Nikkei im Minus - Asiens Börsianer warten auf die Fed-Reden

An Asiens Börsen haben die Anleger am Freitag Gewinne mitgenommen.
03.03.2017 07:42
Strassenszene in Hong Kong Central mit den historischen Doppelstock-Trams.
Strassenszene in Hong Kong Central mit den historischen Doppelstock-Trams.
Bild: cash

Viele Investoren hielten sich zurück in Erwartung der Reden von US-Notenbankchefin Janet Yellen und ihres Vizes Stanley Fischer. Sie erhoffen sich davon neue Hinweise, wann die Zinsen in den USA weiter angehoben werden.

Am Markt werde inzwischen damit gerechnet, dass die Fed bereits Mitte März diesen Schritt wage, sagte Währungsstratege Sean Callow von der Bank Westpac. Die Wahrscheinlichkeit dafür wird an den Finanzmärkten mittlerweile auf 74 Prozent taxiert. Anfang der Woche lag dieser Wert noch bei 30 Prozent. "Es hat nur ungefähr hundert entsprechende Kommentare von den Fed-Leuten gebraucht, aber der Markt hat inzwischen verstanden, dass "ziemlich bald" weniger als zwei Wochen und "drei Zinserhöhungen in diesem Jahr" drei Zinserhöhungen in diesem Jahr bedeutet."

In Japan schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent tiefer mit 19.469 Punkten, nachdem er am Donnerstag auf den höchsten Stand seit 14 Monaten gestiegen war. Auch an den anderen Handelsplätzen in Fernost ging es überwiegend bergab: Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,9 Prozent.

Am Devisenmarkt büsste der Dollar nach seinen jüngsten Kursgewinnen wieder etwas ein. Zur japanischen Währung verlor er 0,2 Prozent auf 114,17 Yen. Der Euro stieg um 0,1 Prozent auf 1,0519 Dollar.

(Reuters)