Melania und Donald Trump schon bald vereint im Weissen Haus

Beistand für Donald Trump im Weissen Haus: First Lady Melania Trump wird ihrem Ehemann einem US-Medienbericht zufolge ein besonderes Geburtstagsgeschenk machen - und bereits in wenigen Tagen in den Präsidentensitz in Washington einziehen.
11.06.2017 11:46

Das Insider-Magazin "Politico" berichtete unter Berufung auf das Umfeld des US-Präsidenten, Melania Trump werde am 14. Juni - dem Tag von Donald Trumps 71. Geburtstag - von New York in die Hauptstadt ziehen.

Auch der Sender CNN berichtete, Melania Trump werde in der kommenden Woche umziehen, ohne allerdings ein konkretes Datum zu nennen. Nach dem Wahlsieg ihres Ehemanns im vergangenen November war die First Lady im Trump Tower in New York geblieben, damit ihr Sohn Barron dort an seiner bisherigen Schule das Schuljahr abschliessen konnte.

"Der Schritt hilft dabei, den Eindruck zu erwecken, dass der Präsident gegenwärtig eine stabile, feste Ehe führt und dass sein häusliches Leben unter Kontrolle ist", sagte die Historikerin Katherine Jellison von der Universität Ohio "Politico". Donald Trump steht derzeit wegen der Affäre um mutmassliche russische Einmischungen in den US-Wahlkampf und die mutmasslichen Russland-Kontakte von Mitarbeitern seines Wahlkampfteams massiv unter Druck.

Melania Trump hat sich im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin Michelle Obama, die als First Lady politische Projekte vor allem in den Bereichen Bildung und Ernährung angestossen hatte und auf immense Beliebtheitswerte in der US-Bevölkerung kam, bislang kaum aktiv in die Präsidentschaft ihres Mannes eingebracht.

Im Rampenlicht stand sie zuletzt insbesondere während der ersten Auslandreise ihres Mannes als US-Präsident, die das Ehepaar unter anderem nach Saudi-Arabien, Israel und Italien führte. Allerdings gab es während der Reise auch Mutmassungen über mögliche Unstimmigkeiten.

Im Internet veröffentlichte Videobilder zeigten, wie Melania Trump nach ihrer Ankunft in Israel auf dem Roten Teppich augenscheinlich die Hand ihres Mannes wegschlug. In sozialen Netzwerken schlugen die Aufnahmen hohe Wellen.

(SDA)