat der OECD- Steuerstatistik 2016 ist, dass sich in den 32 untersuchten Ländern die Steuerlast weg von den Unternehmen hin zu den Arbeitnehmern und Konsumenten verschoben hat. Der Anteil der Steueraufkommens dieser Steuerzahler ist sogar auf ein neues Rekordniveau gestiegen.

NEUES ANGEBOT: Nach einer sechstägigen Streikwelle will die Lufthansa die Piloten mit einem verbesserten Angebot zurück an den Verhandlungstisch holen. Die Airline bietet eine Erhöhung der Bezüge in zwei Stufen um insgesamt 4,4 Prozent und zusätzlich eine Einmalzahlung an. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) kündigte an, den Vorschlag zu prüfen. Am Mittwoch strich Lufthansa wegen des Pilotenstreiks noch einmal 890 Flüge, davon waren rund 98'000 Passagiere betroffen. Die Flieger der Tchtergesellschaften Swiss, Eurowings und Germanwings hoben wie geplant ab. Am Donnerstag will die Airline wieder nahezu nach Plan fliegen. Rund 40 Flüge würden noch ausfallen. In Teilen der Konzernbelegschaft formiert sich Widerstand gegen die Pilotenstreiks. Bis zu 400 Lufthansa-Beschäftigte demonstrierten am Mittwoch nach Polizeischätzungen vor der Unternehmenszentrale am Frankfurter Flughafen gegen den Kurs der Piloten.

NEGATIVSPIRALE: Die brasilianische Wirtschaft gerät immer tiefer in einen Abwärtsstrudel. Von Juli bis September schrumpfte das Bruttoinlandprodukt um 0,8 Prozent zum Vorquartal und um 2,9 Prozent zum Vorjahresquartal, wie das nationale Statistikamt IBGE mitteilte. Bereits im Frühjahr hatte die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Jahresanfang um 0,6 Prozent nachgelassen. Bauern, Industriebetriebe und Dienstleister drosselten durchs Band weg ihre Produktion. Zudem schränkten die Konsumenten und die öffentliche Hand ihren Konsum ein, und die Exporte sanken. Die grösste Volkswirtschaft Lateinamerikas steckt in der schwersten Rezession seit den 1930er Jahren. An den Märkten hatte sich zuletzt Hoffnung breitgemacht, Brasilien könnte den schlimmsten Teil der seit zwei Jahren andauernden Talfahrt nun hinter sich haben.

MEHR JOBS: US-Unternehmen haben im November weit mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Es entstanden 216'000 neue Jobs, wie der Arbeitsvermittler ADP unter Berufung auf seine Umfrage unter privaten Firmen mitteilte. Dies ist der höchste Wert seit Juni. Experten blicken vor der anstehenden Zinsentscheidung der Notenbank (Fed) mit besonderem Interesse auf die Zahlen. Die Währungshüter haben die erste Erhöhung in diesem Jahr fest ins Auge gefasst. Zuletzt hatten sie die Zügel im Dezember 2015 gestrafft und den Zins danach in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent belassen. Die Notenbank strebt stabile Preise und Vollbeschäftigung an. Während die Inflationsrate zuletzt noch etwas unter der von der Fed angestrebten Marke von 2,0 Prozent blieb, hat die Zentralbank in puncto Jobmarkt ihr Ziel praktisch erreicht.

KEINE EINIGUNG: Das Ringen um neue weltweite Kapitalregeln für Banken geht weiter. Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht hat auf seinem Treffen in Santiago de Chile noch keine Einigung erzielt. Schwedens Notenbank-Chef Stefan Ingves, der dem Ausschuss vorsteht, gab sich dennoch zuversichtlich. "Wir haben sehr gute Fortschritte erzielt und die Konturen einer Einigung sind nun klar", sagte Ingves. Der Streit über das neue Regelwerk, das in der Branche "Basel IV" genannt wird, dreht sich vor allem um den Einsatz von internen Risikomodellen. Der Basler Ausschuss diskutiert in dieser Sache ein Kompromiss, der verhindert, dass einzelne Banken ihre Risiken zu tief einschätzen.

STEIGENDE LÖHNE: In den meisten EU-Ländern steigen die Löhne zurzeit schneller als die Preise. Sowohl 2015 als auch 2016 ist es laut einer Studie mit der Kaufkraft der Arbeitnehmer in der EU parallel zur moderaten wirtschaftlichen Erholung wieder bergauf gegangen. Die Reallöhne seien 2015 im Durchschnitt der 28 EU-Staaten um 1,4 Prozent gestiegen, heisst es in dem Europäischen Tarifbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. In diesem Jahr wird mit einem Plus von 1,7 Prozent gerechnet. Hauptgrund für die positive Entwicklung der Löhne sei die extrem niedrige Inflation.

ANZIEHENDE PREISE: Die Preise im Euroraum ziehen wie erwartet etwas an. Im November verteuerten sich Waren und Dienstleistungen zum Vorjahr um 0,6 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Im Oktober lag die Inflationsrate noch einen Tick niedriger. Im November verteuerten sich Lebensmittel, Alkohol und Tabak um 0,7 Prozent. Zugleich verbilligte sich Energie stärker als im Vormonat: Der Preis ging zum Vorjahr um 1,1 (Oktober: minus 0,9) Prozent zurück. Trotz des leichten Auftriebs ist die Inflation immer noch weit niedriger als von der Europäischen Zentralbank (EZB) angepeilt.

KIPPE ADÉ: Marlboro-Produzent Philip Morris denkt über einen Ausstieg aus dem Geschäft mit herkömmlichen Zigaretten nach. Konzernchef Andre Calantzopoulos äusserte die Erwartung, dass sich über kurz oder lang alternative Formen des Tabakrauchens durchsetzen werden. Irgendwann könnten die Produzenten zusammen mit Regierungen eine Auslaufperiode für klassische Zigaretten ins Auge fassen. "Ich hoffe, die Zeit wird bald kommen", sagte Calantzopoulos dem britischen Sender BBC Radio 4. Angesichts des weltweit sinkenden Zigarettenkonsums setzen Tabakproduzenten immer stärker auf Ersatzprodukte wie etwa E-Zigaretten, bei denen eine aromatisierte Flüssigkeit erhitzt wird. Auf dem Markt sind mancherorts auch sogenannte Iqos-Zigaretten, bei denen der Tabak statt verbrannt nur noch erhitzt wird.

BRITISCHER STRESSTEST: Die britischen Grossbanken haben im bisher härtesten Stresstest der Notenbank vergleichsweise gut abgeschnitten. Allerdings spielten die Folgen des Brexit-Votums, das für Banken besonders folgenreich ist, bei dem Test noch keine Rolle. Aber auch ohne diese hatte wieder mal ein Institut Probleme, das ohnehin zu den grössten Sorgenkindern der Branche zählt: Die verstaatlichte Royal Bank of Scotland. Diese sei durchgefallen und müsse jetzt bei ihren Kapitalplänen nachbessern, teilte die britische Notenbank (BoE) mit.

ANGRIFF AUF MANAGER: Nach einem aufsehenerregenden Angriff auf Air-France-Manager sind drei frühere Mitarbeiter der französischen Fluggesellschaft zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt worden. Das Strafgericht der Pariser Vorstadt Bobigny verhängte Gefängnisstrafen zwischen drei und vier Monaten auf Bewährung gegen die drei Männer. Zwei weitere Angeklagte, denen Gewaltanwendung zur Last gelegt worden war, wurden frei gesprochen. Zehn wegen Sachbeschädigung Angeklagte wurden zu Geldstrafen von 500 Euro verurteilt. Bei Protesten gegen einen neuen Air-France-Sparplan im Oktober 2015 hatten rund hundert Mitarbeiter eine Versammlung von Betriebsrat und Konzernführung gestürmt. Dabei wurden die Air-France-Manager heftig angegangen.

(AWP)