Einigung im US-Haushaltsstreit hilft Asien-Börsen und Dollar

Die Einigung im US-Haushaltsstreit hat am Montag Aktienmärkte in Asien und den Dollar gestützt. Der japanischen Börse gaben ermutigende Firmenergebnisse zusätzlich Auftrieb.
01.05.2017 08:54

In den USA einigten sich Republikaner und Demokraten auf ein Ausgabenpaket für das bis Ende September laufende Haushaltsjahr. Das sorgte unter Investoren für Erleichterung.

In den Hintergrund rückten der erneute Raketentest Nordkoreas und überraschend schwache Industriedaten aus China. Die Handel verlief schleppend, weil in vielen Ländern Asiens und Europas die Märkte am Tag der Arbeit geschlossen blieben.

Das Hauptaugenmerk richte sich in der neuen Woche auf die USA, sagte Anlagestratege Masahiro Ichikawa vom Vermögensverwalter Sumitomo Mitsui Asset Management. Er verwies auf die Sitzung der amerikanischen Notenbank (Fed) am Dienstag und Mittwoch sowie den monatlichen Arbeitsmarktbericht, der am Freitag veröffentlicht wird.

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 0,6 Prozent höher auf knapp 19'311 Punkten. Der Chipmaschinen-Hersteller Tokyo Electron überzeugte die Anleger mit seiner Gewinnprognose und gewann 13,3 Prozent an Börsenwert. Auch die Zwischenbilanz des Technologiekonzerns Fujitsu kam gut an: Die Aktie schoss 8,4 Prozent in die Höhe. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte 0,1 Prozent im Plus.

Am Devisenmarkt half die Einigung im US-Haushaltsstreit dem Dollar. Er legte zur japanischen Währung 0,2 Prozent zu auf 111,72 Yen.

(AWP)