Mutter von Taylor Swift sagt in Grapsch-Prozess als Zeugin aus

Die Mutter von Pop-Star Taylor Swift ist im Grapsch-Prozess zwischen der Sängerin und dem früheren Radio-DJ David Mueller in den Zeugenstand getreten. Sie sei selbst beim Vorfall im Juni 2013 nicht dabei gewesen, habe aber wenig später ihre Tochter verstört erlebt.
10.08.2017 04:13

Ihre Tochter habe ihr von dem sexuellen Übergriff Muellers erzählt, sagte Andrea Swift am Mittwoch im Gericht in Denver im US-Staat Colorado, wie US-Medien berichteten.

Die Sängerin sei "sehr aufgewühlt" und "schrecklich beschämt" gewesen, denn Mueller habe ihren "nackten Hintern" begrabscht, gab die Mutter laut "People.com" zu Protokoll. Sie hätten es für wichtig gehalten, Muellers Vorgesetzte bei dem Radiosender zu informieren. Sie seien aber nicht zur Polizei gegangen, um öffentlichen Wirbel zu vermeiden.

Im Backstage-Bereich einer Konzerthalle hatte Swift mit Gästen, darunter Mueller, für Fotos posiert. Dabei soll er ihr an den Po gefasst haben, der DJ weist das zurück. Er habe die Sängerin, wenn überhaupt, unabsichtlich in der Rippen-Gegend berührt.

Mueller verlor damals seinen Job. In seiner 2015 eingereichten Klage gegen Swift und ihr Team behauptet er, deren falsche Anschuldigungen hätten zu der Kündigung geführt. Die Sängerin klagte daraufhin wegen Missbrauchs und Körperverletzung. In dem auf zehn Tage angesetzten Zivilprozess soll sie auch selbst in den Zeugenstand treten.

(SDA)