Aktien Schweiz Vorbörse: SMI wird vor Fed-Entscheid kaum verändert erwartet

Für den Schweizer Aktienmarkt zeichnet sich zur Wochenmitte ein kaum veränderter Auftakt ab. Dabei liefern die Vorgaben eher gemischte Signale. Während an der Wall Street die Standardwerte erneut unter der Aussicht auf lang anhaltende Handelsstreitigkeiten litten, verhalfen Kursgewinne bei Apple und Co der Technologiebörse Nasdaq zu einem freundlichen Handelsschluss. In Asien wiederum zeigen sich Investoren von der kauffreudigen Seite.
26.09.2018 08:40

Es bleibt abzuwarten, ob sich Investoren am Tag der US-Zinsentscheidung zuvor stark engagieren werden. Eine Erhöhung der Leitzinsen durch die Währungshüter um weitere 25 Basispunkte gilt als ausgemacht. Es wäre der insgesamt achte Zinsschritt im laufenden Erhöhungszyklus. Der Leitzinskorridor läge dann bei 2,00 bis 2,25 Prozent. Der Markt wird aber vor allem auf mögliche Hinweise zur weiteren Entwicklung der Geldpolitik warten. Es werden nämlich die neuen Zinsprognosen der Fed veröffentlicht.

Der SMI tritt im vorbörslichen Handel von Julius Bär gegen 8.20 Uhr bei einem Stand von 9'025,04 Punkten mit einem minimalen Plus von 0,04 Prozent mehr oder weniger auf der Stelle.

Hierzulande ist die Agenda weitgehend leer. Mit dem CS-CFA Index für den September erfahren Investoren etwas über die Stimmung der Ökonomen und Analysten.

Unter den Blue Chips gibt es vorbörslich zwei Ausreisser. Dabei sind Adecco mit einem Plus von 0,6 Prozent Spitzenreiter. Die Deutsche Bank hat die Aktien am Morgen hochgestuft. Zuletzt hatten die Aktien vor allem negative Kommentare geerntet, nachdem der Personalvermittler vor einem verhaltenen Geschäftsverlauf im dritten Quartal gewarnt hatte.

Das Gegenstück bilden die Aktien der UBS. Sie fallen um 0,6 Prozent zurück. Bei der Grossbank kommt es zu einem Wechsel an der Spitze der Investmentbank: Andrea Orcel ist zum neuen Chef der spanischen Grossbank Santander berufen worden. Zudem hat gemäss einem Bericht des "Handelsblatts" die Deutsche Bank Fusionsszenarien durchgespielt, wobei auch ein Zusammenschluss mit der Schweizer Grossbank eine mögliche Option gewesen sein soll.

Etwas fester präsentieren sich auch die beiden Uhrenhersteller Swatch und Richemont, die beide um 0,3 Prozent hinzugewinnen. Swatch knüpfen so an ihren Vortageskurs an, während Richemont Erholungstendenzen zeigen.

hr/tp

(AWP)

 
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