Österreichischer Mountainbikefahrer im Wallis tödlich verunfallt

Ein 74-jähriger Mountainbikefahrer ist am Samstag bei einem Selbstunfall in der Region Crans-Montana VS tödlich verunfallt. Der Österreicher hatte auf einer Abfahrt die Herrschaft über sein Fahrrad verloren und war rund 50 Meter in die Tiefe gestürzt.
27.08.2017 14:56

Der in der Schweiz wohnhafte Mountainbikefahrer befand sich zusammen mit einem Kollegen auf einer Tour in der Region des Staudamms Rawyl, wie aus einer Mitteilung der Walliser Kantonspolizei vom Sonntag hervorgeht. Die beiden waren in Crans-Montana gestartet, hatten den Col du Pochet bewältigt und befanden sich auf dem Rückweg auf der Grand Bisse de Lens, als es zum Unfall kam.

Kurz vor Icogne verlor der vordere Fahrer um etwa 13.30 Uhr aus unbekannten Gründen die Herrschaft über sein Mountainbike und stürzte 50 Meter in die Tiefe. Der zweite Fahrer folgte mit einem Abstand von ungefähr 40 Metern. Nach dem Sturz seines Kollegen alarmierte er unverzüglich über die Notfallnummer 144 die Rettungskräfte und begab sich zum schwer verletzten Kollegen. Ein Arzt des Maison du Sauvetage versuchte den verunglückten Mann noch zu reanimieren, konnte aber nur noch dessen Tod feststellen.

(SDA)