AHV- und IV-Renten sollen gleich hoch bleiben

Die AHV- und IV-Renten sollen auf das nächste Jahr weder steigen noch sinken. Die Eidgenössische AHV-/IV-Kommission empfiehlt dem Bundesrat aufgrund der derzeitigen Lohn- und Preisentwicklung, die Renten nicht anzupassen.
29.06.2017 13:20

Der kombinierte Preis- und Lohnindex entwickle sich derzeit nur schwach, teilte die Kommission am Donnerstag mit. Das habe der Ausschuss für mathematische und finanzielle Fragen per Mehrheitsbeschluss festgestellt, und die Kommission sei diesem Beschluss gefolgt.

Letztmals wurden die Renten auf Anfang 2015 erhöht, wie die Kommission in Erinnerung ruft. Seither beträgt eine minimale ganze AHV- oder IV-Rente 1175 CHF, die maximale Rente beläuft sich auf 2350 CHF. Der Bundesrat prüft alle zwei Jahre, ob die Renten der Preis- und Lohnentwicklung angepasst werden sollen. Ein nächster Entscheid steht für 2018 an.

Offen bleibt, ob das Stimmvolk den künftigen AHV-Rentnern einen Zustupf zugestehen will. Wird die Reform der Altersvorsorge am 24. September angenommen, können sich Neurentner auf eine um 70 CHF höhere AHV-Rente einstellen. Damit soll ein tieferes Rentenniveau in der zweiten Säule ausgeglichen werden.

ra/

(AWP)