Aktien Schweiz Eröffnung: Rekordjagd geht dank Novartis und CS weiter

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Mittwoch mit festeren Kursen in die Sitzung gestartet. Damit setzt sich vor allem dank der guten Novartis-Zahlen die Rekordjagd fort. Denn erst am Vortag hatte der SMI seinen seit Jahresbeginn starken Lauf mit einem Schlussstand von erstmals über 9'600 Punkten gekrönt. Von der magischen Marke von 10'000 Punkten ist der Leitindex damit keine 4 Prozent mehr entfernt. Im Fokus stehen nach Zahlen auch Credit Suisse, welche noch deutlicher als Novartis zulegen.
24.04.2019 09:30

Bei einem Teil der übrigen Aktien kommt es dagegen auf dem hohen Niveau zu Gewinnmitnahmen - trotz dank guter Unternehmensergebnisse freundlicher Vorgaben aus den USA. Die Stimmung sei weiterhin positiv, heisst es dazu am Markt. Auf dem aktuellen Niveau sei das Potential nach oben aber beschränkt und eine Konsolidierungsphase käme nicht überraschend.

Der Swiss Market Index (SMI) steht um 09.15 Uhr 0,46 Prozent höher bei 9'679,29 Punkten. Das Intraday-Allzeithoch liegt mittlerweile bei 9'688 Punkten. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) gewinnt 0,54 Prozent auf 1'522,68 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,38 Prozent auf 11'635,47 Punkte. Von den 30 Top-Werten notieren 18 höher und 12 tiefer.

Novartis ziehen den SMI mit einem Plus von 2,1 Prozent nach oben. Der Gesundheitskonzern legt für das zurückliegende erste Quartal ein überzeugendes Ergebnis vor. Insbesondere der Bereich Innovative Medicines hat mehr umgesetzt als erwartet. Aber nicht nur beim Umsatz, sondern auch beim operativen Kern-Gewinn hat das Unternehmen die Analystenerwartungen übertroffen. Letzteres ermöglicht eine Erhöhung der diesjährigen Zielvorgaben für den operativen Kerngewinn.

Übertroffen werden Novartis noch von CS (+4,3%). Die Grossbank wusste dem schwierigen Umfeld im ersten Quartal zu trotzen und übertraf die Analystenerwartungen sowohl beim Vorsteuergewinn als auch beim Reingewinn teilweise deutlich. In Marktkreisen zeigt man sich darob positiv überrascht. Neben dem starken Abschneiden der Kernbereiche Swiss Universal Bank, International Wealth Management und Asia Pacific kommt in Expertenkreisen auch der überzeugende Nettoneugeldzufluss gut an. Im Sog von CS legen auch Julius Bär (+2,6%) und UBS (+1,6%) klar zu.

Zudem gehören Adecco (+1,6%) nach guten Zahlen des Konkurrenten Randstad zur erweiterten Spitzengruppe.

Zu Gewinnmitnahmen kommt es dagegen etwa bei Givaudan oder auch bei den zuletzt ebenfalls gesuchten Nestlé (je -0,8%).

Lonza (-0,4%; -1,10 Fr.) werden am Berichtstag Ex-Dividende von 2,75 Franken gehandelt. Damit ist der ausgewiesene Verluste geringer als die Dividende.

Im breiten Markt büssen Phoenix Mecano nach enttäuschenden Quartalszahlen 2,3 Prozent ein.

cf/rw

(AWP)

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