Tagesüberblick Wirtschaft

Donnerstag, 9. November 2017
09.11.2017 17:34

ARBEITSMARKT: Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist in der Schweiz im Monat Oktober gegenüber dem Vormonat leicht angestiegen. Die Arbeitslosenquote verharrte aber bei 3,0 Prozent. Im Oktober 2016 hatte sie noch bei 3,2 Prozent gelegen. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) waren Ende Oktober 134'800 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben. Das waren 1631 mehr als im Vormonat. Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Seco, bezeichnete die Entwicklung als weiterhin sehr erfreulich. Im Jahresdurchschnitt wird mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent gerechnet, für das kommende Jahr wird sogar ein Rückgang der Quote auf 3,0 Prozent erwartet.

STABILES GESCHÄFTSVOLUMEN: (Zürich) Der Versicherer Zurich hat in den ersten neun Monaten annähernd gleich viel Einnahmen erzielt wie im Vorjahr. Sowohl im Lebensversicherungsgeschäft als auch in der Schaden- und Unfallversicherung stiegen auf vergleichbarer Basis die Prämien um 1 Prozent. Unbereinigt, das heisst in der Berichtswährung Dollar und einschliesslich Übernahmen und Verkäufen von Unternehmensteilen, sanken die Prämieneinnahmen in der Schaden­ und Unfallversicherung von Januar bis September um 2 Prozent auf 25,3 Milliarden Dollar. In der Lebensversicherung blieb auf dieser Basis das Prämienvolumen mit 3,5 Milliarden Dollar konstant. Angaben zum Kostenumfang und zum Gewinn macht das Unternehmen neu nur noch zum Halbjahr zum Jahresende.

KASSEN KLINGELN: (Zürich) Beim Telekomkonzern Sunrise haben in den ersten neun Monaten die Kassen geklingelt. Unter dem Strich schoss der Reingewinn von 39 Millionen auf 481 Millionen Franken nach oben. Grund dafür ist der Verkauf von über 2200 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex. Dieser spülte 420 Millionen Franken in die Kasse gespült. Mit dem Geld hat Sunrise die Schulden markant von 1,7 auf 1,15 Milliarden Franken abgebaut. Auf der anderen Seite muss das Telekomunternehmen die Masten jetzt zurückmieten, was sich in den Kosten niederschlägt. So blieb der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) bei 444 Millionen Franken stabil. Ohne die Mietkosten für die Masten wäre der Betriebsgewinn um 1,6 Prozent gestiegen. Der Umsatz schrumpfte indes um 3,7 Prozent auf 1,345 Milliarden Franken.

AUFWÄRTSTREND BESTÄTIGT: (Luzern) Der Stahlkonzern Schmolz+Bickenbach hat im dritten Quartal sowohl den Umsatz als auch den Betriebsgewinn merklich gesteigert. So erhöhte sich der Umsatz von Juli bis September gegenüber der Vorjahresperiode um 14 Prozent auf 611 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn (EBITDA) fiel mit 37,1 Millionen Euro um einen Drittel höher aus. Trotz dieser deutlichen Verbesserung blieb es beim Konzernergebnis bei einem Minus von 7 Millionen Euro nach einem Verlust in der Vorjahresperiode von 13,9 Millionen Euro. Beim Umsatz trugen alle Regionen zum Wachstum bei. Vor allem aber erhöhten sich die Absatzmengen in der Region Amerika. Auch in Europa verzeichnete Schmolz+Bickenbach ein zweistelliges Wachstum.

REISELUST: (Neuenburg) Die Reiselust der Schweizerinnen und Schweizer bleibt trotz der unsicheren Weltlage ungebrochen. Wie schon im Vorjahr unternahm auch 2016 jede Person im Schnitt drei Reisen mit Übernachtungen, zwei davon ins Ausland. Gut neun von zehn Einwohnerinnen und Einwohnern packten letztes Jahr mindestens einmal die Koffer für eine oder mehrere auswärtige Übernachtungen. Damit hat die Reisefreudigkeit gegenüber den Vorjahren noch leicht zugenommen, wie neue Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. Deutschschweizer kamen vergangenes Jahr auf durchschnittlich 3,0 Reisen mit Übernachtungen, Westschweizer auf 2,9 und Personen aus dem italienischen Sprachraum auf 2,6. Ein Drittel der Touren blieb innerhalb der Landesgrenzen, fast 40 Prozent führten in ein Nachbarland, die meisten nach Deutschland, Italien und Frankreich.

PROGNOSEN ERHÖHT: (Mex VD) Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst erhöht für das laufende Geschäftsjahr die Prognosen. Neu wird ein um 4 bis 6 Prozent höherer Umsatz als im Vorjahr erwartet. Das Betriebsergebnis (EBIT) soll sich dem mittel- bis langfristigen Ziel von 8 Prozent des Umsatzes annähern, wie Bobst am Donnerstag mitteilte. Bisher hatte das Unternehmen für 2017 lediglich einen leicht höheren Umsatz und Betriebsgewinn in Aussicht gestellt. 2016 meldete Bobst eine Betriebsgewinnmarge von 7,2 Prozent. Auch das Nettoergebnis soll höher ausfallen als 2016. Das Wachstum werde jedoch tiefer sein als beim Betriebsergebnis, heisst es in der Mitteilung.

LEICHTER RÜCKGANG: Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Fluggesellschaft Swiss hat im Oktober einen leichten Rückgang der Verkehrszahlen hinnehmen müssen. Die Auslastung der Flugzeuge blieb mit durchschnittlich 84,0 Prozent unverändert. Swiss beförderte im Berichtsmonat 1'525'261 Fluggäste, 0,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig sank die Anzahl durchgeführter Flüge um 3,1 Prozent auf 12'281. Die Muttergesellschaft Lufthansa Group beförderte mit knapp 111 Millionen Fluggästen bereits bis im Oktober mehr Passagiere als im ganzen 2016. Im Monat Oktober flogen 12,2 Millionen Passagiere mit den Airlines der Lufthansa, 16,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

INDUSTRIE: Der Elektronikkomponenten-Hersteller LEM hat im ersten Halbjahr ein zweistelliges Gewinn- und Umsatzwachstum verzeichnet. Im Ende September abgeschlossenen ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 hat LEM den Reingewinn um 19,7 Prozent auf 26,5 Millionen Franken erhöht. Der Umsatz stieg um 14,8 Prozent auf 152,2 Millionen Franken.Auch für das ganze Jahr ist das Unternehmen zuversichtlich. Per 1. April 2018 ist Frank Rehfeld zum neuen Konzernchef berufen worden. Er leitete bisher das Industriesegment und wird die Nachfolge von Konzernchef François Gabella übernehmen, der nach acht Jahren zurücktritt.

FASTFOOD WÄCHST: (Zürich) Die Fastfood-Kette McDonald's Schweiz wächst dieses Jahr schneller als im Vorjahr. Das Filialnetz wurde um zwei auf 166 erhöht. 2018 stehen laut dem neuen Schweiz-Chef Jacques Mignault drei Neueröffnungen an. Letztes Jahr resultierte nach langer Stagnation und Einbrüchen wegen des starken Frankens ein Umsatzplus von 1 Prozent auf 708,7 Millionen Franken. Das diesjährige Umsatzwachstum liegt laut Mignault darüber. Konkurrierende Fastfood-Ketten kamen bisher nicht an McDonald's Schweiz heran. Auch Burger King eröffnete dieses Jahr weitere Filialen - inzwischen sind es rund 50. Zudem wird sich laut Migros Aare der auf diesen Herbst angekündigte Wiedereintritt von Kentucky Fried Chicken (KFC) in den Schweizer Markt im Berner Shoppyland auf etwa Mitte 2018 verschieben.

BESSERE AUSSICHTEN: (Burgdorf) Das Medizinaltechnikunternehmen Ypsomed ist im ersten Halbjahr 2017/18 weiter gewachsen und hat unter dem Strich auch etwas mehr verdient. Der Umsatz wuchs um 15,1 Prozent auf 213,4 Millionen Franken, wie Yposmed mitteilte. Der Reingewinn stieg unter anderem aufgrund eines höheren Finanzertrags leicht von 22,4 Millionen Franken auf 23,4 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn sank hingegen um 4,3 Prozent auf 26,9 Millionen Franken. Die entsprechende Marge auf sank von 15,2 auf 12,9 Prozent. Gut entwickelte sich das Segment Diabetes Care, wo die Erlöse um 25 Prozent auf 141,9 Millionen Franken zulegten. Im Segment Delivery Systems, in dem Pharma- und Biotechkunden Injektionssysteme und dazugehörende Dienstleistungen angeboten werden, nahm der Umsatz hingegen um 2,2 Prozent auf 62,7 Millionen Franken ab.

STELLENABBAU: (München) Siemens hat angesichts der Probleme im Kraftwerksgeschäft einen deutlichen Stellenabbau angekündigt. Der genau Umfang ist noch nicht bekannt. Im Kraftwerksgeschäft leidet Siemens unter einer Nachfrageflaute vor allem bei grossen Gasturbinen, die Preisdruck und Überkapazitäten nach sich zieht. Die Schweiz wird voraussichtlich davon nicht betroffen sein, weil die Schweizer Siemens Werke nicht in diesem Bereich tätig sind. Siemens beschäftigt in der Schweiz rund 5400 Personen und betreibt 20 Standorte.

AUFSCHWUNG: (Brüssel) Die Eurozone könnte 2017 ihr stärkstes Wirtschaftswachstum seit einem Jahrzehnt hinlegen. Brüssel sieht nun entscheidende Wochen und Monate, um politische Reformen auf den Weg zu bringen und künftigen Krisen vorzubeugen. Europa lässt die Finanzkrise hinter sich. Die EU-Kommission hob ihre Wachstumsprognose für 2017 erheblich an, für die Europäische Union sowie für die Eurozone. Auch bei den Arbeitslosenzahlen und den öffentlichen Haushalten sieht die Brüsseler Behörde positive Trends. US-Präsident Donald Trump, der Brexit und stagnierende Löhne bereiten auch Sorgen. Für 2017 rechnet die EU-Kommission nun in den 19 Staaten des gemeinsamen Währungsgebiets damit, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 2,2 Prozent zulegt. Im Frühjahr hatte sie noch ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent erwartet. Für die gesamte EU erwartet sie gar 2,3 Prozent (Frühjahrsgutachten: 1,9 Prozent). Im Jahr 2018 soll die Wirtschaft sowohl in der Eurozone als auch in der gesamten EU um 2,1 Prozent wachsen, 2019 um 1,9 Prozent.

MILLIARDENVERLUST: (München) Die Münchener Rück hat im dritten Quartal wegen der Belastungen durch die jüngste Hurrikan-Serie erwartungsgemäss einen Milliardenverlust hinnehmen müssen. Wie der weltgrösste Rückversicherer mitteilte, stand per Ende September ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro zu Buche. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern noch einen Gewinn von rund einer Milliarde Euro erwirtschaftet. Die drei Hurrikans "Harvey", "Irma" und "Maria", die binnen weniger Tage massive Verwüstungen angerichtet hatten, sorgten für eine Belastung von 2,7 Milliarden Euro.

GEWINNSPRUNG: (Herzogenaurach) Adidas hat vor allem dank florierender Geschäfte in Nordamerika und China im dritten Quartal Umsatz und Gewinn verbessert. Bei einem Anstieg der Erlöse um neun Prozent auf 5,68 Milliarden Euro schnellte der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen um 35 Prozent auf 549 Millionen Euro, wie der Sportartikelhersteller mitteilte. Wegen des reissenden Absatzes von Turnschuhen und Sportkleidung hatte Adidas bereits im Sommer die Jahresziele angehoben. Demnach peilt das Unternehmen währungsbereinigt ein Umsatzplus im fortgeführten Geschäft von 17 bis 19 Prozent an.

ZURÜCK IN GEWINNZONE: (Frankfurt) Die Commerzbank hat im dritten Quartal von Sondererträgen profitiert und ist in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich verdiente das Geldhaus 472 Millionen Euro, nach einem Verlust von 288 Millionen vor Jahresfrist, wie die Commerzbank mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Überschuss von 477 Millionen Euro erwartet. Die Bank geht weiterhin von einem leicht positiven Konzernergebnis für das Gesamtjahr aus. Der Verkauf des "Commerzbank-Towers", die Auflösung der Partnerschaft bei Ratenkrediten mit BNP Paribas und die Veräusserung einer Beteiligung an einem Kartenzahlungs-Dienstleister trugen rund eine halbe Milliarde Euro zum Ergebnis bei. Im operativen Geschäft lief es dagegen eher flau: Die bereinigten Erträge schrumpften um 200 Millionen Euro auf zwei Milliarden Euro.

ÜBERRASCHENDER ANSTIEG: (Peking) Die Konsumentenpreise sind in China im Oktober etwas stärker als erwartet gestiegen. Die Teuerungsrate lag im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 1,9 Prozent, wie die Statistikbehörde mitteilte. Analysten hatten dagegen mit einem Anstieg um 1,8 Prozent gerechnet, nachdem die Rate im September 1,6 Prozent betrug. Auch die Erzeugerpreise legten mit 6,9 Prozent stärker als erwartet zu. Die chinesische Wirtschaft war in den ersten neun Monaten des Jahres um knapp sieben Prozent gewachsen und zeigte sich damit überraschend robust. Grund für die Entwicklung ist etwa eine Erholung der Industrie, die von den Infrastrukturausgaben der Regierung profitiert. Auch der Immobilienmarkt und die Exporte tragen zum Wachstum bei.

ZUVERSICHTLICHER: (Frankfurt) T-Mobile US bleibt die treibende Kraft für die Deutsche Telekom. Dank boomender Geschäfte der US-Mobilfunktochter hob der deutsche Konzern seine Ergebnisprognose (bereinigtes Ebitda) fürs Gesamtjahr leicht auf 22,4 bis 22,5 Milliarden Euro an. Allerdings sorgte eine überraschende Abschreibung in Höhe von 1,2 Milliarden Euro in der Grosskundensparte T-Systems für eine Halbierung des Überschusses im abgelaufenen Quartal. T-Mobile US hat sich zum wichtigsten Umsatztreiber für den Mutterkonzern entwickelt und trug im dritten Quartal rund 46 Prozent zu den Konzernerlösen von 18,25 Milliarden Euro bei.

BUSSEN VERHÄNGT: (Seoul) Südkorea hat die Autohersteller BMW, Mercedes-Benz und Porsche wegen Verstosses gegen die Abgasregeln zu Bussen verdonnert. Insgesamt gehe es um eine Summe von 70,3 Milliarden Won (rund 54 Millionen Euro). Der Löwenanteil der Bussen entfalle mit 60,8 Milliarden Won auf BMW, teilte das Umweltministerium mit. Dem Konzern werde vorgeworfen, Dokumente zu Abgastests gefälscht zu haben. Zudem habe BMW Autos auf den Markt gebracht, ohne eine Genehmigung für Änderungen von Teilen zur Abgaskontrolle erhalten zu haben. BMW erklärte, mit den Behörden zu kooperieren und notwendige Massnahmen zu ergreifen. Das Ministerium kündigte an, Zertifikate für Treibstoffeffizienz bis Mitte November zu annullieren und den Verkauf von 28 BMW-Modellen zu stoppen. Bereits verkaufte Autos seien davon nicht betroffen.

STARKE KONKURRENZ: (London) Der britische Pharmakonzern AstraZeneca spürt weiterhin die Konkurrenz von Nachahmerprodukten für wichtige Mittel wie das Cholesterin-Medikament Crestor. Der Gewinn je Aktie sank im dritten Quartal um 15 Prozent auf 1,12 Dollar. Der Konzern nahm zudem weniger Geld mit Medikamenten ein als vor Jahresfrist. Astra-Chef Pascal Soriot sieht dennoch den Wendepunkt erreicht: Die neu entwickelten Mittel vor allem gegen Krebs fingen an, Geld einzubringen. Im Juli hatten sich die Briten mit dem US-Konzern Merck auf eine Partnerschaft im Krebsgeschäft geeinigt. Das brachte AstraZeneca eine Zahlung von fast einer Milliarde Dollar ein und verhalf den Briten zu einem Umsatzanstieg im abgelaufenen Quartal von neun Prozent auf 6,23 Milliarden Dollar.

VERLUST: (Tokio) Der angeschlagene japanische Elektronikkonzern Toshiba hat in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres rote Zahlen geschrieben, wie der Konzern bekanntgab. Wegen erhöhter Steuerzahlungen im Zuge des milliardenschweren Verkaufs der Speicherchip-Sparte fiel unter dem Strich ein Verlust von 49,8 Milliarden Yen (377 Millionen Euro) an. Im Vorjahreszeitraum hatte Toshiba noch einen Gewinn von 115,3 Milliarden Yen erwirtschaftet. Das Unternehmen hatte 2015 einen Bilanzierungsskandal zu verkraften, zudem wuchs sich der Einstieg in das US-Atomkraftwerksgeschäft zu einer existenziellen Krise aus. Im vergangenen Geschäftsjahr schrieb der Konzern tiefrote Zahlen.

WACHSTUMSDELLE: (Madrid) Die spanische Regierung warnt vor grösseren Folgen der Katalonien-Krise für die Wirtschaft. Möglicherweise müsse deswegen die Prognose für das Wachstum im nächsten Jahr erneut gesenkt werden, sagte Ministerpräsident Mariano Rajoy. "Es betrifft den Tourismus, es betrifft einige Einrichtungen und es betrifft den Handel." Es gebe einige besorgniserregende Zahlen. Die Regierung hatte wegen des Konflikts um die Unabhängigkeitsbestrebungen in der wohlhabenden Region erst im vergangenen Monat die Prognose für das Wirtschaftswachstum 2018 auf 2,3 von 2,6 Prozent gekappt.

MONATSREKORD: (Wolfsburg) Die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw hat im Oktober mehr Autos an Kunden ausgeliefert als jemals zuvor in dem Monat. Insgesamt erhöhte sich der Absatz des Konzerns weltweit um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 550'900 Auslieferungen, wie Volkswagen in Wolfsburg mitteilte. Besonderer Schub sei aus China gekommen, sagte Vertriebschef Jürgen Stackmann. Im bisherigen Jahresverlauf steigerte VW die Auslieferungen um 3,2 Prozent auf 5,04 Millionen Autos. Auf dem westeuropäischen Markt musste VW mit einem Rückgang um 3,0 Prozent auf 109'100 Fahrzeuge im Oktober Federn lassen; im Jahresverlauf ging der Absatz um 3,1 Prozent auf rund 1,24 Millionen Autos zurück.

NEUE SPIELE: Nach dem Hype um "Pokémon Go" dürfte der Entwicklerfirma Niantic auch die Aufmerksamkeit für ihr nächstes Smartphone-Spiel garantiert sein. Bei dem Augmented-Reality-Game soll es darum gehen, Fabelwesen aus der Harry-Potter-Welt zu fangen. Die Entwickler von "Pokémon Go" versuchen sich als nächstes an einem Spiel aus der Welt von Harry Potter. In "Harry Potter: Wizards Unite" werde man magische Tierwesen aus den Büchern über den Zauberlehrling auf dem Smartphone-Bildschirm eingebettet in reale Umgebung entdecken können, kündigte die Entwicklerfirma Niantic an.

(AWP)