Autoindustrie kritisiert Plan für neue CO2-Grenzwerte

Die Autoindustrie kritisiert die geplante Verschärfung der Kohlendioxid-Grenzwerte für Neuwagen bis 2030. Der Kompromiss der EU-Umweltminister sorge nicht für eine "Balance zwischen Klimaschutz und Beschäftigung in Europa", sagte der Präsident des Verbands der deutschen Automobilindustrie, Bernhard Mattes, am Mittwoch dem RBB-Inforadio. Der europäische Herstellerverband Acea monierte, der Beschluss berge das Risiko "negativer Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, Autoarbeiter und Verbraucher"
10.10.2018 10:33

Die EU-Staaten hatten sich am späten Dienstagabend darauf geeinigt, dass Neuwagen im Jahr 2030 durchschnittlich 35 Prozent weniger Kohlendioxid ausstossen sollen als 2020. Die deutsche Automobilindustrie und die Bundesregierung hielten ursprünglich nur 30 Prozent Minderung für tragbar. Mattes sagte, es sei gut, dass nun noch Verhandlungen mit dem Europaparlament folgten. "Wir als Automobilindustrie werden mit unseren Argumenten an dieser Diskussion teilnehmen."/vsr/DP/jha

(AWP)