Banken - Trotz achtstelliger Saläre: Top-Manager von Goldman Sachs fühlen sich unterbezahlt

Jahrzehntelang galt ein Position im Topmanagement bei der Goldman Sachs als Gipfel von Geld und Macht. Die derzeitige Führungscrew sieht das offenbar anders.
04.12.2021 04:25
David Solomon, CEO von Goldman Sachs, am World Economic Forum 2020.
David Solomon, CEO von Goldman Sachs, am World Economic Forum 2020.
Bild: World Economic Forum/Sandra Blaser

Inzwischen glauben die höchsten Führungskräfte von Goldman Sachs, sie würden nicht mehr gut genug bezahlt. CEO David Solomon und seine Stellvertreter suchen nach Wegen, ihre eigenen, achtstelligen Gehaltspakete aufzuhübschen, während die Analysten im Einstiegsbereich unter zu hoher Arbeitslast stöhnen.

Obschon der Druck auf Banken seit der Finanzkrise hoch ist, die Entlohnung der Führungsriege nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, sorgen Multimilliardäre wie Elon Musk anscheinend dafür, dass sich die Multimillionäre der Wall Street gehaltsmässig klein fühlen.

Die 45 Millionen Dollar, die Solomon für 2019 und 2020 zusammen einstreichen konnte, wurden ihm daher nochmal mit einem 50 Millionen Dollar-Bonus versüsst. Diesen muss er sich allerdings mit Stellvertreter John Waldron teilen. Gewünscht hätte er sich mehr.

Immerhin wurde sein Vorgänger Lloyd Blankfein während seiner Zeit als CEO zum Milliardär.

(Bloomberg)