Umfragen - Deutschland: «Schulz-Effekt lässt nach»

In Deutschland ist die SPD ist in der Wählergunst leicht gesunken.
08.03.2017 07:25
Martin Schulz in seiner früheren Funktion als Präsident des EU-Parlaments.
Martin Schulz in seiner früheren Funktion als Präsident des EU-Parlaments.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, kämen die Sozialdemokraten auf 29 Prozent der Stimmen, wie eine am Mittwoch vorab veröffentlichte Ipsos-Umfrage ergab. In der Erhebung Ende Februar waren es noch 30 Prozent. Die Union kommt auf 33 Prozent der Stimmen nach zuvor 32 Prozent.

Die AfD gibt einen Punkt auf elf Prozent ab. Die Grünen steigen um einen Punkt auf acht Prozent, die Linke verliert einen Punkt auf neun Prozent. Die FDP verbessert sich auf sechs Prozent. Die Sozialdemokraten hatten nach der Festlegung auf Martin Schulz als Kanzlerkandidaten in Umfragen zugelegt. Der Schulz-Effekt lasse aber spürbar nach, hiess es in der aktuellen Ipsos-Erhebung.

(Reuters)