Aktien New York: Nasdaq-Fieberkurve steigt weiter - Salesforce hebt ab

Im Sog positiver Unternehmensnachrichten haben in New York am Mittwoch die Technologiestars weitere Rekorde erreicht. Sie trieben auch den technologielastigen Nasdaq 100 zu einer weiteren Bestmarke. In der Spitze stieg das Barometer auf mehr als 11 843 Punkte, zuletzt notierte es knapp darunter mit einem Plus von einem Prozent.
26.08.2020 17:05

Der Cloudspezialist Salesforce überzeugte mit starken Quartalszahlen und einem angehobenen Umsatzausblick. Der Konzern profitierte in der Corona-Krise von einer robusten Nachfrage von Unternehmenskunden und schraubte daher seine Jahresziele hoch. Analysten reagierten mit positiven Kommentaren und Kurszielanhebungen. Die Papiere sprangen um 27 Prozent hoch und kosteten in der Spitze mit etwas über 276 Dollar so viel wie nie zuvor. Microsoft erreichten im Salesforce-Sog ebenfalls ein Rekordhoch und waren an der Dow-Spitze.

Zudem wird Salesforce am Montag in den US-Leitindex Dow Jones Industrial aufsteigen, für den es am Mittwoch bislang um 0,18 Prozent nach unten ging auf 28 196,55 Zähler. Der marktbreite S&P 500 erreichte dagegen abermals ein Rekordhoch und gewann zuletzt 0,36 Prozent auf 3455,97 Punkte.

In den Fokus rückt nun allmählich das Notenbank-Treffen und die Rede von Fed-Präsident Jerome Powell am Donnerstag. Experten zufolge dürften sich die Anleger bis dahin nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen: "Das Risiko, auf dem falschen Fuss erwischt zu werden, ist einfach zu gross", sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Rede bei dem Treffen für nachhaltige Bewegung an den Börsen sorgt.

Um gut 20 Prozent nach oben schnellten nach Halbjahreszahlen die Titel des Mode-Einzelhändlers Urban Outfitters , der mit Umsatz und Gewinn überzeugte.

Auch der Technologiekonzern Hewlett Packard Enterprise überzeugte mit einem besser als erwartet ausgefallenen dritten Geschäftsquartal, was den Aktien ein Plus von fast sieben Prozent bescherte.

Eine Studie des Analysehauses Jefferies verhalf zudem den Anteilen von Tesla zu einem Kursgewinn von mehr als vier Prozent auf rund 2111 Dollar. Analyst Philippe Houchois hob das Kursziel von 1200 auf 2500 US-Dollar an. Zwar könnte sich der Wettbewerbsvorsprung des US-Elektrobauers bald verringern, doch in vielen Bereichen, wie etwa der verwendeten Software, der Akkukapazität und der Produktionseffizienz, habe Tesla weiter die Nase vorn./ajx/he

(AWP)