Börsen in Asien - Abwartende Anleger in China und Japan

Die Aktienmärkte in Fernost haben sich am Dienstag vor der erwarteten US-Zinsanhebung wenig verändert gezeigt. Der japanische Nikkei gab leicht nach.
14.03.2017 08:07
Eine Passagierfähre durchquert den Hafen von Hongkong.
Eine Passagierfähre durchquert den Hafen von Hongkong.
Bild: Pixabay

Anleger warteten neben dem Zinsentscheid auch darauf, ob Fed-Chefin Janet Yellen wegen der anziehenden Konjunktur eine aggressivere Geldpolitik signalisieren wird. Im Blick der Investoren bleibt zudem die Wahl in den Niederlanden. Selbst positive Industriedaten konnten die Anleger nicht aus der Reserve locken. In China legte die Industrieproduktion zum Jahresanfang etwas stärker zu als erwartet.

In Tokio gab der Nikkei-Index 0,1 Prozent auf 19.609 Punkte nach. Auch in Shanghai und Hongkong notierten die Kurse niedriger. Dagegen lag der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans 0,2 Prozent im Plus. An den Märkten wird fest damit gerechnet, dass die US-Währungshüter am Mittwoch die Zinsen erhöhen und mindestens zwei weitere Schritte in diesem Jahr folgen lassen werden.

Bei den Einzelwerten stand der angeschlagene japanische Industriekonzern Toshiba im Fokus, der am Dienstag erneut eine Aufschiebung für die Vorlage der Quartalszahlen beantragte. Die Aktien brachen zunächst um mehr als acht Prozent ein, erholten sich aber wieder im Handelsverlauf. Toshiba muss milliardenschwere Abschreibungen auf seine US-Atomsparte abfedern und prüft einen Verkauf der Mehrheit an der US-Problemsparte Westinghouse.

Der Euro gab leicht nach und wurde mit 1,0643 Dollar bewertet. Der Dollar wurde mit 114,93 Yen gehandelt.

(Reuters)