Anleger weiter vorsichtigAsiatische Börsen wegen Trump-Äusserungen weiter verhalten

Anleger in Fernost haben sich am Mittwoch angesichts der Äusserungen von US-Präsident Donald Trump über seine Handelspartner weiterhin nicht aus der Deckung gewagt.
01.02.2017 08:02
Der Aktienmarkt in Hongkong gibt 0,4 Prozent nach.
Der Aktienmarkt in Hongkong gibt 0,4 Prozent nach.
Bild: Pixabay

Für Verunsicherung sorgten Trumps Vorwürfe, Deutschland und Japan nutzten niedrige Wechselkurse für Handelsvorteile auf Kosten der USA. "Eine politische Konsequenz könnte sei, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Dollars eine wichtige Rolle in Trumps 'America First'-Programm spielt", schreiben die Analysten der Bank ANZ. Besonders in Japan gebe es viele Bedenken über Trumps politischen Kurs, wann immer der US-Präsident über den Wechselkurs spreche, sagte Harumi Taguchi von IHS Markit.

In Tokio machte der Nikkei-Index im Handelsverlauf anfängliche Verluste wieder wett und ging mit einem Plus von knapp 0,6 Prozent bei 19.148 Punkten aus dem Handel. Vor allem der Stahlsektor legte nach einem optimistischen Ausblick des Konzerns JFE Holdings zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte 0,1 Prozent fester. Der Markt in Hongkong gab am ersten Handelstag nach einem langen Ferienwochenende um 0,4 Prozent nach. Die Börse in Shanghai blieb weiter geschlossen.

Der Euro notierte mit 1,0780 Dollar zum späten New Yorker Handel etwas schwächer. Zum Yen notierte die US-Währung bei 113,25 Yen.

(Reuters)