Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
19.09.2016 07:40

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - STABIL - Nach der schwachen Vorwoche dürfte sich der Dax am Montag zunächst etwas fangen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,57 Prozent höher auf 10 335 Punkte. In der Vorwoche war der Dax mit einem Verlust von fast 3 Prozent auf das Niveau von Anfang August zurückgefallen.

USA: - ABWÄRTS - An der Wall Street haben Konjunktursorgen die Hoffnung auf weiter niedrige Zinsen etwas in den Hintergrund gedrängt. Der Dow Jones Industrial schloss am Freitag 0,49 Prozent tiefer bei 18 123,80 Punkten. Tags zuvor hatte sich der US-Leitindex noch um knapp ein Prozent vom vorangegangenen Kursrutsch erholt. Auf Wochensicht schaffte er ein knappes Plus von 0,21 Prozent.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Wenige Tage vor den mit Spannung erwarteten Sitzungen der US-amerikanischen Notenbank Fed und der japanischen Zentralbank präsentieren sich die asiatischen Börsen im Plus. Im Zuge gestiegener Ölpreise geht es am Montag nach oben. Die Ölpreise seien zu einer Art Indikator für die Risikobereitschaft der Anleger geworden, sagten Marktexperten in Singapur. In China legten die Festlandsbörsen zu, in Japan wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

DAX              	10.276,17	    -1,49%
XDAX            	10.293,96	    -1,46%
EuroSTOXX 50		 2.935,25		-1,30%
Stoxx50        		 2.807,99		-0,78%

DJIA             	18.123,80	    -0,49%
S&P 500        		 2.139,16		-0,38%
NASDAQ 100  		 4.818,05		-0,04%

Nikkei 225  KEIN HANDEL WEGEN FEIERTAGS

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWARTEND - Investoren dürften erst einmal die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed abwarten. Dirk Gojny, Experte der National Bank, erwartet deshalb eine kaum veränderte Eröffnung des Bund-Future und eine Handelsspanne zwischen 163,40 und 164,75.

Bund-Future   		165,33		0,01%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Für den Euro ging es am Montag nach Verlusten vom Ende der vergangenen Woche wieder aufwärts. Die Gemeinschaftswährung kletterte auf 1,1168 US-Dollar nach oben. Am Freitag hatte der Euro noch deutlich unter starken Inflationsdaten aus den USA gelitten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1226 (Donnerstag: 1,1254) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8908 (0,8886) Euro.

(Alle Kurse 7:19 Uhr)
Euro/USD       		1,1168		 0,12%
USD/Yen             102,09		-0,19%
Euro/Yen       		114,02		-0,09%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 46,52 US-Dollar. Das waren 75 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 76 Cent auf 44,38 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager hat neben Apple weitere US-Firmen wegen Steuertricks im Visier, Interview, HB, S. 6

- Bundesländer kassieren jahrelang ohne Gegenleistung Bundesmittel für sozialen Wohnungsbau, FAZ, S. 15

- Japanische Bank Mitsubishi UFJ fordert einen weichen Brexit, Interview mit Vorstandschef Nobuyuki Hirano, FT, S. 15

- Airbus bereitet neues Sparprogramm vor, FT, S. 15

- McDonald's drohen 500 Millionen Dollar Steuer-Strafe in der EU, FT, S. 15

- Geschäftsführung von Kaiser?s Tengelmann sieht die Supermarktkette vor dem Aus, SZ, S. 17

- Bundesbankpräsident Jens Weidmann fordert Trennung der Bankenaufsicht von der Geldpolitik bei der EZB, SZ, S. 18

- Ifo-Chef Clemens Fuest fordert, Briten bei Freizügigkeit entgegenzukommen, SZ, S. 19

- CDU-Generalsekretär Peter Tauber warnt SPD vor Ceta-Ablehnung, Funke

- Luftfahrt- und Rüstungskonzerne Thales und Airbus einigen sich darauf, nicht die Beschäftigten des anderen abzuwerben, Les Echos

(AWP)