Pegida-Mitgründer Bachmann ist auf Teneriffa nicht erwünscht

Der Mitgründer der rechtsextremen deutschen Bewegung Pegida, Lutz Bachmann, ist auf Teneriffa nicht willkommen: Der 43-Jährige, der erst im September auf die Kanareninsel gezogen war, ist vom dortigen Regionalparlament zur "persona non grata" erklärt worden.
29.10.2016 11:30

Besonders die Linkspartei Podemos hatte sich für einen solchen Schritt eingesetzt. Welche konkreten Folgen die Entscheidung hat, war zunächst unklar.

Die Zeitung "La Opinión de Tenerife" zitierte am Freitagabend Podemos-Sprecher Fernando Sabaté mit den Worten: "Diese Erklärung soll wie eine Impfung wirken, denn diese Person ist wie ein Virus." Er fügte hinzu: "Bitte: Nie wieder Rassismus und Faschismus!"

Bachmann hatte seinen Lebensmittelpunkt erst kürzlich nach Teneriffa verlegt und kam seither seltener zu den Pegida-Kundgebungen in Dresden. Auf Facebook hatte er gepostet: "Wen interessiert es, wo man arbeitet und seinen Lebensunterhalt verdient, solange man mit Rückgrat hinter der Sache steht?"

(SDA)