"Florence" tobt weiter über North Carolina - 16 Tote

Der Sturm "Florence" hat auch am Sonntag mit heftigen Niederschlägen weitere schwere Überschwemmungen in den besonders stark betroffenen Gebieten an der US-Ostküste ausgelöst. In North Carolina war mit Wilmington eine ganze Stadt von der Aussenwelt abgeschnitten.
17.09.2018 01:33

Zehntausende Häuser wurden beschädigt. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 16. Fast 800'000 Haushalte und Unternehmen waren weiter ohne Strom.

Seit Donnerstag sind in Teilen North Carolinas bis zu 100 Zentimeter Niederschlag gefallen. Die Behörden warnten am Sonntag, Entspannung sei nicht in Sicht. "Die Lage war nie gefährlicher als heute", sagte der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper angesichts weiter steigender Hochwasserstände in vielen Flüssen.

Tausende Menschen waren in den vergangenen Tagen vor dem anrückenden Sturm von der Küste geflüchtet. In North und South Carolina, Georgia, Maryland und Virginia sowie der Hauptstadt Washington hatten die Behörden den Notstand ausgerufen. Insgesamt 1,7 Millionen Menschen waren aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

(SDA)