Morning Briefing - International

16.11.2017 07:37

----------

AKTIEN

----------

DEUTSCHLAND: - MODERATE ERHOLUNG - Nach fünf Verlusttagen in Folge zeichnet sich für den Dax am Donnerstag eine Stabilisierung ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt auf 13 013 Punkte und damit 0,28 Prozent über seinem Schlusskurs am Mittwoch. Die Vorgaben aus Übersee liefern moderate Unterstützung. An der Wall Street erholte sich der Future auf den Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Vortagesschluss leicht und an der japanischen Börse ging es im späten Handel nach oben.

USA: - WEITERE KURSVERLUSTE - An der Wall Street sind die Blicke am Mittwoch nach unten gerichtet geblieben. Der Dow Jones Industrial fiel um 0,59 Prozent auf 23 271,28 Punkte. Zwischenzeitlich hatte er bei 23 242,75 Zählern sogar den tiefsten Stand seit fast vier Wochen erreicht. Börsianer sprachen davon, dass Anleger derzeit keine Risiken mehr eingingen und nach den zuletzt erreichten Rekordständen weiter Kasse machten. In der Vorwoche hatte der Dow seine Bestmarke auf knapp über 23 600 Punkte nach oben geschraubt.

ASIEN: - ERHOLT - Die asiatischen Börsen haben sich am Donnerstag nach einer Serie von Verlusttagen erholt. Der Leitindex Nikkei legte nach sechs Tagen in Folge mit Kursverlusten deutlich zu. Zum Handelsschluss lagen die Kursgewinne bei 1,5 Prozent. Auch die Aktienmärkte in Sydney, Seoul und Hong Kong legten zu. Händler hatten die Kursverluste davor auch mit Gewinnmitnahmen begründet.

DAX                12.976,37		-0,44%
XDAX               12.959,65		-0,64%
EuroSTOXX 50		3.545,72		-0,30%
Stoxx50        		3.127,41		-0,39%

DJIA               23.271,28		-0,59%
S&P 500        		2.564,62		-0,55%
NASDAQ 100  		6.258,36		-0,56%

Nikkei 225         22 351,12         +1,5% (Schluss)

----------

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

----------

RENTEN:

Bund-Future Schlusskurs		162,80		0,23%
Bund-Future Settlement		162,64		0,10%

DEVISEN: - EURO WENIG VERÄNDERT - Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag nur wenig bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1784 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1840 Dollar festgesetzt. Am Vorabend hatte der jüngste Höhenflug des Euro vorerst ein Ende gefunden, nachdem die Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,1861 Dollar gestiegen war und damit auf den höchsten Stand seit etwa einem Monat. Im Tagesverlauf könnten US-Konjunkturdaten für Impulse am Devisenmarkt sorgen. Am Nachmittag werden etwa Daten zur US-Industrieproduktion veröffentlicht.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1780	     -0,10%
USD/Yen             113,04		  0,21%
Euro/Yen       		133,17		  0,11%

ROHÖL

Brent (Januar-Lieferung)		61,99    0,15	USD
WTI (Dezember-Lieferung)		55,37    0,08	USD

----------

PRESSESCHAU

----------

bis 7.00 Uhr:

- Infrastrukturkonzern Atlantia will Gebot für Autobahnbetreiber Abertis möglicherweise anheben, Interview mit Atlantia-Chef Giovanni Castellucci, FT, S. 14

- Western Digital will im Streit um Toshiba nicht nachgeben, Nikkei

- BNP Paribas verbündet sich mit TTS zum Handel mit US-Staatsanleihen, FT online

- EU-Sozialgipfel: DGB-Chef Reiner Hoffmann fordert von Bundesregierung mehr Einsatz für soziale Belange in Europa / EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen: "Das soziale Europa ist der Weg in die Zukunft", Interview, Welt online

- Handwerks-Präsident Hans Peter Wollseifer warnt Jamaika vor "Weiter so bei der Verteilung sozialpolitischer Wohltaten", HB online

bis 23.45 Uhr:

- ABN Amro will nach Jahren gedämpfter Aktivitäten im deutschen Firmenkundengeschäft wieder aufdrehen, Interview mit Head of Corporate Banking Deutschland Stefan Meine, BöZ, S. 2

- Früherer Audi-Manager Wolfgang Hatz bot der Justiz drei Millionen Euro Kaution, bleibt aber wegen der Abgasaffäre in Untersuchungshaft, SZ, S. 30

bis 21.00 Uhr:

- Union-Investment-Fondsmanager Ingo Speich begrüsst Cerberus-Einstieg bei Deutscher Bank, HB, S. 1, 28

- "Fusion von Alstom und Siemens ist keine Bedrohung", Interview mit dem Bombardier-Transportation-Präsidenten Laurent Troger, HB, S. 20-21

- Chinas Führung nimmt immer stärker Einfluss auf europäische und amerikanische Firmen, HB, S. 1, 4-5

- Verdi-Chef Frank Bsirske warnt Jamaika-Unterhändler vor Soli-Abschaffung, HB, S. 7

- FDP-Finanzexperte Volker Wissing: Soli-Abbau ist Frage der politischen Glaubwürdigkeit, Interview, Welt, S. 12

- "Uns fehlt das Vertrauen", Interview mit dem Brexit-Koordinator des EU-Parlaments Guy Verhofstadt, HB, S. 12

- Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sieht in der neuen europäischen Entsenderichtlinie einen Protektionismus 2.0, Gastkommentar, HB, S. 48

cf/

(AWP)