"Love Service public 2.0": Bundesangestellte zeigen was sie leisten

Bundesangestellte zeigen, was sie für die Menschen innerhalb und ausserhalb der Schweiz leisten: Der Personalverband des Bundes (PVB) startete am Donnerstag auf dem Bundesplatz in Bern eine Kampagne mit dem Titel "Love Service public 2.0".
29.06.2017 15:58

"Unsere Arbeit für Euch" lautet die Botschaft der Kampagne, die vor allem über die sozialen Medien geführt werden soll. Ziel ist, die Leistungen der Bundesangestellten der Allgemeinheit bekannt zu machen. Hintergrund ist der Spardruck gegenüber dem Bundespersonal.

Massive Einsparungen seien geplant, schrieb der PVB. Die Angestellten der Bundesverwaltung machten jedoch gerade mal 8 Prozent des gesamten Budgets des Bundes aus. Der PVB sieht faire Arbeitsbedingungen und hochwertige Leistungen in Gefahr.

Service public sorge für wirtschaftliche Entwicklung, sozialen Zusammenhalt und das Wohl der Bevölkerung, schreibt der Verband. Er nennt Beispiele: Rund einmal pro Woche und meist in der Nacht würden Angestellte der Luftwaffe aufgeboten, wenn Vermisste geucht werden müssten.

Und ein Beispiel aus dem Ausland: Geraten Schweizerinnen und Schweizer im Ausland in Not oder haben sie Fragen zu konsularischen Dienstleistungen, stehe ihnen jeden Tag rund um die Uhr die Helpline des Aussendepartements (EDA) zur Verfügung. Rund 64'000 Mal klingelte im vergangenen Jahr das Telefon.

Im Rahmen der Kampagne werden Filme, Bilder und Animationen auf Instagram- und Facebook-Accounts des PVB aufgeschaltet. Das Kürzel "2.0" steht für die Digitalisierung. Der Bund und seine Angestellten seien mit Chancen und mit Risiken konfrontiert, die die Digitalisierung bringe.

(SDA)