Michael Flynn wegen Falschaussagen zu Russland-Kontakten angeklagt

Der frühere Nationale Sicherheitsberater US-Präsident Donald Trump, Michael Flynn, von der US-Justiz formell der Falschaussagen zu seinen Russland-Kontakten beschuldigt worden. Dies geht aus einem Dokument des Sonderermittlers Robert Mueller hervor.
01.12.2017 15:35

Nach Angaben von Muellers Büro sollte der frühere Berater von Präsident Donald Trump noch am Freitag vor Gericht erscheinen, um zu erklären, ob er sich schuldig bekennt oder nicht.

Hintergrund ist eine Falschaussage gegenüber dem FBI. Flynn steht wegen Kontakten zu Russland in der Kritik und hatte nach wenigen Wochen im Amt seinen Hut nehmen müssen.

Bei der fraglichen Konversation soll es darum gegangen sein, ob Flynn bei einem Treffen mit dem damaligen russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, über US-Sanktionen gegen Russland gesprochen hatte. Das Treffen hatte im Dezember 2016, also nach der Wahl Trumps, aber noch vor dessen Amtsübernahme stattgefunden. Flynn hatte das Treffen zunächst völlig verschwiegen.

(SDA)