Königin Máxima auf "Kreditwerbung" in Argentinien

In ihrer Heimat Argentinien haben viele Bürger kein Konto und bekommen kaum Kredite - die niederländische Königin Máxima will das ändern. Sie warb an der Katholischen Universität von Buenos Aires (UCA) am Dienstag für die Vergabe von mehr Mikrokrediten an arme Bürger.
12.10.2016 04:25

Die Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen für Entwicklungsfinanzierung hatte selbst an der UCA studiert. "Allen Argentiniern müssen nachhaltige und verantwortungsbewusste Finanzleistungen angeboten werden", sagte die 45-jährige Königin Máxima. Bislang haben nur 50 Prozent der erwachsenen Bevölkerung ein Bankkonto.

An ihrer Seite sass der argentinische Finanzminister Alfonso Prat-Gay, der ebenfalls an der UCA studiert hatte und dort auch Lehrer der jungen Studentin Máxima Zorreguieta war, und wie die spätere Königin in den 90er Jahren für Investment-Banken in New York arbeitete.

Máxima reist öfter nach Argentinien, um dort Ferien zu machen. Es ist aber ihr erster offizieller Besuch seit der Krönung ihres Ehemanns, König Willem-Alexander. Viele der rund 600 Studenten, die zu der Konferenz gekommen waren, waren vor allem damit beschäftigt, mit dem Smartphone ein gutes Foto von "ihrer" Königin zu knipsen.

(SDA)