Huber+Suhner: Prognose trotz gutem Auftragseingang gesenkt

Der Kabel- und Komponentenhersteller Huber+Suhner hat nach einem schleppenden dritten Quartal seine Jahresprognose leicht gesenkt. Der Auftragseingang in den ersten neun Monaten wurde dennoch insgesamt deutlich gesteigert.
24.10.2017 09:36

Im dritten Quartal 2017 stagnierte der Umsatz auf dem Vorjahresniveau von 178 Millionen Franken, wie Huber+Suhner am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich resultierte in den ersten neun Monaten 2017 ein Umsatzplus von 5 Prozent auf 588,3 Millionen Franken.

Von den drei Sparten haben dabei die Sparte Hochfrequenz und Niederfrequenz mehr verkauft als im Vorjahr. Doch der umsatzstärkste Bereich Fiberoptik litt unter dem markanten Rückgang der Aufträge bei den Kommunikationsausrüstern. Wegen dem Preisdruck bei Grossprojekten im Kommunikationsmarkt werde der Bereich Fiberoptik weniger profitabel sein als in den Vorjahren, heisst es weiter.

In den Bereichen Hochfrequenz und Niederfrequenz rechnet das Unternehmen dagegen weiter mit einer stabilen Umsatz- und Ertragslage, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Über alle Bereiche lag der Auftragseingang per Ende September mit 623,6 Millionen Franken 10 Prozent über dem Vorjahr.

Aufgrund der Nachfrageschwäche im Glasfaserbereich reduzierte Huber+Suhner die Prognosen. So soll der Umsatz im Gesamtjahr 2017 nur um 4 Prozent wachsen. Im August ging das Unternehmen noch von einem Umsatzwachstum von 5 Prozent aus.

Damals war zudem von einer Betriebsgewinn- (EBIT) Marge in der unteren Hälfte des neuen Zielbands von 8 bis 10 Prozent die Rede. Nun heisst es, aus heutiger Sicht rechne Huber+Suhner für das Gesamtjahr mit einer EBIT-Marge von 7 Prozent.

(SDA)