Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
09.08.2016 07:39

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Nach freundlichem Wochenstart bleibt der Dax auf Kurs in Richtung Jahreshoch. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Dienstagmorgen rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,13 Prozent höher auf 10 446 Punkte. Tags zuvor hatte sich der Dax bis auf 7 Punkte an seinen Jahreshöchststand von 10 485 Punkten heran gearbeitet, bevor ihm etwas die Luft ausging.

USA: - LEICHTE VERLUSTE - Die Wall Street hat am Montag ihrer jüngsten Stärke Tribut gezollt. Der marktbreite S&P-500-Index erklomm zum Handelsstart zwar erneut ein Rekordhoch, rutschte dann aber schnell in die Verlustzone und schloss 0,09 Prozent tiefer bei 2180,89 Punkten.

ASIEN: - STABIL - Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag weitgehend im positiven Terrain bewegt. Die Ausschläge hielten sich aber insgesamt in Grenzen. Am stärksten legte noch die japanische Börse zu mit einem guten halben Prozent im Nikkei-225-Index , wobei das Handelsvolumen gering war.

DAX              	10.432,36	     0,63%
XDAX            	10.428,64	     0,48%
EuroSTOXX 50		 2.982,92		 0,31%
Stoxx50        		 2.860,67		-0,13%

DJIA             	18.529,29	    -0,08%
S&P 500        		 2.180,89		-0,09%
NASDAQ 100  		 4.784,74		-0,13%

Nikkei 225          16.749,56        0,56% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG VERÄNDERT - Impulse für die Rentenmärkte dürfte es am Dienstag kaum geben, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank in einem Morgenkommentar. Der Bund-Future sollte dementsprechend wenig verändert zum Vortagsschluss in den Handel starten und sich zwischen 166,40 und 167,60 bewegen, erklärte der Experte.

Bund-Future   		167,08		0,01%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,11 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Dienstagmorgen unterm Strich stabil gezeigt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1082 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1087 (Freitag: 1,1156) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1082		-0,05%
USD/Yen            	102,37		-0,08%
Euro/Yen       		113,45		-0,12%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 44,99 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September fiel um 35 Cent auf 42,67 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Viele Banken senken bei der Vergabe von Firmenkrediten die Sicherheitsstandards, Im Interview warnt DZ Bank-Firmenkundenvorstand Stefan Zeidler vor einer Aufweichung der Kreditbedingungen, HB, S. 1 sowie 4 bis 5

- Das Online-Bezahlsystem Paydirekt soll Hilfe bekommen, HB, S. 31

- Der CDU-Vize-Vorsitzende Michael Fuchs fordert: Die Energiewende muss europäischer und innovativer werden, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Deutschland zahlt für die EU am meisten, FAZ, S. 19

- Berlin Hyp will im gewerblichen Immobilienfinanzierungsgeschäft mit standardisierten Verarbeitungsprozess punkten, Interview mit dem scheidenden Berlin-Hyp-Chef, Jan Bettink, BöZ, S. 4

- Flüchtlinge machen sich bisher nicht im Nestle-Geschäft in Deutschland bemerkbar, Interview mit der Nestle-Deutschland-Chefin Beatrice Guillaume-Grabisch, BöZ, S. 9

- "Die Türkei muss Nato-Partner bleiben", Interview mit Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), Bild, S. 2

- Britische Notenbank sollte graduellen Ansatz bei Zinspolitik verfolgen, Gastbeitrag von Ian McCafferty, Mitglied der Bank of England, Times

- Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) bezeichnet Steuer-Pläne der Union als 'heuchlerisch', Interview, Nordwest-Zeitung

- Ehemaliger Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar: Gesetzesverschärfungen nicht nötig, Interview, Berliner Zeitung

- Mieterbund fordert besseren Schutz vor Mietwucher nach Sanierung, Interview mit dem Direktor des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten, Neue Osnabrücker Zeitung

- WDH/Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hält wegen guter Konjunktur Steuerentlastung für möglich, Interview, Redaktionsnetzwerk Deutschland

(AWP)