US-Anleihen starten uneinheitlich

NEW YORK (awp international) - US-Staatsanleihen sind am Donnerstag uneinheitlich in den Handel gegangen. In den kurzen Laufzeiten gab es leichte Kursgewinne, lange Laufzeiten verbuchten dagegen Verluste. Eine Vielzahl an Konjunkturdaten, die veröffentlicht wurden und im weiteren Verlauf noch anstehen, sorgten für ein durchwachsenes Konjunkturbild. So enttäuschten Umsatzzahlen vom Einzelhandel, während sich Stimmungsindikatoren aus der Industrie aufhellten.
15.09.2016 15:18

Wesentliche Auswirkungen auf die Geldpolitik der US-Notenbank dürften die Zahlen nicht haben. An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass die Fed auf ihrer Zinssitzung in der kommenden Woche keine entscheidenden geldpolitischen Beschlüsse fällt. Ihre Ende 2015 begonnene Zinsstraffung dürfte sich nach Meinung von Anlegern und vielen Analysten zunächst nicht fortsetzen. Selbst eine Zinserhöhung bis Jahresende gilt als fragwürdig.

Zweijährige Anleihen stiegen um 1/32 Punkte auf 100 Punkte. Sie rentierten mit 0,74 Prozent. Fünfjährige Anleihen erhöhten sich um 2/32 Punkte auf 99 21/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,19 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere lagen unverändert bei 98 5/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,70 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren gewannen sanken dagegen um 13/32 Punkte auf 95 11/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,47 Prozent./bgf/jkr/fbr

(AWP)