Für FDP-Präsidentin Gössi gehören liberal und sozial zusammen

FDP-Präsidentin Petra Gössi hat am Samstag vor den Parteidelegierten dazu aufgerufen, linken Machtgelüsten Widerstand zu leisten. Die Freiheiten dürften nicht eingeschränkt werden.
21.10.2017 12:26

Die FDP setze sich für die Wirtschaft und einen gesunden Staat ein, sagte die Parteipräsidentin in Engelberg im Kanton Obwalden. Das Geld falle nicht vom Himmel. Wer liberal denke, denke sozial. Wer freiwillig handle, könne verhindern, dass der Staat die Freiheit einschränke.

Gössi kündigte an, die FDP werde eine liberale Vision formulieren. Es sei die FDP gewesen, welche die wichtigsten Institutionen der Schweiz aufgebaut habe. Die Partei wolle nicht konservieren, sondern das Bestehende in der Zukunft weiterführen.

Gössi ging auch auf die Abstimmung zur AHV-Reform ein. Mit dem Nein sei die Spirale gebrochen worden, Reformen mit einem Zückerchen, nämlich der Rentenerhöhung um 70 Franken, beim Volk durchzubringen. Das Zückerchen sei vergiftet gewesen. Dazu habe das Volk Nein gesagt.

Gössi sagte, die Schweiz brauche eine Altersvorsorge, der alle Generationen vertrauen können. Die Lösung müsse zukunftsfähig sein. Auch solle sie gezielt dort unterstützen, wo es nötig sei.

(SDA)