Aktien New York: Politische Ereignisse und Jobdaten sorgen für Vorsicht

Die US-Börsen haben am Freitag nach einem kaum veränderten Start moderat nachgegeben. Die Arbeitsmarktdaten, der US-Angriff auf eine Luftwaffenbasis in Syrien und das Treffen des amerikanischen Präsidenten mit dem chinesischen Staatschef sorgten für eine weiterhin abwartende und verhaltene Stimmung.
07.04.2017 16:16

Der Dow Jones Industrial sank rund eine halbe Stunde nach Börsenbeginn um 0,18 Prozent auf 20 625,09 Punkte und gab damit im Wochenverlauf moderate 0,2 Prozent ab. Der breiter gefasste S&P 500 verlor am Freitag 0,14 Prozent auf 2354,10 Punkte. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 büsste 0,22 Prozent auf 5409,10 Zähler ein, nachdem er allerdings im Wochenverlauf ein Rekordhoch erreicht hatte.

"Aktien befinden sich momentan im Abseits, aber es herrscht eine erstaunliche Ruhe", kommentierte Analyst Mike van Dulken vom Broker Accendo Markets. Die geopolitischen Risiken hätten nach der Antwort aus den USA auf den Giftgaseinsatz zugenommen, schrieb er weiter. Russland als Verbündeter der Regierung Assad verurteilte das US-Vorgehen.

Über diese Ereignisse geriet das Treffen zwischen Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping etwas in den Hintergrund. Die beiden reden auch am Freitag noch über strittige Themen wie das nordkoreanische Atomprogramm und den freien Handel. Nach ersten Gesprächen am Donnerstag hatte Trump die Freundschaft der beiden Staaten betont.

Auch von Experten als enttäuschend eingestuften Arbeitsmarktdaten wurden ebenfalls nicht allzu stark beachtet. Die Beschäftigtenzahl war im März deutlich geringer als erwartet gestiegen und die Lohnentwicklung blieb verhalten. Die Arbeitslosenquote hingegen war auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise gefallen./ck/he

(AWP)