Tagesüberblick Wirtschaft

Donnerstag, 30. März 2017
30.03.2017 18:00

GROSSSCHÄDEN: (Wallisellen ZH) Beim Versicherer Allianz Suisse haben im vergangenen Jahr Grossschäden in der Industrie zu Buche geschlagen. Alleine eine Explosion in einer Chemiefabrik kostete über 30 Mio. Franken. Namen nannte der Versicherer keine. Im Februar war es in Pratteln BL in einem Chemiewerk zu einer Explosion mit anschliessendem Brand gekommen. Zwei Angestellte wurden dabei verletzt; am Produktionsgebäude entstand grosser Sachschaden und es stank tagelang in der Umgebung. Insgesamt kosteten Gross- und Elementarschäden die Allianz Suisse über 35 Mio. Fr. mehr als im Vorjahr. Dies zog den operativen Gewinn um 7,4 Prozent auf 316,4 Mio. Fr. in die Tiefe. Unter dem Strich konnte die Allianz Suisse den Reingewinn indes um 1,5 Prozent auf 262,4 Mio. Fr. steigern. Grund dafür ist das bessere Kapitalanlageergebnis.

ZUNAHME: (Zürich) Schweizer Firmen sehen im laufenden Jahr bessere Absatzchancen in vielen Ländern. Vor allem aus Russland, Brasilien oder Japan werden wieder mehr Aufträge erwartet. In der Türkei dürfte sich die Lage hingegen drastisch verschlechtern, wie Stefan Ruf, Chef von Euler Hermes Schweiz, in einer Mitteilung zitiert wird. Demgegenüber sind die Exporterwartungen für die USA trotz der unklaren Marschrichtung von US-Präsident Donald Trump auf einem hohen Niveau, wenn auch etwas weniger ausgeprägt als im Vorjahr. Auch die bereits hohen Erwartungen für China nahmen zu. Am stärksten verbesserte sich der Ausblick dank höherem Ölpreis und weniger Sanktionen für Russland. Insgesamt dürften gemäss Schätzungen der Euler Hermes Gruppe die Exporte im laufenden Jahr um 7 Milliarden Franken steigen.

ABNAHME I: (Zürich) Die Wertschöpfung des Schweizer Finanzplatzes hat in den letzten zehn Jahren abgenommen - während die Wirtschaftsleistung um einen Fünftel gewachsen ist. 2016 trugen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit 60,85 Milliarden Franken noch 9,4 Prozent zum Bruttoinlandprodukt (BIP) bei. 2006, vor der Finanzkrise, steuerten Banken und Versicherungen gemeinsam mit 64,56 Milliarden Franken noch 12,0 Prozent zum BIP bei. Das geht aus dem Bericht "Finanzstandort Schweiz" des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF) hervor. Auch der Anteil an der Gesamtbeschäftigung in der Schweiz hat sich in der letzten Dekade rückläufig entwickelt. Arbeiteten 2006 noch 5,8 Prozent aller Erwerbstätigen im Finanzgewerbe, waren es im vorigen Jahr noch 5,6 Prozent. In absoluten Zahlen erhöhte sich die Beschäftigung am Finanzstandort indes von 197'302 auf 213'535 Vollzeitstellen.

ABNAHME II: (Zürich) Die Schweizer gehen weniger auf Geschäftsreisen und schnallen zudem den Gürtel enger. Der Verkauf von Flugtickets und Bahnbilleten hat im Jahr nach dem Frankenschock deutlich nachgelassen. Dies zeigen Zahlen der Firma Airplus, die Produkte für das Bezahlen und Abrechnen von Geschäftsreisen anbietet, darunter Kreditkarten. Insgesamt sank die Zahl der verkauften Flugtickets um 4,4 Prozent. Pro Flugticket wurden im Schnitt noch 852 Franken bezahlt. Das sind 6 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch bei den Bahntickets schrumpfte der Durchschnittspreis um 0,7 Prozent auf 148 Franken. Zudem wurden 3,5 Prozent weniger Bahnbillete gekauft. Bei den Mietwagen hat indes die Zahl der Buchungen um 13,5 Prozent zugenommen.

ABNAHME III: (Bern) Süsswarenliebhaber weichen hierzulande immer häufiger auf billigere Produkte aus dem Ausland aus. Die Schweizer Hersteller von Süsswaren haben im vergangenen Jahr darum erneut weniger Umsatz erzielt. Die 14 industriellen Hersteller von Schweizer Zuckerwaren verkauften im Inland 2016 mit 5880 Tonnen 5,2 Prozent weniger Süsswaren als noch im Vorjahr, wie der Dachverband Biscosuisse mitteilte. Der Umsatz in der Schweiz sank um 8,2 Prozent auf 87 Millionen Franken. Die Menge an importierten Zuckerwaren stieg derweil um 1 Prozent. Damit büsste der Marktanteil der Schweizer Süsswaren-Produzenten im vergangenen Jahr knapp 5 Prozent ein auf 22,5 Prozent. Besser lief das Exportgeschäft. Mit rund 28'000 Tonnen konnten die Schweizer Produzenten 1,4 Prozent mehr Zuckerwaren verkaufen. Der Umsatz daraus verbesserte sich um 1,1 Prozent auf 256 Millionen Franken. Insgesamt resultierte dennoch ein Umsatzrückgang von 1,4 Prozent. Die Verkaufsmengen blieben hingegen wenig verändert bei 33'821 Tonnen (+0,2 Prozent).

KEINE ENTLASSUNGEN: (Basel) Beim Basler Agrochemiekonzern Syngenta dürfte das Tagesgeschäft trotz der Übernahme durch den chinesischen Staatskonzern ChemChina wie bis anhin weiterlaufen. Mit Entlassungen an den Schweizer Standorten sei nicht zu rechnen. Auf operativer Ebene werden vorläufig keine Massnahmen ergriffen, wie Michel Demaré, Verwaltungsratspräsident von Syngenta, in einem Interview mit der Westschweizer Wirtschaftszeitung "L'Agefi" sagte. Anfänglich wollte ChemChina die operative Führung des Betriebs erheblich umgestalten. Nun seien die Chinesen aber der Meinung, mit dem bestehenden Syngenta-Management besser zu fahren, wie Demaré erklärte. Es sei nicht mit Entlassungen an den Schweizer Standorten Basel und Monthey (VS) zu rechnen. Monthey bleibe auch in Zukunft die grösste Produktionsstätte von Syngenta, versicherte Demaré. Derzeit wird die Übernahme noch von diversen Wettbewerbsbehörden überprüft. Syngenta rechnet mit dem Abschluss der Transaktion im ersten Halbjahr 2017.

KORREKTUR: (Zürich) Die hohen Löhne in der Bankenbranche werden sich gemäss Urs Rohner weiter nach unten entwickeln. Für den Verwaltungsratspräsidenten der Grossbank Credit Suisse ist dies auch ein Muss. Der Finanzsektor habe traditionell in allen Bereichen hohe Löhne bezahlt, sagte er im Interview mit der "Weltwoche". Es habe in den Jahren 2000 bis 2007 Exzesse gegeben. Doch die heutigen Spitzensaläre würden weit unter den damaligen Werten liegen. "Es hat sich schon vieles verändert. Das wird weitergehen", sagte er.

VEREINHEITLICHUNG: (Zürich) Sieben verschiedene Einzahlungsscheine und unterschiedliche Lastschriftsysteme: All das soll dank der Harmonisierung des Zahlungsverkehrs bald der Vergangenheit angehören. Banken und Postfinance vereinheitlichen ihre Systeme bis Ende dieses Jahres. Die Umstellung betrifft auch Firmenkunden. Diese haben für die Anpassungen Zeit bis spätestens Mitte 2018, wie die Finanzdienstleisterin SIX und die Bankeninitiative PaymentStandards.ch mitteilten. Ist die Vereinheitlichung abgeschlossen, werden die roten und orangen Einzahlungsscheine von einem digital lesbaren QR-Code abgelöst, der mit dem Smartphone gescannt werden kann.

VERFEHLT: (Reinach BL) Die Biotechfirma Evolva hat ihre Ziele für 2016 nur zur Hälfte erreicht. Dies bestätigt ein Blick auf den definitiven Jahresabschluss: Umsatz und Gewinn gingen zurück. Der Verlust weitete sich 2016 von 31,8 Millionen auf 35,8 Millionen Franken aus. Der Umsatz sank um 28 Prozent auf 9,6 Millionen Franken. Die Geschäftsleitung muss sich deshalb mit 7 Prozent weniger Lohn begnügen, wie das Unternehmen bekannt machte. Die Gesamtvergütung für die ganze Geschäftsleitung beträgt 3,2 Millionen Franken.

ÜBERNAHME: (Ecublens VD) Die Waadtländer Medizinaltechnikfirma Symetis wird von Boston Scientific übernommen. Der amerikanische Konzern bezahlt für das Unternehmen 435 Millionen US-Dollar. Die Transaktion soll bis Mitte des laufenden Jahres abgeschlossen sein, teilte das Unternehmen mit. Symetis strebte bis Mittwoch eine Kotierung an der Börse Euronext in Paris an. Dadurch sollte neues Kapital im Umfang von rund 56 Millionen Franken beschafft werden. Mit den neuen Mitteln wollte das überwiegend in Europa tätige Unternehmen weiter expandieren und seine Produktepalette vergrössern. Nun entschied man sich für einen anderen Weg, heisst es. Als Teil von Boston Scientific könne Symetis ihr Behandlungsangebot global ausweiten. Zudem profitiere die Firma von der starken Expertise der US-Firma im Bereich der interventionellen Kardiologie. Symetis entwickelt Produkte für die Behandlung von Herzklappenerkrankungen und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von 38,4 Millionen Franken.

VOR ÜBERGABE: (Urdorf ZH) In den kommenden fünf Jahren stehen 74'744 kleine und mittelgrosse Unternehmen vor der Übergabe an eine neue Generation. Denn ihre Inhaber, Gesellschafter oder Verwaltungsräte, haben das Alter von 60 Jahren erreicht oder überschritten. 2015 betraf dies noch 71'447 Unternehmen. Gemäss einer einer Analyse des Wirtschaftsauskunftsdienstes Bisnode D&B vom März 2017 stehen damit aktuell 13,9 Prozent aller Unternehmungen vor der Übergabe - oder vor der Liquidation, wie es in einer Mitteilung heisst. Denn rund 30 Prozent der Unternehmungen in der Schweiz würden nicht übertragen. Dies ergab eine Masterarbeit zum Thema von Bisnode-Sprecher Christian Wanner aus dem Jahr 2014.

REPUTATION: (Bern) Zum vierten Mal in Folge ist die Migros zum renommiertesten Unternehmen der Schweiz gekürt worden. Auf den weiteren Rängen der Liste des Marktforschungsinstituts GfK folgen der Rettungsdienst Rega und der Bonbonhersteller Ricola. Zudem gehören der Chipshersteller Zweifel, Lindt&Sprüngli, Coop sowie Rivella, Swatch, Geberit und die Bankengruppe Raiffeisen zu den reputationsstärksten Schweizer Unternehmen. Dass die Migros unter den 50 untersuchten Unternehmen erneut Klassenprimus ist, begründet Gfk unter anderem mit deren Bemühungen um die Nachhaltigkeit. Der sogenannte GfK Business Reflector wird jährlich erstellt aufgrund einer repräsentativen Umfrage bei 3500 Personen.

GRÜNES LICHT: (Luzern) Der chinesische Investor Yunfeng Gao hat grünes Licht gegeben für die geplante Sanierung des Luzerner Luxushotels Palace. Dieses soll ab November 2017 während rund 18 Monaten für 100 Millionen Franken umgebaut werden. Das Hotel wird in dieser Zeit geschlossen. Hotelbesitzer und Investor Yunfeng Gao und Toni Bucher, Vizepräsident der First Swiss Hotel Collection, gaben laut Mitteilung die Umbaupläne schriftlich frei. Die Wiedereröffnung ist für Frühling 2019 geplant. Ein Teil der gut 120 Hotelmitarbeitenden werde die Umbauphase begleiten, heisst es in der Mitteilung. Das 1906 erbaute Fünfsternhotel zählt 129 Zimmer. Wie im letzten Dezember bekannt wurde, sollen es nach dem Umbau des denkmalgeschützten Belle-Epoque-Hauses noch 110 sein, die Hälfte davon Suiten. Geplant sind zudem drei neue Restaurants mit Schweizer, asiatischer und japanischer Küche.

KRANKHEIT: (Zürich) Schock für Swiss Life: Konzernchef Patrick Frost fällt mehrere Monate aus. Der Chef des grössten Schweizer Lebensversicherers ist an Krebs erkrankt. Die Mitarbeiter sind am Donnerstagmorgen mit einem Brief informiert worden. "Es fällt mir nicht leicht, mich heute an Sie zu richten", schreibt Patrick Frost im Brief, den der "Tagesanzeiger" öffentlich gemacht hatte und der auch der Nachrichtenagentur sda vorliegt. Im Sommer will Frost aber zurück sein bei Swiss Life. Bis dahin übernimmt der Finanzchef die operative Verantwortung.

GROSSE UNTERSCHIEDE: (Luxemburg) Die Wirtschaftsleistung der Regionen in der EU klafft weiterhin massiv auseinander. Das Bruttoinlandprodukt pro Einwohner rangierte 2015 zwischen 30 und 580 Prozent des EU-Durchschnitts, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Die wirtschaftlich schwächste Region lag demnach in Bulgarien, die leistungsstärkste war Inner-London-West. Der Londoner Stadtteil lag der Statistik zufolge bei 580 Prozent des EU-Durchschnitts, gefolgt von Luxemburg mit 264 Prozent. Im bulgarischen Severozapaden hingegen betrug das Bruttoinlandprodukt pro Kopf lediglich 29 Prozent des EU-Durchschnitts. Auch das französische Übersee-Department Mayotte nahe Madagaskar kam lediglich auf 32 Prozent. Der EU-Durchschnittswert pro Kopf lag 2015 bei 28'900 Euro.

DEUTLICHER RÜCKGANG: (Berlin) Die Inflation in Deutschland ist im März wegen des nachlassenden Ölpreisschubs erstmals seit knapp einem Jahr gesunken. Waren und Dienstleistungen kosteten im Schnitt nur noch 1,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Februar hatte die Teuerungsrate mit 2,2 Prozent noch den höchsten Wert seit Mitte 2012 erreicht. Der Rückgang ist überraschend deutlich. Ökonomen hatten nur ein Nachlassen auf 1,9 Prozent erwartet. Dies dämpft Spekulationen, wonach die Europäische Zentralbank (EZB) demnächst eine Abkehr von ihrer extrem lockeren Geldpolitik einleiten und die Zinsen erhöhen könnte. Auch bei Nahrungsmitteln ebbte der Preisauftrieb merklich ab. Zudem waren Pauschalreisen günstiger, weil die Osterfeiertage diesmal nicht in den März fallen, sondern erst in den April.

NEUES STANDBEIN: (London) Angesichts des angekündigten Brexits baut die Londoner Versicherungsbörse Lloyd's ein neues Standbein in Brüssel auf. Die neue europäische Versicherungsgesellschaft solle ihr Geschäft mit der Vertragserneuerungsrunde zum 1. Januar 2019 aufnehmen, kündigte Lloyd's-Chefin Inga Beale an. Ohne ein Standbein innerhalb der Europäischen Union müsste Lloyd's fürchten, nach dem Brexit keine Geschäfte innerhalb der EU mehr zeichnen zu dürfen. Die britische Regierung hatte am Vortag offiziell bei der EU den Austritt aus der Gemeinschaft beantragt. Auch in London angesiedelte Banken zwingt der Brexit zur Suche nach neuen Domizilen. So erwägt die US-Investmentbank JPMorgan eine Verlagerung von Arbeitsplätzen und verhandelt derzeit nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg über den Kauf eines Bürogebäudes in Dublin.

UMSATZPLUS: (Stockholm) Der harte Wettbewerb auf den Kernmärkten in Europa und den USA hat dem schwedischen Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz (H&M) einen mühsamen Start ins neue Geschäftsjahr bereitet. Hohe Preisnachlässe liessen die Gewinne im ersten Geschäftsquartal, das Ende Februar endete, schrumpfen. Zudem sei das Umsatzwachstum hinter den eigenen Planungen zurückgeblieben, teilte das Unternehmen mit. Nach Steuern ging der Gewinn um rund 3,5 Prozent auf 2,457 Milliarden schwedische Kronen (aktuell 275,7 Millionen Franken) zurück. Der Umsatz legte um 7 Prozent auf 54,4 Milliarden Kronen zu. In der Schweiz blieb der Umsatz mit 1,49 Milliarden schwedischen Kronen konstant. Dies ist aber nur den Wechselkursen zu verdanken. Ohne Währungseinflüsse liegt der Umsatz vier Prozent tiefer.

VORGABE ERFÜLLT: (Madrid) Spanien hat erstmals seit der weltweiten Finanzkrise die Defizitvorgabe der EU-Kommission eingehalten. Der Fehlbetrag lag im vergangenen Jahr bei 4,54 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie Finanzminister Cristobal Montoro sagte. Die Kommission hatte eine Zielmarke von 4,6 Prozent vorgegeben. Die Verschuldung in Spanien ist seit dem Platzen einer Immobilienblase 2008 kräftig angestiegen. Seither versucht die Regierung in Madrid, mit Steuersenkungen und Ausgabenkürzungen gegenzusteuern. Für das laufende Jahr strebt die Regierung in Madrid ein Defizit von 3,1 Prozent an.

BESSER ALS GEDACHT: (Washington) In der US-Wirtschaft läuft es besser als bisher angenommen. Zwischen Oktober und Dezember stieg das Bruttoinlandprodukt mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,1 Prozent, wie das Handelsministerium in Washington nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Bisher waren die Experten von einem Plus von 1,9 Prozent ausgegangen, nach 3,5 Prozent im Sommerquartal. Der Grund für die Aufwärtskorrektur: Die Konsumausgaben stiegen etwas kräftiger als bislang angenommen. Die jüngsten Konjunkturdaten signalisieren allerdings, dass die Wirtschaft im zu Ende gehenden Quartal an Fahrt verloren hat.

(AWP)