Ausfälle in Schwellenmärkten nahe Hoch aus Finanzkrise

Die Anzahl der Zahlungsausfälle bei Unternehmen aus Schwellenländern ist weiter gestiegen.
31.12.2016 07:35
Kürzlich musste in der Ukraine (im Bild: Klosterkirche St. Michael in Kiew) eine Bank verstaatlicht werden.
Kürzlich musste in der Ukraine (im Bild: Klosterkirche St. Michael in Kiew) eine Bank verstaatlicht werden.
Bild: iNg

Die Verstaatlichung einer Bank in der Ukraine hat die Anzahl der Zahlungsausfälle bei Unternehmen aus Schwellenländern in diesem Jahr auf 31 erhöht, wie S&P Global Ratings diese Woche mitteilte.

Damit liegen sie nur zwei Ereignisse unter dem Höchstwert, der während der globalen Finanzkrise verzeichnet worden war. Acht der Zahlungsausfälle gab es bei brasilianischen Unternehmen und vier bei russischen Emittenten, hieß es in dem S&P-Bericht.

Dennoch machen Entwicklungsländer nur etwa 20 Prozent der weltweiten Gesamtzahl für 2016 aus, während alleine auf US-Energiefirmen ein Drittel entfällt.

(Bloomberg)