Hurrikan "Dorian": Trump warnt eindringlich vor "Monster"-Sturm

US-Präsident Donald Trump hat die Bewohner der Südostküste der USA mit eindringlichen Worten vor dem herannahenden Hurrikan "Dorian" gewarnt. Die Vorhersagen deuteten auf einen "Monster"-Sturm hin, erklärte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) in einer Videobotschaft.
30.08.2019 03:04

"Alles deutet darauf hin, dass er sehr hart zuschlagen wird und, dass es sehr gross wird", sagte Trump über den Hurrikan, der ab Sonntag oder Montag als Sturm der Stärke vier von fünf auf die US-Küste treffen könnte.

"Es sieht so aus, als wenn es ein absolutes Monster sein könnte", sagte Trump weiter. Es gebe Befürchtungen, dass der Wirbelsturm genauso folgenreich werden könnte wie einst Hurrikan "Andrew" - oder gar noch schlimmer.

Als "Andrew" 1992 als Sturm der Kategorie fünf auf die Ostküste Floridas traf, kamen Dutzende Menschen ums Leben. Die Schäden in verschiedenen Bundesstaaten beliefen sich damals auf rund 43 Milliarden US-Dollar.

Trump appellierte an die Menschen in den Küstenstaaten, sich auf den Sturm vorzubereiten. "Seien sie wachsam, bleiben sie sicher - und Gott schütze sie." Die Regierung habe die besten Experten mobilisiert und schicke Nahrungsmittel sowie Wasser in das Gebiet. Auch Evakuierungen seien nicht ausgeschlossen.

"Dorian" befand sich am Donnerstag noch über dem westlichen Atlantik, und es war noch unklar, wo genau der Hurrikan auf das Festland treffen würde.

Wegen des Hurrikans sagte Trump auch eine seit Langem geplante Reise nach Polen ab, wo er ab Sonntag an den Gedenkveranstaltungen zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs teilnehmen sollte. Nach Florida ist auch für Teile des US-Bundesstaats Georgia wegen "Dorian" der Notstand ausgerufen worden. Gouverneur Brian Kemp erklärte am Donnerstag (Ortszeit), der Wirbelsturm könne katastrophale Auswirkungen haben.

(SDA)