Airbag-Probleme - General Motors ruft 2,5 Millionen Autos in China zurück

Der US-Autokonzern General Motors und sein Gemeinschaftsunternehmen in China, Shanghai GM, rufen nach Behördenangaben mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge wegen Airbag-Problemen zurück.
18.09.2017 06:40
General Motors Logo  am Hauptsitz in Detroit, Michigan, USA.
General Motors Logo am Hauptsitz in Detroit, Michigan, USA.
Bild: Bloomberg

Es könnten fehlerhafte Aufblasvorrichtungen eingebaut sein, nannte die chinesische Qualitätsaufsicht GAQSIQ als Begründung. Dabei handele es sich um Airbags des japanischen Herstellers Takata. Ende Oktober würden rund 13'500 importierte Saab- und Opel-Modelle zurückgerufen, Ende Dezember sollten mehr als 2,5 Millionen Chevrolet und Buick folgen.

Unlängst hatte die chinesische Aufsicht erklärt, Volkswagen und seine Partnerfirmen müssten 4,86 Millionen Fahrzeuge zurückbeordern. Auch hier ging es um Probleme mit Takata-Airbags.

Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete unter Berufung auf die Aufsichtsbehörde. Insgesamt seien in mehr als zwanzig Millionen Fahrzeugen von 37 Herstellern mangelhafte Takata-Airbags eingebaut worden. Weltweit werden mindestens 16 Todesfälle in Verbindung mit defekten Takata-Airbags gebracht. Der Verursacher des weltweit grössten Massenrückrufs in der Autoindustrie war im Sommer mit Hilfe von Autobauern in eine kontrollierte Pleite gegangen.

(AWP)