Morning Briefing - International

15.03.2017 07:37

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - LEICHT HÖHER - Dem Dax winkt am Mittwoch gleich zu Beginn ein weiterer Test der Marke von 12 000 Punkten. Rund zwei Stunden vor dem Start taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex 0,19 Prozent höher auf 12 011 Punkte. In den vergangenen fünf Handelstagen hatte er es jeweils nicht nachhaltig über diese Hürde geschafft.

USA: - ZURÜCKHALTUNG - Am Tag vor dem Zinsentscheid in den USA sind die Anleger in New York am Dienstag keine Risiken mehr eingegangen. Mit einem plötzlich absackenden Ölpreis als zentrales Thema ging der Dow Jones Industrial 0,21 Prozent tiefer bei 20 837,37 Punkten aus dem Handel. Der Leitindex behauptete sich so weiter in der Spanne zwischen 20 800 und 21 000 Punkten, in der er sich seit mehr als einer Woche bewegt.

ASIEN: Auch an den asiatischen Börsen wollten die Anleger vor dem US-Zinsentscheid keine Risiken mehr eingehen und hielten ihr Pulver trocken. Der japanische Nikkei 225 fiel zum Handelsende ebenso moderat zurück wie der Hang Seng. Der chinesische CSI-300-Index , der die 300 grössten Werte an den Börsen Shanghai und Shenzhen abbildet, pendelte zuletzt um seinen Schlussstand.

DAX                11.988,79    	-0,01%
XDAX               11.990,53	    -0,13%
EuroSTOXX 50		3.399,43		-0,47%
Stoxx50        		3.101,96		-0,21%

DJIA               20.837,37	    -0,21%
S&P 500        		2.365,45		-0,34%
NASDAQ 100  		5.382,17		-0,23%

Nikkei 225          19577,38         -0,2%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG BEWEGUNG VOR FED - Die Experten der National-Bank rechnen ebenfalls mit zurückhaltenden Investoren. Der Bund Future dürfte zunächst dennoch behauptet in den Tag starten und sich im Tagesverlauf zwischen 158,50 und 160,40 bewegen, schätzt Experte Dirk Gojny. Mit der Veröffentlichung . Das Handelsgeschehen werde erst mit der Veröffentlichung der US-Notenbank-Erklärung Fahrt aufnehmen.

Bund-Future             159,51		 0,44%

DEVISEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Kurs des Euro hat sich am Mittwochmorgen kaum von seinem Stand des Vorabend entfernt. Zuletzt wurde er bei bei 1,0616 US-Dollar gehandelt. In der Spitze hatte die europäische Gemeinschaftswährung am Vortag noch 1,0663 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs dann auf 1,0631 (Montag: 1,0663) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9407 (0,9378) Euro.

(Alle Kurse 7:07 Uhr)
Euro/USD       		1,0616		0,18%
USD/Yen             114,80		0,06%
Euro/Yen       		121,96		0,17%

ROHÖL - ERHOLUNG - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach zum Teil kräftigen Verlusten in den vergangenen Handelstagen zu einer Erholung angesetzt. Meldungen über sinkende US-Ölreserven haben die Notierungen gestützt, hiess es von Marktbeobachtern. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 51,70 US-Dollar. Das waren 78 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im April stieg um 85 Cent auf 48,57 Dollar.

Am Vorabend kursierten Meldungen, wonach das Private American Petroleum Institute (API) von einem Rückgang der US-Ölreserven in der vergangenen Woche um 531 000 Barrel ausgehe. Am Ölmarkt richtet sich der Fokus nun auf offizielle Daten der US-Regierung, die am Nachmittag veröffentlicht werden. Hier rechnen Experten allerdings mit einem erneuten Anstieg der amerikanischen Ölreserven.

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PRESSESCHAU

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- Mit Advent und Permira sowie Bain Capital und Cinven sollen zwei

Konsortien von Finanzinvestoren 58 Euro je Aktie für eine Übernahme von Stada bieten, FT Online

- "Notfalls muss die Welt eine Weile ohne die USA auskommen", ehemaliger US-Staatssekretär im Finanzministerium Edwin Truman im Interview mit dem Handelsblatt, S. 5

- PKW-Maut wird kompliziert und teuer, HB, S. 8

- BDI und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) kooperieren, um afrikanische Firmen auf Wachstumskurs zu bringen, HB, S.9

- Richard Lutz soll auf Wunsch von Verkehrsminister Alexander Dobrindt Konzern und Finanzchef bei der Bahn sein, HB, S. 16

- GE digitalisiert Loks der Bahn, HB, S. 17

- Ex-Siemens-Chef Peter Löscher gibt im Mai Aufsichtsratsmandat bei der Deutschen Bank auf, HB, S. 46

- Streit mit Händlern: Audi drohen Milliardenbelastungen in China, HB, S. 19

- Investor Carl Icahn war Treiber hinter Rücktritt von AIG-Chef Peter Hancock, WSJ, S. B1

- "Wir werden dem folgen, was die US-Administration verlangt", Interview mit Nissan-CEO Carlos Ghosn, WSJ, S. B5

- WDH: Saudi-Arabien erhält weitere deutsche Patrouillenboote, Spiegel, SZ

- Bund vergrössert Vorstand der Deutschen Bahn, Wiwo

- VW-Vorstandschef Matthias Müller warnt vor Abschottung und Rassismus, Welt, S. 9

- K+S-Chef Norbert Steiner kritisiert Industriepolitik und Debatte um Managergehälter in Deutschland, Welt, S. 12

- Neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums zeigen: Mindestlohn wurde auch 2016 weniger kontrolliert, SZ, S. 17

- Bürgerversicherung vernichtet 300 000 Jobs, Bild, S. 3

- Einbrüche in Geschäfte und Wohnungen gingen 2016 laut Securitas deutlich zurück, Bild, S. 8

-Unicredit spürt schärferen Wettbewerb, Interview mit dem Top-Investmentbanker Olivier Khayat, BöZ, S. 2

- Münchner Philosoph Julian Nida-Rümelin kritisiert Ökonomen ob ihrer sozialen Blindheit - Glaubwürdigkeit der Wirtschaftsordnung steht auf dem Spiel, Interview, BöZ, S. 7

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

cf/

(AWP)