Aktien USA - US-Börsen starten schwächer

An den US-Börsen haben sich die Anleger zum Handelsstart am Freitag vorsichtig gezeigt. Sinkende Ölpreise drückten auf die Kurse.
24.02.2017 15:50
Meg Whitman, CEO und Präsidentin von Hewlett Packard Enterprise, blickt pessimistisch in die Zukunft des Unternehmens.
Meg Whitman, CEO und Präsidentin von Hewlett Packard Enterprise, blickt pessimistisch in die Zukunft des Unternehmens.
Bild: Bloomberg

Zudem herrschte generell Zurückhaltung, weil die Wall Street bislang keine Klarheit über die Steuerpläne von Präsident Donald Trump hat. Daher warten Investoren auf Trumps Auftritt vor dem Kongress am Dienstag. Finanzminister Steven Mnuchin hatte am Donnerstag die Erwartungen gedämpft mit der Ankündigung, Auswirkungen der neuen Steuerpolitik auf das Wirtschaftswachstum würden erst ab 2018 spürbar.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte in den ersten Handelsminuten 0,3 Prozent im Minus bei 20'750 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 fiel 0,4 Prozent auf 2354 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,5 Prozent auf 5803 Stellen.

Im Fokus stand der Detailhändler J.C. Penney, dessen Aktie um 3 Prozent zurückging. Nach einem weiteren Umsatzrückgang will das Unternehmen zahlreiche Filialen schliessen.

HP Enterprise brechen nach Gewinnwarnung ein

10 Prozent tiefer notierten die Titel des IT-Konzerns Hewlett Packard Enterprise (HPE). Investoren reagierten verschreckt auf eine pessimistischere Gewinnprognose des Managements.

Zu den Verlierern zählte auch der chinesische Internet-Suchmaschinenriese Baidu, der 3,5 Prozent an Börsenwert einbüsste. Das Unternehmen gab erneut einen gesunkenen Quartalsumsatz bekannt.

Der Kurs von Digitalglobe brach 7,5 Prozent ein. Der Satellitenbilder-Anbieter wird für 2,4 Milliarden Dollar vom kanadischen Raumfahrttechnikkonzern MacDonald Dettwiler übernommen.

(Reuters)