US-Anleihen: Verluste - EZB-Aussagen und Daten belasten

NEW YORK (awp international) - Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Donnerstag unter Druck geraten. Die Aussage des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, das Anleihekaufprogramm zunächst nicht auszuweiten, habe die Festverzinslichen auch in den USA belastet, sagten Händler. Laut Draghi hat man nicht einmal über eine Verlängerung diskutiert. Auch die Leitzinsen blieben unverändert.
08.09.2016 21:26

In den USA war zudem die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gefallen. In der vergangenen Woche waren sie um 4000 auf 259 000 gesunken. Bankvolkswirte hatten dagegen mit 265'000 Anträgen gerechnet.

Zweijährige Anleihen gaben um 2/32 Punkte auf 99 31/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 0,770 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 9/32 Punkte auf 99 23/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,183 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere verloren 20/32 Punkte auf 99 Punkte. Sie rentierten mit 1,609 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreissig Jahren büssten 1 23/32 Punkte auf 98 19/32 Punkte ein. Sie rentierten mit 2,315 Prozent./la/he

(AWP)