IBM verdient im Schlussquartal mehr

Der weltgrösste IT-Dienstleister IBM kann den Umsatzschwund nicht aufhalten.
20.01.2017 07:17
IBM kämpft immer noch mit Umsatzrückgang.

Die Erlöse sanken im Schlussquartal um 1,3 Prozent auf 21,77 Milliarden Dollar, wie das US-Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Damit erwirtschaftete der Konzern jedoch etwas höhere Umsätze als von Analysten erwartet. Zu schaffen macht IBM der stärkere Dollar.

Das Unternehmen erzielt etwa Hälfte seiner Erlöse im Ausland. IBM kämpft seit mehr als vier Jahren mit schrumpfenden Umsätzen. Der Nettogewinn erhöhte sich dagegen auf 4,5 Milliarden Dollar von 4,46 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Im nachbörslichen Handel zog die IBM-Aktie rund drei Prozent an, dreht dann aber ins Minus.

International Business Machines (IBM) versucht ähnlich wie seine Rivalen Oracle und Microsoft, sich im Cloud-Geschäft stärker aufzustellen. Der Konzern folgt damit dem Trend weg von klassischer Software hin zu Anwendungen, die auf Servern fernab vom Kunden laufen. Der Cloud-Umsatz kletterte im Berichtsquartal um 33 Prozent.

(Reuters)