Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
26.10.2016 07:31

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - TRÜBE - Nach dem tags zuvor erneut misslungenen Befreiungsschlag zeichnen sich im Dax zunächst weitere Gewinnmitnahmen ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Mittwochmorgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,17 Prozent tiefer auf 10 757 Punkte. Am Dienstag hatte der Dax auf das frische Jahreshoch vom Montag zwar noch einige Punkte drauf gesattelt und war bis auf 10 827 Punkte geklettert. Letztlich musste er seine Gewinne aber komplett abgeben. Damit scheint er - anders als nach dem Anstieg über 10 800 Punkte erhofft - die monatelange Phase ohne klaren Trend fortzusetzen.

USA: - IM MINUS - Enttäuscht aufgenommene Ausblicke einiger grosser Unternehmen haben die Wall Street am Dienstag moderat ins Minus befördert. Der Dow Jones Industrial schloss 0,30 Prozent tiefer bei 18 169,27 Punkten, nachdem er am Vortag um 0,43 Prozent zugelegt hatte.

ASIEN: - VERLUSTE - Fast alle asiatischen Börsen sind der Wall Street am Mittwoch ins Minus gefolgt. Neben enttäuschenden Ergebnissen grosser US-Konzerne wie Apple drückte auch der fallende Ölpreis auf die Stimmung. Positive Ausnahme in der Region war Japan, wo die Kurse im späten Handel leicht ins Plus drehten.

DAX              	10.757,31	    -0,04%
XDAX            	10.771,26	     0,07%
EuroSTOXX 50		 3.087,41		-0,21%
Stoxx50        		 2.856,63		-0,24%

DJIA             	18.169,27	    -0,30%
S&P 500        		 2.143,16		-0,38%
NASDAQ 100  		 4.891,46		-0,38%

Nikkei 225          17.372,33        0,04% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - GEWINNE - Der Bund-Future sollte den Tag mit Kursgewinnen beginnen und sich im Tagesverlauf zwischen 163,50 und 164,75 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Vermutlich werde insbesondere die Berichtssaison im Fokus stehen. Das dürfte eher für Unterstützung an den Anleihemärkten sorgen, erklärte Gojny.

Bund-Future   		163,82		   -0,07%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,09 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Mittwochmorgen unterm Strich stabil gezeigt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0887 US-Dollar. Damit setzt sich die Schwächephase des Euro fort - er steht auf dem tiefsten Niveau seit März. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0872 (Montag: 1,0891) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,0887		-0,02%
USD/Yen             104,36		 0,13%
Euro/Yen       		113,62		 0,11%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel belastet durch die Aussicht auf ein weiter hohes Angebot gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 50,20 US-Dollar. Das waren 59 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 65 Cent auf 49,31 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH/'WSJ': Thyssenkrupp verhandelt mit Ternium über Brasilien-Werk, WSJ, A2 - WDH/Neuer Hugo-Boss-Chef kritisiert frühere Luxusmarkt-Expansion, Interview mit Vorstandschef Mark Langer, HB, S. 1, 4, 5 - Deutsche Bank prüft die komplette Eingliederung ihrer Bonner Tochtergesellschaft Postbank, FAZ, S. 15 - Genehmigung von Waffenexporten im ersten Halbjahr auf vier Milliarden Euro gestiegen, HB, S. 1, 10, 11 - Monopolkommissionschef Achim Wambach kritisiert Schlichtungsverfahren für Kaiser's Tengelmann, HB, S. 22 - Indonesische Fluglinie Lion Air will in diesem Jahr nach Australien und dann Europa expandieren, Interview mit Besitzer und Airline-Chef Rusdi Kirana, HB, S. 16 - Umsetzung der umfangreichen Regeln und Auflagen für den britischen Finanzsektor kostet die Branche 1,2 Milliarden Pfund (1,35 Milliarden Euro) jährlich. Dies ist dreimal so viel wie noch vor acht Jahren, aber unter dem Strich ist der Nutzen dennoch äusserst überschaubar, Studie, HB. S. 34 - Der französische Zughersteller Alstom ist offenbar bei seinem Versuch gescheitert, das Geschäft der Bahnsignaltechnik des französischen Elektronikanbieters Thales zu übernehmen, FAZ, S. 19 - Covestro-Finanzchef Frank Lutz betont: Strukturell läuft das Geschäft rund, Interview, BöZ, S. 9 - Deutsche Bank erwägt Reintegration der Postbank - Verschmelzung mit Privatkundengeschäft möglich, SZ, S.21 - In Finnland könnte Siemens wieder zum Atomkonzern werden - obwohl sich die Münchner doch von der Kernkraft verabschieden wollen, denn für einen Reaktor im hohen Norden stehen sie in der Pflicht, SZ, S. 17 - Bundesregierung sieht trotz steigender Bankgebühren keinen Handlungsbedarf, Bild, online - Vor Spitzengespräch der Unionsführung: CDU-Politiker machen Front gegen CSU-Rentenpläne, Die Welt, S. 5 - Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, Georg Fahrenschon, kritisiert die EU-Kommission für ihr Vorpreschen bei der Einlagensicherung: "Eine Einladung zum Trittbrettfrahren", Interview, BöZ, S. 4 - Regierung rät in Rentenbericht zur privaten Vorsorge, SZ, S. 1,4 - Rocket-Internet-Firma Nestpick wird auf Suchmaschine für möbliertes Wohnen reduziert, Gespräch mit Geschäftsführer Ömer Kücükdere, SZ, S.21 - "Wenn wir das Vertrauen verlieren, verlieren wir alles", Interview mit Emmanuel Mogenet, Leiter von Googles europäischem Forschungszentrum in Zürich, SZ, S.26 - Rentenanstieg fällt 2017 geringer aus, Nordwest-Zeitung - Sicherheit soll im Datenschutzgesetz mehr Gewicht erhalten, Ruhr Nachrichten - Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) droht wegen Hass-Kriminalität im Netz Betreibern Konsequenzen an, Redaktionsnetzwerk Deutschland - Daimler: Nicht auf die Kaufprämie für E-Autos verlassen, Der Tagesspiegel - FDP-Chef Christian Lindner würde Pleite der Deutschen Bank hinnehmen, WAZ - Vorsitzender des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments, Bernd Lange (SPD), gibt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker Mitschuld an Ceta-Debakel, Interview, FR

(AWP)