Innert zwei Stunden fordern Unfälle im Kanton Freiburg zwei Tote

Innert zwei Stunden haben sich am Samstag im Kanton Freiburg zwei tödliche Verkehrsunfälle ereignet. Auf der Autobahn A12 bei Sâles starb ein 26-jähriger Autoinsasse, drei weitere wurden schwer verletzt. In Belfaux wurde ein 14-jähriger Velofahrer getötet.
26.08.2017 21:26

Der getötete 26-jährige Mann befand sich auf dem Hintersitz eines Autos, dessen Lenker am Samstagmorgen gegen 11.15 Uhr auf der Autobahn A12 bei Sâles vermutlich wegen eines geplatzten Reifens die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren hatte.

Das mit vier Personen besetzte Fahrzeug kam in der Folge rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Wildschutzschranke und überschlug sich mehrmals, wie die Freiburger Kantonspolizei am Samstagabend mitteilte. Nach rund hundert Metern kam das völlig demolierte Auto abseits der Strasse zum Stillstand.

Der Autofahrer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Helikopter ins Spital geflogen. Die beiden anderen Passagiere, ein 22-jähriger Mann sowie eine 19-jährige Frau, wurden mit schweren Verletzungen per Ambulanz ins Spital gebracht. Sie sind gemäss den Polizeiangaben nicht lebensgefährlich verletzt. Mit Ausnahme der Frau, die in Deutschland wohnt, stammen alle Autoinsassen aus dem Kanton Waadt.

Die Autobahn musste nach dem Unfall für eine Stunde vollständig gesperrt werden. Während weiterer vier Stunden wurde der Verkehr einspurig geführt.

Nur zwei Stunden später, kurz nach 13 Uhr, wurde in Belfaux ein 14-jähriger Velofahrer von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Ein 30-jähriger Autolenker hatte zwischen Misery und Grolley aus zunächst ungeklärten Gründen den Velofahrer von hinten erfasst, als dieser aus einer Nebenstrasse in die Hauptstrasse eingebogen war.

Trotz sofortiger Intervention der Rettungsdienste verstarb der Schüler noch am Unfallort. Die Hauptstrasse wurde während der Unfallaufnahme für rund fünf Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

(SDA)