Aktien Schweiz Eröffnung: SMI tritt auf der Stelle - Unsicherheit weiter hoch

Der Schweizer Aktienmarkt kommt am Dienstag zum Handelsstart nicht recht vom Fleck. Der Leitindex SMI tritt im frühen Handel in einer engen Spanne zunächst mehr oder weniger auf der Stelle. Die Vorgaben aus Übersee bieten dabei nur bedingt Orientierungshilfe. Denn an der Wall Street haben sich Standardwerte am Montag zwar gut geschlagen, Techwerte dagegen weiter verloren. In Asien finden die Börsen an diesem Morgen ebenfalls keine einheitliche Richtung.
09.10.2018 09:30

Händler sprechen denn auch von einer anhaltend hohen Unsicherheit auf Investorenseite. Faktoren wie die hohen Zinsen in den USA, der sich verschärfende Ton zwischen Rom und Brüssel und die Folgen der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China bleiben demnach Dauerthemen. Gerade die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und den verschiedenen Handelspartnern sind denn auch ein Grund für den IWF, seine globale Wachstumsprognose für das laufende und kommende Jahr zu senken. Allerdings wurde die Prognose für die Schweiz im laufenden Jahr deutlich angehoben - für 2019 dagegen gesenkt.

Der Swiss Market Index (SMI) weist gegen 09.15 Uhr ein Minus von 0,11 Prozent auf 8'954,70 Punkte auf. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) verliert 0,07 Prozent auf 1'438,86 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,10 Prozent auf 10'581,53 Punkte.

Im frühen Handel zählen die Aktien von Givaudan (-1,6%) zunächst zu den grössten Verlierern. Dabei hatte der Aromen- und Riechstoffkonzern am Morgen mit starken Umsatzzahlen die Berichtssaison zum dritten Quartal eröffnet. Ein Blick auf den Kursverlauf seit Februar spricht denn auch für Gewinnmitnahmen.

Ähnlich fallen die Papiere von Adecco und Julius Bär (beide -1,6%) zurück. Die Banktitel sind am Morgen von der RBC abgestuft worden.

Eine Hochstufung des gleichen Analysehauses sorgt derweil bei Kühne + Nagel für ein Kursplus von 2,0 Prozent und macht sie zum Spitzenreiter unter den Blue Chips.

hr/cf

(AWP)