Aktien New York: Dow übermannt die Frühjahrsmüdigkeit

Nach einem stabilen Handelsauftakt sind die US-Aktienmärkte am Dienstag deutlich ins Minus abgerutscht. Ein Börsianer sprach von Gewinnmitnahmen nach der Trump-Rally der vergangenen Wochen. Belastung kam von weiter sinkenden Ölpreisen. Aber auch die merklich schwächeren Finanzwerte drückten auf die Anlegerstimmung.
21.03.2017 19:04

Der Dow Jones Industrial notierte zuletzt 0,96 Prozent tiefer bei 20 705,98 Punkten. Am Montag hatte der US-Leitindex kaum verändert geschlossen. Der S&P 500 fiel am Dienstag um 1,04 Prozent auf 2348,86 Zähler. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 war kurz nach Handelsstart auf ein Rekordhoch bei gut 5439 Punkten geklettert. Zuletzt lag er aber 1,15 Prozent tiefer bei 5351,10 Zählern.

APPLE UND FACEBOOK AUF REKORDHOCH

Unter den Einzelwerten standen die Apple-Papiere mit einem neuen Höchststand im Fokus. Der Elektronikkonzern will mit einem preiswerteren iPad-Modell den Tablet-Markt neu beleben. Die Apple-Aktien stiegen im frühen Handel bis auf ein Allzeithoch von 142,80 US-Dollar. Dies entsprach einem Unternehmenswert von rund 750 Milliarden Dollar. In Reaktion auf den abbröckelnden Gesamtmarkt fielen sie jedoch ebenfalls ab und verloren zuletzt 0,90 Prozent.

Auch die Facebook-Aktien setzten ihren Höhenflug mit einem Rekordhoch auf 142,31 Dollar zunächst fort. Zuletzt notierten sie allerdings 0,64 Prozent unter dem Vortagesschluss. Das soziale Netzwerk hat die Übertragungsrechte für mehr als 22 Spiele der US-Fussball-Profi-Liga Major League Soccer erworben.

GENERAL MILLS ENTTÄUSCHT BEIM UMSATZ

Dagegen büssten die Aktien von General Mills 0,41 Prozent ein. Der Lebensmittelkonzern hatte mit seinem Nettoumsatz im dritten Geschäftsquartal die Markterwartungen enttäuscht.

Die Anteilsscheine von PPG Industries verbilligten sich um 0,76 Prozent. Das Unternehmen plane ein neues Übernahmeangebot für den niederländischen Farben- und Chemikalienkonzerns Akzo Nobel , berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Anfang März hatte Akzo Nobel eine erste Offerte über rund 22 Milliarden Dollar als substanziell zu niedrig zurückgewiesen./edh/das

(AWP)