Aktien Schweiz Vorbörse: Leichte Verluste zeichnen sich ab

Der Schweizer Aktienmarkt dürfte zum Wochenausklang leichter in den Handel starten. Händler verweisen auf eher gemischte Vorgaben. Während die Wall Street wegen erhöhter Nervosität schwächer geschlossen hat, gelingt den Börsen in Asien nur ein knappes Plus. Anleger dürften nun die jüngst gestiegenen Renditen am US-Anleihenmarkt im Auge behalten.
18.05.2018 08:45

Im Fokus steht auch der Ölpreis, der beinahe auf ein Vierjahreshoch gestiegen ist. Zudem bleiben die Handelsgespräche zwischen China und den USA ein Thema. In Europa beunruhigt weiterhin die Möglichkeit einer euroskeptischen Regierung in Rom die Investoren - Berichten zufolge haben sich die Parteien Fünf Sterne und Lega auf ein finales Regierungsprogramm geeinigt. Hierzulande sorgt vor allem der Richemont-Abschluss für schlechte Stimmung.

Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI steht um 08.20 Uhr 0,29 Prozent tiefer bei 8'961,78 Punkten.

Die Richemont-Aktien brechen vorbörslich um 4,1 Prozent ein. Der Luxusgüterkonzern hat zwar im Geschäftsjahr 2017/2018 mehr umgesetzt und verdient - Analysten hatten allerdings deutlich mehr erwartet. Die Branchenkollegen von Swatch werden gleich in Sippenhaft genommen, die Aktie verliert vorbörslich 1,9 Prozent.

Als einziger Blue Chip liegen die Novartis-Aktien im vorbörslichen Handel mit 0,2 Prozent im Plus. Der Basler Pharmakonzern hat am Morgen die US-Zulassung für sein Migränemedikament Aimovig gemeldet. Dem Mittel trauen Analysten Blockbuster-Potenzial zu.

Die Bankenwerte liegen nach der Erholung am Vortag wieder im Minus. Die UBS-Aktien werden vorbörslich 0,3 Prozent tiefer gehandelt, die CS-Papiere und Julius-Bär-Aktien geben beide 0,1 Prozent nach.

Im breiten Markt fallen Cosmo-Titel (+1,2%) positiv auf. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Einreichung eines Zulassungsantrages genehmigt.

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(AWP)